Riesenzimtschnecke mit Ahornsirupguss

Heute treffen sich zwei Dinge die ich besonders liebe… Frühling und Hefeteig.

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Nun werden endlich die Bäume grün und die wunderbaren Frühblüher strahlen in all ihren Farben. So langsam kann man die dicken Jacken einmotten und die Mützen hinten im Schrank verstecken. Es ist wirklich erstaunlich was für gute Laune ich habe wenn ich morgens im Frühling zur arbeit gehe. Ich höre dann Musik und freu mich über die herrlichen Farben und die Sonne.

Und da Hefeteig immer passt und bekanntlich mein Lieblingsteig ist gibt es heute also eine Riesenzimtschnecke J

Gebäck aus Hefeteig schmeckt immer am Tag des Backens am besten!!! Manchmal fehlt einem aber morgens die Zeit erst einen Hefeteig anzusetzen. Deshalb hier ein Hefeteig der über Nacht im Kühlschrank geht und am Morgen gleich weiterverarbeitet werden kann.

 

Zutaten für eine Riesenschnecke mit 26cm Durchmesser

Für den Teig:

30g frische Hefe

125ml lauwarme Milch

555g Mehl

60g geschmolzene Butter

75g dunkler Zucker (am besten Muscovado)

130g geriebene Karotte

 

Für die Füllung:

150g dunkler Zucker

55g geschmolzene Butter

1 TL Zimt

 

Für den Guss:

150g Puderzucker

3 EL Ahornsirup

etwas Milch

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Zubereitung:

Die Hefe in der Milch auflösen. Alle Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und in ca. 5 Minuten zu einem relativ festen Teig kneten. Meine Küchenmaschine hat da schlapp gemacht. also heißt es mit der Hand kneten 😉

Der Teig kommt nun abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank oder für eine stunde an einen warmen Ort. Meine Uroma hat ihren Hefeteig immer ins Bett gestellt, ich stelle meinen auf das Aquarium meines Mannes (das hat die perfekte Temperatur 😉 ).

Am nächsten Morgen den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und noch einmal ordentlich kneten damit er etwas wärmer wird. Dann den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen (ca. 30x65cm).

Die Zutaten für die Füllung vermischen und gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Nun werden aus der Teigplatte lange Streifen geschnitten, die ca. 3 cm breit sind. Sie müssen nicht ganz gerade sein, da der Kuchen auch unterschiedlich schnell aufgeht und eine unregelmäßige Oberfläche bekommt. Die streifen werden nun zu einer gigantischen Schnecke aufgerollt. Dafür den ersten streifen eng aufrollen und in die Mitte einer Springform setzen. Nun nacheinander die Streifen so darum legen, dass die Füllung nach innen zeigt. Die Riesenzimtschnecke wird dann 20-25 Minuten bei 170°C Umluft gebacken.

Für den Guss den Puderzucker mit dem Ahornsirup vermischen und bis zur gewünschten Konsistenz mit Milch verlängern. Den Guss dann auf den abgekühlten kuchen gießen und genießen 🙂

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Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken und Naschen und einen wunderbaren Frühling

Eure Melissa

Zimt- Scones

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In einer Woche ist schon Ostern und für jeden der noch überlegt was er zum Osterbrunch mitbringen kann habe ich diesen Vorschlag: Zimt- Scones!

Ich bin ein großer Fan von Scones in vielen verschiedenen Varianten. Mal mit Schokolade und Cranberrys oder Sauerkirschen, mit Heidelbeeren oder Nüssen oder einfach nur mit Rosinen. Am liebsten esse ich sie mit Frischkäse und Marmelade, davon kann ich wirklich nicht genug bekommen 🙂 .

Diesmal wollte ich aber etwas Besonderes aus den Scones machen. Sie sollten nicht nur lecker werden, sondern auch noch besonders aussehen und da hatte ich die Idee Blumen daraus zu machen (ich hoffe man erkennt das es Blumen sein sollen 😉 ).

Anstelle der Zimtfüllung könnt ihr natürlich auch Nutella oder Marmelade oder Pflaumenmus benutzen, eben alles was ihr gern mögt.

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Zutaten für 8 Scones:

350g Mehl

75g Zucker

2TL Backpulver (leicht gehäuft)

etwas Salz

90g Butter (kalt)

160ml Sahne

1 Ei (M)

 

Für die Füllung:

2 EL Butter (weich)

4 EL Zucker

1TL Zimt (nach Geschmack mehr oder weniger)

 

Und so geht’s:

Gebt Mehl, Zucker, Backpulver und Salz in eine Schüssel und schneidet kalte Butterstücke dazu. Nun reibt ihr die Butter mit den Händen in das Mehlgemisch ein. Zum Schluss die Sahne und das Ei dazu und kneten (nicht zu lange).

Den Teig teilt ihr nun in 8 Teile zu je 89g und lasst sie 10 Minuten ruhen.

In der Zeit schneidet ihr 8 Backpapierquadrate zurecht (ca.13x13cm) und vermischt die Zutaten für die Füllung miteinander.

Dann nehmt ihr euch einen Teil vom Teig und teilt ihn in drei Teile zu je ungefähr 30g. Setzt einen Runden Keksausstecher, Dessertring oder ähnliches mit einem Durchmesser von ca. 7cm auf ein Backpapierquadrat. Nun nehmt ihr 30g Teig und drückt sie in den Ring, so dass der Teig ungefähr gerade ist. Gebt etwas von der Füllung in die Mitte und streicht sie glatt (lasst zu den Rändern einen kleinen Abstand). Nun wird ein weiterer Teil Teig (ca. 30g) in der Hand etwas platt gedrückt und in den Ring gesetzt. Dort den Teig in die Form drücken, Füllung darauf verteilen und das letzte Stück Teig ebenso darauf drücken.

Wenn ihr das geschafft habt könnt ihr den Ring abheben. Nun schneidet ihr den Kreis 6mal ein. Achtet darauf ihn nicht bis zur Mitte einzuschneiden, sondern lasst ca. 1/2cm in der Mitte frei. Jetzt könnt ihr die einzelnen Blütenblätter nacheinander vorsichtig von Backpapier lösen und um 90° drehen, so dass die Schnittkante nach oben zeigt. Tut dies mit allen Blütenblättern und achtet darauf sie immer in dieselbe Richtung zu drehen. Anschließend drückt ihr die hoch stehenden Kanten etwas flacher.

Macht dies mit allen Teiglingen und backt die Blumen dann bei 180° Umluft für ca. 20 Minuten bis sie leicht gebräunt sind.

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Ich kann euch versprechen, dass sich die Mühe lohnt! Sie sehen zum anbeißen aus und schmecken einfach herrlich!!!

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken und Naschen

Eure Melissa

Apfel-Zimt-Torte

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Diese Torte passt ganz wunderbar in die kalte Jahreszeit

Für die Böden:
300g Butter
180g Zucker
180g brauner Zucker (Muscovado)
6 Eier
350g Weizenmehl
1 Pk. Backpulver
2 EL Zimt (gestrichen)
300g Apfelmus
450g grob geriebene Äpfel

650g in Apfelsaft geköchelte Apfelstückchen

für die Buttercreme:
300g Butter
250g Puderzucker
Zimt nach Geschmack

Ihr schlagt die Butter mit dem Zucker schaumig und rührt dann einzeln die Eier in je 1 Min. unter. Dann hebt ihr das Mehl, das Packpulver und den Zimt unter und rührt am Ende das Apfelmus und den geriebenen Apfel unter.

Den Teig verteilt ihr dann auf 2 Formen (26cm) oder eine hohe Form und backt die Böden ca. 40 min. bei 170°C (die Stäbchenprobe nicht vergessen!).

Wenn die Böden ausgekühlt sind, teilt ihr sie je einmal wagerecht. Zwischen den 4 Tortenböden verteilt ihr nun die Äpfelstückchen (ohne den Saft).

Für die Buttercreme schlagt ihr zimmerwarme Butter ca. 10 min. auf und rührt dann Puderzucker und Zimt unter.

Nun könnt ihr die Torte mit Buttercreme einstreichen und nach Lust und Laune dekorieren. Achtet darauf das die Buttercreme nicht zu dick ist, denn sie ist sehr mächtig.

Ich wünsche viel Spaß beim Nachbacken

P.S.: Wer möchte kann die Böden noch mit Zimtlikör beträufeln.

Zimtsternchen- so schnell wie noch nie

Dank dieser unglaublich genialen Zimtsternchenmatte ist die Produktion der beliebten Leckerbissen sehr schnell und einfach möglich.

Ich habe diese Matte von der Firma Birkmann entdeckt und mich sofort in die Idee verliebt so einfach ganz akkurate Zimtsterne produzieren zu können.

Dieses Gebäck ist eins meiner Liebsten in der Weihnachtszeit nur finde ich es schwer die richtigen zu finden, die nicht zu trocken oder zu wenig zimtig sind…

Ich habe mit der Matte das dazugelieferte Rezept getestet und bin wirklich begeistert.

Das Prinzip der Matte ist folgendes:

Man streicht den Teig mit einer Teigkarte in die Vertiefungen der Matte (vorher unbedingt Backtrennspray benutzen). Man kann zum Verteilen auch einen Spritzbeutel oder Teelöffel benutzen.

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Dann legt man eine zweite Matte darüber und verteilt die Eischneemasse darauf. Diese nimmt man dann ab, wartet 30 Minuten und schon gehen die Sternchen in den Ofen.

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Auf Youtube findet ihr ein Tutorial-Video in dem man sich das Prinzip noch einmal genau ansehen kann.

Ich für meinen Teil bin sehr zufrieden und werde meine Zimtsternchenmatte sicherlich noch einige Male vor Weihnachten benutzen.

Zucker und Zimt Cookies

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Ich habe diese Cookies für eine Besprechung bei der Arbeit gebacken. Sie sind nämlich recht schnell gemacht und es werden wirklich viele, so dass auch jeder etwas abbekommt. Wer nicht ganz so viele dankbare Abnehmer hat kann einfach die Zutatenmengen halbieren.

 

Zutaten für 50 Cookies

380 g Mehl

2 TL Backpulver

½ TL Salz

250 g Butter

285 g Zucker

2 Pck. Vanillinzucker

2 Eier (Gr. M)

 

4 EL Zucker

3 TL Zimt

 

Butter in der Küchenmaschine gründlich aufschlagen, den Zucker zugeben, weiterschlagen, die Eier einzeln hinzugeben und 3 Minuten weiterschlagen.

Mehl, Backpulver und Salz mischen und mit einem Löffel oder einem Spachtel in die Buttermischung einarbeiten.

Mit einem Teelöffel gleichgroße Portionen abstechen und zwischen den Händen zu Kugeln rollen. Zucker und Zimt in einem tiefen Teller mischen und die Kugeln darin wälzen. Die Kugeln werden so auf ein mit Backpapier belegtes Backblech gelegt, dass mind. 5 cm Anstand sind. Beim Backen entsteht aus den Kugeln dann die typische Cookie- Form. Nun werden sie bei 180°C ca. 13 Minuten lang gebacken bis sie die gewünsche Farbe haben.

Es ist am besten, wenn man zwei bleche hat und in der Backzeit gleich die nächsten Kugeln vorbereiten kann.

Nach dem Backen die Cookies für ca. 5 Minuten auf dem Backblech abkühlen und anschließend auf einem Kuchenritter auskühlen lassen.

BildZum Verschenken ist es schön ein Paar Kekse zu stapelt und mit einem Stoffgeschenkband zusammen zu binden.

Hefezöpfe

Es ist wohl das typischste Ostergebäck: Der Hefezopf (oder Hefekranz)!

Ich liebe Hefegebäck sehr, es erinnert mich immer an die Hefeklöße mit Birnen von meiner Uroma und an lange Abende am Lagerfeuer mit Stockbrot.

Und das Tolle ist, dass man ihn so beliebig kombinieren kann. Klassisch kommt er mit Rosinen daher. Ich habe aber auch schon Rezepte mit Birnen und Cranberrys, Aprikosen- Mohn- Füllung oder Pflaumenmus und Marzipan gesehen.

Ich habe zu diesem Osterfest einen Hefekranz mit Marzipan und Zimt und Zucker gebacken.

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Dieses Rezept lässt sich aber auch beliebig kombinieren. Einfach einen klassischen Hefeteig mit 500g Mehl, 200 ml Milch, 1 Würfel Hefe (42 g), 50 g Zucker, Salz, 1 Ei und 50 g Butter herstellen. Dieser wird nach dem Aufgehen zu einem Rechteck von 35×65 cm ausgerollt und mit den beliebigen Zutaten belegt oder bestreut. Ich habe ihn dünn mit Butter bestrichen, geriebenes Marzipan und eine Zucker-Zimt-Mischung darüber gegeben. Der Teig wird anschließend von der Längsseite her aufgerollt und der Länge nach halbiert (dabei an einem Ende nicht ganz durchschneiden, dann lässt er sich besser schlingen). Die halbierten Teigstränge werden nun umeinander geschlungen und zu einem Kreis gelegt, dabei die Enden zusammendrücken und den Kranz mit flüssiger Butter bestreichen.

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Nach ca. 30 Minuten bei 180°C ist er auch schon fertig. Schon hat man einen individuellen Hefekranz ganz nach dem eigenen Geschmack. Und das Tolle ist: Der schmeckt nicht nur zu Ostern wunderbar!