Kuchen im Glas – Vanillekuchen mit viel Schokolade

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Kuchen im Glas ist ein großartiger Trend! Er lässt sich wunderbar verschenken und ist das Highlight bei jedem Picknick.

Schön dekoriert sind die kleinen Kuchen ein echter Hingucker und ein ganz persönliches Geschenk.

Heute habe ich für euch einen Vanillekuchen mit Schokolade. Im Glas gebacken hält er sich bis zu 6 Monate und ist daher ideal zum Vorbereiten. Einfach 6 Gläser backen, aufbewahren und wenn der Nächste Anlass vor der Tür steht einfach individuell dekorieren. Es ist auch ein toller Ersatz für eine Geburtstagskarte. Oder auch einfach wenn spontan Besuch vor der Tür steht.

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Das Rezept ist für 6 Gläser à 290ml. Die Basis ist ein Rührteig.

 

Zutaten:

130g Butter (weich)

130g Zucker

1 Vanilleschote (das Mark davon)

3 Eier

200g Mehl

2 TL Backpulver

50g Quark

50g Sonnenblumenöl

100g Zartbitterschokolade gehackt

 

Zubereitung:

Die leeren Gläser und Deckel (ggf. Gummiringe) bei 120° 15Minuten in den Ofen stellen. In der Zwischenzeit wird der Teig zubereitet. Hierfür werden Butter, Zucker und Vanille cremig gerührt. dann nach und nach die Eier unterrühren (jedes Ei mindestens eine Minute). Mehl und Backpulver mischen und unterheben und zum Schluss Quark, Öl und die Schokolade einrühren.

Dann wird der Teig gleichmäßig auf die Gläser verteilt und ca. 35 Minuten bei 170° gebacken. In der Zwischenzeit werden die Deckel vorbereitet, also die Ringe eingelegt. Sobald die Gläser aus dem Ofen kommen werden sie fest verschlossen und kommen dann noch einmal 15 Minuten bei 120° in den Ofen. Durch diese Prozedur ist der Kuchen so lange haltbar.

 

Dekoriert habe ich die Gläser mit Produkten von Stampin’ Up!

Das Stempelset Erfreuliche Ereignisse bietet Stempel zu vielen verschiedenen Anlässen und ich liebe die verschiedenen Schriftarten!

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Die Wellenkreisstanze 1 ¾ inch passt perfekt zum Deckel und der Kreis darauf mit dem Durchmesser von 1 ¼ inch ist auch ausgestanzt.

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Ich habe mich hier für eine Farbkombination aus Glutrot und schwarz/weiß entschieden. An den Fähnchen und im Hintergrund sieht man das Designerpapier Modische Muster und das Designerpapier Signalfarben. Ich liebe diese Muster einfach! Sie sind sehr vielseitig einsetzbar und lassen sich toll kombinieren. Man muss nicht viel tun und hat immer einen tollen Effekt. Außerdem finde ich es toll das es zu den jeweiligen Farben (hier zum Beispiel Glutrot) das Stempelkissen, den Farbkarton, das Designerpapier und vieles Mehr gibt, so dass man sicher sein kann, dass die Farben auch perfekt zusammenpassen. Das Verleiht dem ganzen ein recht professionelles Aussehen 😉

Mein absoluter Favorit ist die Fähnchenstanze mit dem Stempelset Sag´s mit Fähnchen und die Dreifach Fähnchenstanze. Damit kann man so viele Dinge Basteln und für die Gläser haben sie einfach die perfekte Größe!

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Madeleines in vier Varianten

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Die Madeleines sind ein typisch französisches Gebäck. Sie sind wunderbar klein und fluffig und deshalb kann man auch ohne Probleme gleich mehrere essen 😉 .

So entstand also die Idee den Teil geschmacklich unterschiedlich einzufärben.

Hier kann man natürlich dem persönlichen Geschmack freien Lauf lassen! Von meinen vier Sorten mochte ich die Mit Tonkabohne am liebsten, aber ich liebe auch einfach diesen ganz speziellen und würzigen Geschmack dieser Bohne!

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Die anderen Sorten sind mit Vanille, Blaubeerpulver oder eine Blütenmischung. Anstelle des Blaubeerpulvers kann man auch Kakao verwenden (für alle Schokoladenliebhaber). Gut vorstellen kann ich mir außerdem Madeleines mit Orangenblütenwasser, Zimt, Zitronenschale oder Ingwer. Ihr seht schon, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt 🙂 .

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Und nun verrate ich euch das Grundrezept:

200g Butter (geschmolzen und etwas abgekühlt)

175g Mehl

2TL Backpulver

4 Eier

165g Zucker

 

Schlagt die Eier mit dem Zucker auf und gebt dann das Mehl und das Backpulver dazu. Zum Schluss rührt ihr die Butter unter. Den Teig habe ich dann in vier Portionen zu je 175g aufgeteilt und aromatisiert.

 

  1. 1 Vanilleschote
  2. 1 Messerspitze Abrieb einer Tonkabohne
  3. 2 leichte gehäufte Teelöffel Blaubeerpulver (ihr könnt auch Kakao nehmen)
  4. in die gebutterte Form jeweils etwas Blütengewürz streuen

 

Am besten füllt ihr den Teig mit einem Spritzbeutel in die gebutterten Förmchen, da der Teig sehr flüssig ist.

Gebacken werden die Madeleines dann bei Umluft 200°C für 8-11 Minuten bis die kleinen Leckerbissen schön goldbraun sind. Beim Backen entsteht auch die Typische Wölbung auf den Madeleines. Also nicht wundern: das muss so aussehen 😉

Ich habe kleine und größere Formen benutzt. Die größeren Formen sind aus Silikon und die kleinere ist eine schwere, beschichtete Teflonform. Mein Fazit ist: Beide Formen lassen sich gut benutzen und die Madeleines lassen sich ohne Probleme aus den Formen lösen. Die Backzeit muss natürlich an das Material und die Größe angepasst werden. Die kleinen Madeleines sind auch nicht wie befürchtet trocken geworden. Es gibt allerdings einen Vorteilspunkt für die Metallform. Dadurch, dass sie die Wärme besser leitet, bekommen die Madeleines etwas mehr Farbe und werden wunderbar goldbraun.

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Dies sind also meine ersten Madeleines, aber ich kann euch versprechen dass es garantiert nicht die letzten sein werden. Sie sind so schon klein und lassen sich problemlos transportieren, so dass sie sich wunderbar als Mitbringsel für jede Gelegenheit eignen.

Nun werdet also selber kreativ und zaubert euch Madeleines ganz nach eurem Geschmack und wie immer wünsche ich euch viel Spaß beim Nachbacken und Naschen!

Eure Melissa

Kugel-Gugelhupf

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Kaum zu glauben, aber bis vor zwei Tagen besaß ich keine große Gegelhupfform. Und dabei finde ich Gugelhupfe super! Bisher hatte ich eine Silikonform für viele kleine und eine Form für die halbe Teigmenge aber nun war es an der Zeit auch eine Große Form anzuschaffen.

Schon vor einigen Monaten habe ich mich in diese Form etwas verliebt, weil sie so elegant aussieht.

Und zur Einweihung der Form habe ich auch gleich eine etwas andere Idee für euch 😉

Sie ist super vielseitig einsetzbar, deshalb erkläre ich euch das Prinzip und dann hoffe ich, dass ihr selber kreativ werdet :D.

Ihr bereitet für den Kugel-Gugelhupf einen klassischen Rührteig je nach Vorliebe zu. Ich habe ganz viel Vanille benutzt. Dann nehmt ihr einen Teil des Teigs ab und aromatisiert oder färbt ihn. Ich habe Kakaopulver und Nougat benutzt. Diesen zweiten Teig spritzt ihr in Pralinenhohlkugeln. Schicht für schicht wird etwas Grundteig in der Form verteilt und dann einige Kugeln darauf gesetzt. Ihr endet mit einer Schicht von dem Grundteig.

Das Schichten dauert etwas aber es lohnt sich am Ende.

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Es war einer meiner leckersten Kuchen bisher und ich bin schon am überlegen wie ich ihn das nächste Mal machen werden. Wahrscheinlich wird er dann fruchtig.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken und Naschen!

Einfach schnelle Muffins

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Das sind wirklich die einfachsten und schnellsten Muffins, die ich je gebacken habe und die Zutaten dafür hat man eigentlich immer im Haus. Das Großartige daran (und meine persönliche neue Entdeckung) sind die tiefgekühlten Kirschen. Ich habe vorher immer Kirschen aus dem Glas benutzt, aber die sind sehr weich und dadurch dass sie in Saft eingelegt sind wird der Teig um die Kirschen herum immer etwas aufgeweicht und suppt durch und die Kirschen sind alles andere als knackig. Die tiefgekühlten Kirschen kann man einfach gefroren in den Teig geben, so bleiben sie innen saftig, geben die Feuchtigkeit aber nicht an den Teig ab. Einfach genial und ich frag mich warum ich da nicht früher drauf gekommen bin. Ab jetzt werde ich immer eine Packung Kirschen in meinem Tiefkühler haben 🙂

 

Zutaten für 12 Muffins:

2 Eier

130g Dinkelmehl (Typ 630) oder 110g Weizenmehl (Typ 405)

110g weiche Butter oder Margarine (je nach Geschmack oder je nach dem was man im Haus hat)

110g Zucker

1,5 TL Backpulver

Mark von 2 Vanilleschoten (oder ersatzweise ein Teil des Zuckers durch Vanillezucker ersetzen)

24 TK Kirschen

 

Und so einfach geht’s:

Alle Zutaten bis auf die Kirschen in eine Schüssel geben, zu einem glatten Teig rühren und in die mit Papierförmchen ausgelegten Muffinmulden eines Blechs oder in Silikonförmchen füllen und ein wenig glatt streichen. Je zwei tiefgekühlte Kirschen auf den Teig legen, leicht eindrücken und bei 160°C ca. 30 min. backen.

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Wenn man möchte kann man sie auch noch durch ein Topping nach Wahl aufpeppen. Passen würde zum Beispiel eine Schokobutter- oder Frischkäsecreme und ein paar Schokostreusel oder einfach mit Sahne. Als einfache Muffins lassen sie sich wunderbar in einer Tupperbox transportieren, stapeln und zum Beispiel zu einem Picknick mitnehmen und sie schmecken einfach toll.

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Vanilleblumen

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Der Frühling ist da! Zumindest in meinem Herzen und ich denke es ist an der Zeit dem Schnee und dem Winterwetter etwas entgegen zu setzen. Diese kleinen Vanilleblumen zaubern den Frühling in jede Küche und passen wunderbar zu Ostern. Außen sind sie etwas knusprig und innen sind sie luftig zart. Es lässt sich selbstverständlich auch jede andere Silikonform verwenden. Die Küchlein eignen sich wunderbar zu einer Tasse Kaffee am Nachmittag, sind aber auch sehr süße Mitbringsel.

Zutaten für 15 Blumen:

60g Zucker

Mark von 1 Vanilleschote

1 Ei

4 EL Milch

80g Mehl

½ TL Backpulver

30g Butter

Und so einfach gehts:

Zucker, Vanille, Ei und Milch sehr schaumig schlagen. Mehl und Backpulver darübersieben und vorsichtig unterrühren. Butter schmelzen und Silikonförmchen einpinseln und leicht mehlen. Die restliche Butter unter den Teig rühren. Den Teig in die Förmchen füllen und bei 180°C (Umluft) 15 Minuten backen. Nach dem Backen direkt aus den Förmchen lösen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.