Sweet Table – Melissa’s Bakery meets Stampin‘ Up!

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Ich kann euch gar nicht sagen wie aufgeregt ich war, meinen ersten Sweet Table zu zaubern!

Dieser großartige Trend der süßen Buffets ist vor einiger Zeit in Deutschland angekommen und ich habe mich schon gefragt wann auch ich mal die Gelegenheit haben werde so einen süßen Tisch zu kreieren zu dürfen. Der Anlass war nun der 80. Geburtstag von meinem Opa.

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Was bei so einem Tisch nicht fehlen darf ist ein Motto und ein Farbschema und selbstverständlich darf das Basteln nicht zu kurz kommen, denn alles an meinem Tisch war selbstgemacht 🙂

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Mein Thema war „Blaubeere trifft Schokolade“ und dem entsprechend war auch das Farbschema schnell gefunden… Blau- und Brauntöne sollten es werden (das fand ich für einen Mann auch schön passend und nicht zu kitschig).

Und da ich beim Basteln auch so perfektionistisch bin wie beim Backen war klar, dass es nur mit den Produkten von Stampin’ Up! gelingen kann eine geschmackvolle und passende Deko zu zaubern. Diese Firma habe ich erst kürzlich dank meiner Kollegin entdeckt und habe mich gleich in die Produkte und deren Stil verliebt. Besonders begeistert bin ich davon, dass die Stanzen und Stempelsets perfekt zusammen passen und die Farben super harmonisch sind!

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Schaut euch nur die Deko der Schilder an. Gestempelt habe ich diese auf Farbkarton der Farbe Vanille Pur mit dem Stempelkissen Pazifikblau mit dem Stempelset Eine runde Sache und ausgestanzt sind sie dann mit der Stanze Wellenkreis. Sehen sie nicht einfach zauberhaft aus? Und sie sind so unglaublich schnell und einfach gemacht!!! Schließlich braucht man ja auch viel Zeit zum Backen.

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Auf meinem Sweet Table vertreten waren: Kokos Heidelbeer Würfel, Double Chocolate Cookies, Brownies, Heidelbeercreme, Blaubeer Macarons, Schokotorte, Blaubeer Käsekuchen, Heidelbeer Frischkäse Torte und Blaubeer Marshmallows!!!

Auf der linken Seite des Tisches habe ich kleine Give- Aways für die Gäste aufgebaut. Als Andenken an die schöne Feier konnte sich also jeder ein kleines Stück Schokolade mitnehmen. Hierfür habe ich kleine Goodiebags aus dem Designerpapier in Neutralfarben und der Stanze gewellter Anhänger von Stampin’ Up! gebastelt. Von der Qualität des Papiers bin ich sehr begeistert und mithilfe der Stanze waren an einem Abend ganz schnell 40 Täschchen gebastelt. Die Anleitung hierfür hatte ich aus dem Internet von Fine Paper Arts. Um die Gastgeschenke zu dekorieren habe ich wieder ein Set aus Stempel und Stanze verwendet nämlich die Stempel Four Frames und die Stanze Dekoratives Etikett.

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Gestempelt habe ich auf Farbkarton in Pazifikblau und Vanille Pur. Ich finde sie sind sehr gut gelungen und es war wirklich kinderleicht und ging schön zügig von der Hand. Für jeden Backbegeisterten ist das Stempelset Für Leib und Seele übrigens ein Muss!!! Daraus stammt der Stempel „Eine Süße Kleinigkeit für Dich“. Den finde ich einfach zauberhaft!

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Zusätzlich habe ich noch kleine Fähnchen aus dem Farbkarton Neutralfarben gebastelt. Hier durfte die Zahl 80 natürlich nicht fehlen und ich habe die Stempel aus dem Set Eine Runde Sache noch einmal aufgegriffen.

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Am Ende war ich nach drei Tagen Backen und Basteln echt zufrieden. Besonders die Schokotorte kam toll an und diese war auch mein Favorit. Eine Stunde lang habe ich jede Beere einzeln mit Ganache auf die Torte geklebt aber der Aufwand hat sich gelohnt! Geschmeckt hat es zum Glück auch jedem und bei der Auswahl war auch für jeden Geschmack etwas Passendes dabei!

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Rückblickend würde ich meinen ersten Sweet Table also als gelungen bezeichnen und bin davon überzeugt, dass es sicherlich nicht der Letzte sein wird.

Allen die gern basteln kann ich nur empfehlen sich mal auf der Seite von Stampin‘ Up! umzusehen und in den zahlreichen Stempelblogs Ideen und Anregungen zu sammeln. Oder schaut auf der Facebookseite von Stampin‘ Up! vorbei, dort bleibt ihr auf dem Laufenden und erhaltet viele tolle Kreativtipps. Eine kleine Warnung am Rande: Es besteht absolute Suchtgefahr 😉 !!!

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Nun habe ich also die Kombination aus Backen und Basteln für mich entdeckt. Diverse Ideen schwirren schon durch meinen Kopf und warten auf ihre Umsetzung. Ihr könnt also schon gespannt sein was euch demnächst erwartet… So viel wird verraten: Es wird Anfang Juni sehr romantisch in meiner Backstube und vielleicht gibt es sogar etwas zu gewinnen 😉

Apfel-Zimt-Torte

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Diese Torte passt ganz wunderbar in die kalte Jahreszeit

Für die Böden:
300g Butter
180g Zucker
180g brauner Zucker (Muscovado)
6 Eier
350g Weizenmehl
1 Pk. Backpulver
2 EL Zimt (gestrichen)
300g Apfelmus
450g grob geriebene Äpfel

650g in Apfelsaft geköchelte Apfelstückchen

für die Buttercreme:
300g Butter
250g Puderzucker
Zimt nach Geschmack

Ihr schlagt die Butter mit dem Zucker schaumig und rührt dann einzeln die Eier in je 1 Min. unter. Dann hebt ihr das Mehl, das Packpulver und den Zimt unter und rührt am Ende das Apfelmus und den geriebenen Apfel unter.

Den Teig verteilt ihr dann auf 2 Formen (26cm) oder eine hohe Form und backt die Böden ca. 40 min. bei 170°C (die Stäbchenprobe nicht vergessen!).

Wenn die Böden ausgekühlt sind, teilt ihr sie je einmal wagerecht. Zwischen den 4 Tortenböden verteilt ihr nun die Äpfelstückchen (ohne den Saft).

Für die Buttercreme schlagt ihr zimmerwarme Butter ca. 10 min. auf und rührt dann Puderzucker und Zimt unter.

Nun könnt ihr die Torte mit Buttercreme einstreichen und nach Lust und Laune dekorieren. Achtet darauf das die Buttercreme nicht zu dick ist, denn sie ist sehr mächtig.

Ich wünsche viel Spaß beim Nachbacken

P.S.: Wer möchte kann die Böden noch mit Zimtlikör beträufeln.

„Star Wars“ meets „der Herr der Ringe“ oder auch Papas Geburtstag

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Auf diese Torte habe ich mich ganz besonders gefreut. Mein Papa hatte Geburtstag und da war die erste Frage die ich mir Stellte „Auf welche seiner Interessen soll ich mich nur beziehen?“.

Mir eine Sache herauszusuchen wäre meinem Papa nicht gerecht geworden und so entstand die Idee sie zu kombinieren. Hilfe hatte ich dabei von der Facebookgruppe „Torten dekorieren mit Spaß“! Die Mitglieder der Gruppe haben mir beim Brainstorming viele Ideen gegeben und haben bei Fragen immer schnell geholfen.

So entstand also meine erste zweistöckige Motivtorte.

Die Münzen auf der Torte sollen an den Film „der Hobbit“ erinnern. Dann natürlich der Todesstern aus „Star Wars“ und eine goldene Torte mit Bildern aus „der Herr der Ringe“. Den Todesstern habe ich als zwei Halbkugeln gebacken und die Bilder sind mit einem Lebensmittelfarbdrucker gedruckt worden. Die kleinen Norwegenflaggen im Cakeboard zeigen die Liebe meines Vaters zu diesem tollen Land.

Unter dem ganzen Fondant steckte eine Schokoladentorte (noch so eine Sache die mein Papa liebt) 😉

Vintage Hutschachtel – Torte mit Hortensien

Unbenannt2Diese Torte habe ich für meine Mutter zum Geburtstag gebacken. Die Idee der Hutschachtel habe ich aus dem Buch „Zoes Vintage Cakes“ von Zoe Clark. Ein wirklich tolles Buch mit vielen faszinierenden Ideen, die jedoch für Anfänger wie mich zum Teil deutlich zu kompliziert sind. Die Hutschachtel aus dem Buch ist mit Rosen bemalt und hat ein anderes Farbschema, aber sie diente mir als Inspiration für meine Torte.

Die Basis ist der Victoria Sponge Cake von Manuela Kjeilen. In diesem Fall habe ich den Zitronensirup durch Himbeersirup ersetzt und Himbeermarmelade zwischen den Böden verteilt. Abschließend habe ich die Torte mit einer Zartbitterganache eingestrichen und versucht die Ränder so glatt wie möglich hinzubekommen. Das fällt mir immer noch schwer. Ich brauche immer ewig dafür und ganz glatt wird die Ganache trotzdem nicht, aber das stört am Ende zum Glück nicht mehr sehr doll.

Der Deckel der Schachtel ist aus Schokoladenfondant, den ich hier zum ersten Mal benutzt habe. Er lässt sich ganz toll verarbeiten und schmeckte nicht ganz so süß.

Unbenannt1Die goldenen Verzierungen waren ein wenig knifflig. Um auszuprobieren wie die Dekoration mithilfe der Schablone am besten gelingt, habe ich ein Stück Fondant ausgerollt und darauf ein paar Varianten getestet. Ich habe versucht das Goldpulver direkt durch die Schablone aufzumalen, dabei verwischte jedoch das Pulver wenn man es danach berührte. Auch das Mischen des Pulvers mit Palmin oder hochprozentigem Alkohol brachte nicht den gewünschten Effekt weil es unter die Schablone lief. Letzten Endes habe ich ein wenig royal icing angerührt, habe dieses leicht beige eingefärbt und habe es mit einem Spachtel auf die Schablone gestrichen. Als die Verzierung trocken war, habe ich jedes einzelne Element mit einer Mischung aus Goldpulver und hochprozentigem Alkohol mit einem kleinen Pinsel angemalt. Das hat zwar lange gedauert, lieferte aber das gewünschte Ergebnis.

Unbenannt3Die Hortensien habe ich selbstverständlich vorher vorbereitet, da sie zwischen den Arbeitsschritten immer wieder über Nacht trocknen mussten. Ich habe hierbei zuerst die Blütenstempel hergestellt und um Blumendrat modelliert. Am nächsten Tag habe ich die Blüten aus Blütenpaste ausgestochen, mit einem Veiner geprägt, die Ränder mit einem Balltool ausgedünnt, den Draht mit dem Blütenstempel durch die Mitte der Blüte gestochen und die Blüten zwei Tage kopfüber trocknen lassen. Anschließend habe ich sie mit Pulverfarbe von außen nach innen angemalt. Dabei sind mir leider einige Blüten zerbrochen weil sie so dünn sind, aber ich habe zum Glück genügend Blüten eingeplant. Die einzelnen Blüten habe ich dann mit Hilfe von Floristenband zu diesem Blütenstand zusammengebunden. Durch den Draht kann man die Blüten gut in Position bringen. Die Hortensie steht nun bei meiner Mutter in der Vitrine.

Es war mein erster Versuch Blüten zu formen die möglichst naturgetreu aussehen. Es hat zwar lange gedauert, aber es hat viel Spaß gemacht. Ich denke mit etwas Übung geht es sicher schneller und zu diesem Zweck besuche ich am Wochenende einen Zuckerblütenkurs in Berlin. Ich bin schon ganz gespannt und freu mich sehr darauf. Selbstverständlich werde ich danach Bericht erstatten 🙂