Buchtipp

Bild

Und hier ist es: Das aktuelle Backbuch von Cynthia Barcomi! Mich hat sie schon damals mit ihrem ersten Buch überzeugt, vor allem mit den Scones, die meiner Meinung nach die Besten sind! Es gibt kaum ein anderes Rezept, das ich so oft verwendet habe wir dieses! Und das Tolle an dem neuen Buch: Noch mehr Scones- Rezepte.

Mein Mann hat mir das Buch im Internet bestellt und ich hab mich so darüber gefreut dass ich natürlich sofort etwas daraus backen wollte. Doch zuvor habe ich es mir ganz gemütlich gemacht. Ich habe mich mit dem Buch, meiner To- Bake- Liste und einer Tasse Tee auf die Couch gesetzt und mir das komplette Buch durchgelesen. Für mich gibt es kaum etwas entspannteres als Backbücher zu lesen (dabei kann ich wirklich alles um mich herum vergessen).

Das Buch ist nach folgenden Themen gegliedert: Muffins, Scones, Breads, Quick Breads & Pizza, Spreads & Butters, Cakes & Pies, Bar Cookies & Cookies und Ice Cream.

Die Fotos sind wunderschön und inspirierend und machen große Lust darauf die köstlichen Leckereien nach zu backen. Und jetzt die Preisfrage: Wo fang ich nur mit dem Nachbacken an? Und wie viele andere Frauen tue auch ich mich schwer damit Entscheidungen zu treffen. Da mir aber das ganze Buch so gut gefällt, dachte ich mir, ich machs mir mal leicht und fang einfach vorne an. So habe ich also die „Fresh Ginger & Lemon Muffins von Seite 15 gebacken.

Bild

Ich habe einen Teil des Teigs als Mini-Muffins gebacken und den anderen als normal große Muffins. Die Minis kann man so toll für viele viele Kollegen mitnehmen und wie nicht anders zu erwarten war kamen sie super an. Das Besondere an den kleinen Leckerbissen ist, dass sie nach dem Backen mit Zitronensirup durchtränkt werden (einfach himmlisch!).

Ich werde diese neue Entdeckung sofort zu meiner Lieblingsbuch- Liste hinzufügen und kann es jedem wärmstens empfehlen, der sich ebenso für das Back- Handwerk begeistert!

Werbeanzeigen

Pralinen

Bild

Heute bleibt der Ofen aus! Für alle Schokoholics ist dies sicher eine tolle Idee: Pralinen!

Sie bestehen zu mindestens 25% aus Schokolade und lassen sich mit unglaublich vielfältigen Geschmäckern und Gewürzen kombinieren. Man unterscheidet grob zwischen Trüffeln, Schnittpralinen und gegossenen Pralinen.

Gegossene Pralinen sind hierbei die größte Herausforderung! Die Schokoladenhülle wird in spezielle Formen gegossen, mit einer relativ weichen (flüssigen) Füllung gefüllt und mit Schokolade verschlossen. (Ich kann euch sagen, dafür muss man mindestens einen halben Tag einplanen.)

Trüffel bestehen aus einer geschmeidigen Ganache, die mit einer Spritztülle portioniert, in Kuvertüre getaucht und beispielsweise in Kakao oder Puderzucker gewälzt wird.

Schnittpralinen werden aus einer festeren Ganache (man sagt auch speckige Ganache dazu) hergestellt. Die Ganache wird in einen Rahmen gegossen, nach dem Festwerden geschnitten und anschließend in temperierte Kuvertüre getaucht.

Pralinen herzustellen braucht Erfahrung, Geduld und Zeit. Besonders das Temperieren von Kuvertüre ist sehr heikel. Dabei wir die Kuvertüre gehackt und 2/3 davon werden über dem Wasserbad geschmolzen bis sie eine Temperatur von 40-45° hat. Anschließend wird die Schüssel vom Wasserbad genommen und die restliche Kuvertüre untergerührt und dabei geschmolzen. Man muss die ganze Zeit ununterbrochen rühren bis die Kuvertüre bei 27° ist. Dann wird sie über dem Wasserbad auf die optimale Verarbeitungstemperatur gebracht (weiße Schokolade 30-31°, Vollmilchschokolade 31-32° und Zartbitterkuvertüre 32-33°). Wenn bei diesen Arbeitsschritten etwas schief läuft, bekommt die Schokolade einen unansehnlichen Grauschleier und sieht alt aus.

Ich habe das schon häufiger ausprobiert und bin bisher jedes Mal an meine Grenzen gestoßen.

Deshalb habe ich mir nun eine Alternative überlegt, wie ich Pralinen herstellen kann und dabei das Temperieren der Schokolade umgehe.

Ich habe kleine Alu- Pralinenkapseln gekauft und meine speckige Ganache (also die feste für die Schnittpralinen) hineingefüllt. Nachdem die Pralinen 12 Stunden Zeit hatten um fest zu werden, lassen sie sich wunderbar herauslösen und essen.

Mein Favorit sind die wunderbar zarten Honigpralinen aus Vollmilchschokolade, die in ihren ovalen Kapseln ein wenig an Ostereier erinnern und deshalb wunderbar zur Jahreszeit passen.

Bild

Die Espressopralinen sind mit der dunklen Schokolade und der leicht bitteren Note des Kaffees wunderbar für alle die das Herbe lieben.

Bild

Die Rezepte habe ich aus einem ganz tollen neuen Buch von GU. In diesem Buch sind alle Grundlagen ganz großartig erklärt und die Rezepte schreien geradezu danach ausprobiert und neu kombiniert zu werden.

Himbeer- Macarons

Mit Stolz präsentiere ich meine ersten Macarons!

Bild

Nachdem mein erster Versuch diese französischen Leckerbissen zu backen vor einigen Wochen gründlich missglückte, war der zweite Versuch nun höchst erfolgreich. Da das Backen von Macarons recht knifflig ist, hier nun ein paar Tipps wie sie bestimmt gelingen.

Am besten trennt man die Eier am Vortag und stellt das Eiweiß über Nacht offen in den Kühlschrank. Dadurch verliert es etwas Feuchtigkeit und wird schön fest. Für das Steifschlagen füge ich eine Prise Salz hinzu. Wenn das Eiweiß schön steif ist schlage ich noch Puderzucker unter den Eischnee und schlage die Masse so lange weiter bis sie schön glänzt. Hierfür kann man auch normalen Raffinadezucker verwenden. Nun kann je nach Geschmack Lebensmittelfarbe hinzugefügt werden.

Bild

Gemahlene Mandeln und Puderzucker sollten vor dem Unterheben gründlich gesiebt werden. So wird das Gebäck schön leicht und gleichmäßig. Zum Portionieren verwende ich eine Lochtülle der Größe 8 und nutze eine Silikonmatte, die gleichmäßige Kreise für die Macarons vorgibt.

Bild

Nach dem Aufspritzen der Kreise kann man ein paar mal leicht von unten gegen das Blech schlagen um die Oberfläche zu glätten. Es ist unbedingt notwendig den portionierten Teig vor dem Backen mindestens eine halbe Stunde bei Raumtemperatur stehen zu lassen bis er nicht mehr klebrig ist. So entstehen beim Backen die typische Form mit dem charakteristischen Fuß und die luftige Mitte. Bild

Damit sich die Hälften nach dem Backen besser von der Matte lösen habe ich die Kreise vorher dünn mit Sonnenblumenöl eingerieben. Man kann auch Backpapier benutzen. Hierbei am besten das Backpapier nach dem Backen sofort auf die feuchte Arbeitsplatte legen und dort auskühlen lassen.

Für die Füllung lassen sich Buttercreme, Ganache oder Konfitüre verwenden. Für meine Himbeer- Macarons habe ich Himbeermarmelade durch ein Sieb gestrichen und anschließend 10 Minuten in einer kleinen beschichteten Pfanne köcheln lassen. Vor dem Portionieren muss sie dann komplett auskühlen. Durch das Kochen verliert die Marmelade noch Feuchtigkeit und hält die Macaron- Hälften später schön zusammen und verläuft nicht.

Ich wünsche allen gutes Gelingen beim Nachbacken! Bild