Cantuccini mit Pistazien und Sauerkirschen

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Es gibt keine Kekssorte die ich schon so oft gebacken habe wie diese Cantuccini und immer kommen sie ausgesprochen gut an!

Ich liebe diese harte Konsistenz in Kombination mit den saftigen Sauerkirschen und den Pistazien!

Selbstverständlich können sie so gegessen oder getunkt werden. In Italien werden Cantuccini traditionell in süßen Wein oder Kaffee getaucht (auch sehr lecker) 🙂

Die Zubereitung ist gar nicht so kompliziert wie man denkt und macht viel Spaß.

 

Zutaten:

250g Mehl

135g gemahlene Mandeln

1TL Backpulver

200g Zucker

2 Eier

4EL Milch

50-60g Pistazien

125g getrocknete Sauerkirschen

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Zubereitung:

Alle Zutaten bis auf die Kirschen und Pistazien verkneten. Zum Schluss die Sauerkirschen und Pistazien einarbeiten. Den Teig in 3 Teile teilen und zu je einer Rolle formen. diese kommen dann aufs Backblech und werden bei 180° 30 Minuten gebacken.

Dann werden die Teigrollen aus dem Ofen genommen und in 2cm breite Scheiben geschnitten. Ich mache das am liebsten mit einem scharfen, glatten Messer aber am besten probiert ihr aus womit es bei euch am besten funktioniert ohne dass die Kekse kaputt gehen.

Die Scheiben nun mit einer Schnittkante nach unter zurück aufs Blech und bei 120° 30Minuten backen. Dann werden die Cantuccini einmal gewendet und weitere 20 Minuten gebacken. Anschließend auf einem Rost auskühlen lassen.

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Die tollen Geschenktüten im Hintergrund sind mal wieder mit Produkten von Stampin’ Up! gebastelt. Da die Kekse kein Fett enthalten kann man sie einfach in die Tüten füllen und diese bekommt keine unansehnlichen Flecken (sehr praktisch und fast gesund) 🙂

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Das Stanz- und Falzbrett für Geschenktüten ist in dem aktuellen Katalog neu dazugekommen und für mich eine echte Bereicherung. Im Handumdrehen lassen sich Tüten in verschiedenen Größen zaubern. So lässt sich Gebäck schnell und für jeden Anlass schön verpacken. In diesem Fall habe ich mich farblich für die Prachtfarben entschieden (Petrol, Marineblau und Rosenrot). Mit den Stempelsets Chalk Lines und Gorgeous Grunge habe ich die Hintergründe bestempelt. Die Schriftzüge stammen aus den Stempelsets Erfreuliche Ereignisse und Ein kleiner Gruß. Abgerundet wird die Dekoration durch die Stanzen Etikettanhänger, Mini- Schmetterling, Eleganter Schmetterling, Elementstanze Schleife, Dekoratives Etikett und die dreifach Fähnchenstanze. Man merkt wohl meine Schwäche für die Stanzen ^^

Zur Dekoration habe ich außerdem die farblich passenden Designerknöpfe verwendet.

Die Löcher am oberen Rand der Tüten sind auch mit den Punch Board gemacht. Hier seht ihr zwei Möglichkeiten diese zu nutzen. Man kann der Tüte Henkel verpassen oder sie mit einer Schleife verzieren. Hierfür habe ich Baumwollband in den Farben Flüsterweiß und Petrol verwendet.

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Nun wünsche ich euch ganz viel Spaß beim Backen und Basteln

Eure Melissa

Birnenkuchen mit Pistazien und Ingwer

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Ich hatte neulich total Lust auf Ingwer nur fehlte mir eine Idee mit welcher Frucht… Da hatte mein Mann die Idee Birnen zu nehmen und so entstand dieses Rezept. Die Kombination finde ich super lecker und der Kuchen erinnert an südliche Länder… Also das totale Urlaubsfeeling 🙂

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Noch dazu kann ich behaupten, dass es wirklich kaum einfacher geht…

 

Zutaten:

170g weiche Butter

170g Zucker

3 Eier

120g gemahlene Mandeln

50g Mehl

50g Pistazien

2 Birnen

20-30g Ingwer (in Sirup eingelegt) gehackt (je nach Geschmack… ich hab 30g benutzt)

Puderzucker

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Butter und Zucker schaumig schlagen und die Eier nacheinander in je einer Minute unterschlagen. Mandeln, Mehl, Pistazien und Ingwer unterheben. Birnen schälen und in Würfel schneiden.

Nun den Teig in eine gefettete Springform (26cm) geben und die Birnenwürfel darauf verteilen. Bei 180° Ober- und Unterhitze ca. 30 Minuten backen bis er goldbraun ist.

Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben und schon ist er fertig.

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Kuchen im Glas – Vanillekuchen mit viel Schokolade

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Kuchen im Glas ist ein großartiger Trend! Er lässt sich wunderbar verschenken und ist das Highlight bei jedem Picknick.

Schön dekoriert sind die kleinen Kuchen ein echter Hingucker und ein ganz persönliches Geschenk.

Heute habe ich für euch einen Vanillekuchen mit Schokolade. Im Glas gebacken hält er sich bis zu 6 Monate und ist daher ideal zum Vorbereiten. Einfach 6 Gläser backen, aufbewahren und wenn der Nächste Anlass vor der Tür steht einfach individuell dekorieren. Es ist auch ein toller Ersatz für eine Geburtstagskarte. Oder auch einfach wenn spontan Besuch vor der Tür steht.

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Das Rezept ist für 6 Gläser à 290ml. Die Basis ist ein Rührteig.

 

Zutaten:

130g Butter (weich)

130g Zucker

1 Vanilleschote (das Mark davon)

3 Eier

200g Mehl

2 TL Backpulver

50g Quark

50g Sonnenblumenöl

100g Zartbitterschokolade gehackt

 

Zubereitung:

Die leeren Gläser und Deckel (ggf. Gummiringe) bei 120° 15Minuten in den Ofen stellen. In der Zwischenzeit wird der Teig zubereitet. Hierfür werden Butter, Zucker und Vanille cremig gerührt. dann nach und nach die Eier unterrühren (jedes Ei mindestens eine Minute). Mehl und Backpulver mischen und unterheben und zum Schluss Quark, Öl und die Schokolade einrühren.

Dann wird der Teig gleichmäßig auf die Gläser verteilt und ca. 35 Minuten bei 170° gebacken. In der Zwischenzeit werden die Deckel vorbereitet, also die Ringe eingelegt. Sobald die Gläser aus dem Ofen kommen werden sie fest verschlossen und kommen dann noch einmal 15 Minuten bei 120° in den Ofen. Durch diese Prozedur ist der Kuchen so lange haltbar.

 

Dekoriert habe ich die Gläser mit Produkten von Stampin’ Up!

Das Stempelset Erfreuliche Ereignisse bietet Stempel zu vielen verschiedenen Anlässen und ich liebe die verschiedenen Schriftarten!

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Die Wellenkreisstanze 1 ¾ inch passt perfekt zum Deckel und der Kreis darauf mit dem Durchmesser von 1 ¼ inch ist auch ausgestanzt.

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Ich habe mich hier für eine Farbkombination aus Glutrot und schwarz/weiß entschieden. An den Fähnchen und im Hintergrund sieht man das Designerpapier Modische Muster und das Designerpapier Signalfarben. Ich liebe diese Muster einfach! Sie sind sehr vielseitig einsetzbar und lassen sich toll kombinieren. Man muss nicht viel tun und hat immer einen tollen Effekt. Außerdem finde ich es toll das es zu den jeweiligen Farben (hier zum Beispiel Glutrot) das Stempelkissen, den Farbkarton, das Designerpapier und vieles Mehr gibt, so dass man sicher sein kann, dass die Farben auch perfekt zusammenpassen. Das Verleiht dem ganzen ein recht professionelles Aussehen 😉

Mein absoluter Favorit ist die Fähnchenstanze mit dem Stempelset Sag´s mit Fähnchen und die Dreifach Fähnchenstanze. Damit kann man so viele Dinge Basteln und für die Gläser haben sie einfach die perfekte Größe!

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Baumkuchen

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Baumkuchen ist nun wirklich ein Klassiker! Aus diesem Grund ziert er auch das Logo des Deutschen Konditorenbundes. Als wir einmal im Harz waren sind wir natürlich auch im Baumkuchenhaus in Wernigerode gewesen. Dort soll angeblich der Baumkuchen seine Wurzeln haben, aber auch hier streiten sich die Gelehrten 😉

Traditionell wird der Baumkuchen über Feuer drehend gebacken. Das ist zu Hause natürlich unmöglich, aber es gibt eine Möglichkeit zu Hause im eigenen Ofen diese großartige Spezialität zu backen. Was ihr unbedingt benötigt ist ein Ofen mit Grillfunktion! Da ich bis zum letzten Winter mit Gas gebacken habe blieb dieses Gebäck lange ein Traum für mich, aber mit dem neuen Ofen gelingt er wunderbar!

 

Zutaten

250g weiche Butter

250g Zucker

2 Pck. Vanillezucker

6 Eier (getrennt)

165g Mehl

80g Speisestärke

3 TL Backpulver

150g Marzipan

3 EL Amaretto

Kuvertüre

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Zubereitung

Marzipan und Amaretto zusammen erwärmen und zu einer homogenen Masse verrühren. Butter, Zucker und Eigelb schaumig rühren und die abgekühlte Marzipanmasse dazugeben. Mehl, Stärke und Backpulver mischen und Esslöffelweise unter den Teig sieben und unterheben. Zum Schluss das Eiweiß steif schlagen und in mehreren Portionen unterheben.

Nun nehmt ihr eine Springform (26cm) und legt den Boden mit Backpapier aus. Darauf werden 3 Esslöffel von dem Teig gegeben und glatt gestrichen. Nun ab in den Ofen bei Grill 250°C auf die unterste Schiene. Es ist wichtig den Teig immer im Blick zu haben, weil erstmal nichts passiert und dann bräunt er recht schnell… das dauert ca. 3 Minuten. Die Oberfläche sollte schön bräunlich sein, denn daher kommt später der tolle Geschmack.

Ist die gewünschte Bräunung erreicht, nehmt ihr den Kuchen raus, gebt 3 Esslöffel Teig darauf und verteilt diesen wieder. Ich verteile den Teig mit der Rückseite eines Esslöffels. Dabei müsst ihr vorsichtig sein weil sich sonst die gebräunte Schickt ablösen könnte. Ich mache das immer in kreisenden Bewegungen ohne Druck, dann geht es sehr gut.

So macht ihr nun weiter bis der ganze Teig aufgebraucht ist. Nach dem Auskühlen könnt ihr ihn nun mit der Kuvertüre überziehen.

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Eine kleine Warnung am Rande: Man kommt schon ganz schön ins Schwitzen wenn man ständig den 250°C heißen Ofen öffnet 😉

Geduld gehört auch unbedingt dazu, aber ich kann versprechen dass es sich lohnt!!!

Oreo Cookie Dough Brownies

Wer Brownies mag wird diese hier lieben!

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Sie sind eine großartige Kombination aus Keks und Schokolade und schmecken wie die Reinkarnation von Ben and Jerry’s Cookie Dough Eis als unglaublich saftiger Brownie.

Selten lobe ich mich selbst, aber diese hier gehören zu meinen absoluten Favoriten meiner Rezepte. Ich kann euch allen also nur wärmstens empfehlen sie einmal ausprobieren.

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Zutaten für den Brownieboden:

350g Schokolade

240g Butter

300g Zucker (200g braun, 100g weiß)

5 Eier

140g Mehl

 

Zutaten für Cookie Dough:

200g Oreos

115g Butter

115g Zucker

100g brauner Zucker

130g Mehl

2 EL Ahornsirup (oder Milch)

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Zubereitung:

Schokolade und Butter im Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen. Den Zucker hinzufügen und gut einrühren. Die Eier dazugeben und kurz unterrühren und zum Schluss das Mehl hineinrühren (insgesamt nicht zu viel rühren!). Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Springform oder eine Form von 15x20cm oder 18x26cm füllen und bei 180° 30 Minuten backen. Anschließend abkühlen lassen.

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Alle Zutaten für das Topping (bis auf die Oreos) zusammenmischen und gut verrühren. Dann die Oreos hacken, etwas für die Dekoration aufheben und den Rest zum Teig geben. Den Teig nun auf den abgekühlten Brownieboden geben und mit den restlichen Oreos dekorieren.

Vor dem Genießen mindestens eine Stunde kalt stellen und dann genießen.

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Und nun auf ins schokoladige Vergnügen, doch eine Warnung lasse ich euch noch da… diese Brownies machen süchtig! 😀

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachbacken und Naschen!

Eure Melissa

Kuchen aus Eis – der schnellste Kuchen der Welt

3logoHeute habe ich den wirklich einfachsten und schnellsten Kuchen der Welt für Euch!

Ihr bekommt spontan Besuch und habt keine Butter, keine Eier oder Ähnliches? Gar kein Problem! Alles war ihr braucht ist Eiscreme (Milcheis), Mehl und Backpulver.

Ihr könnt je nach Geschmack jede Sorte Milcheis benutzen die ihr mögt. Der Kuchen ist nicht sehr süß also wer es lieber süßer mag kann etwas Zucker dazugeben. Einfach den Teig vor dem Backen abschmecken… schließlich ist er ohne Ei, da ist das kein Problem 🙂

Ich habe von Mövenpick das Chocolat Noisette Eis benutzt. Mit Ben and Jerry´s Eis oder Häagen Dazs ist der Kuchen bestimmt auch super!

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Zutaten

400g Eis (aufgetaut)

150g Mehl

2 TL Backpulver

nach Wunsch: Schokolade, Nüsse, Früchte etc. (ich habe 75g Schokoladentropfen benutzt)

 

Zubereitung

Ihr könnt es euch bestimmt schon denken… Einfach alles zusammenschmeißen und verrühren 😉

Der Teig passt gut in eine Kastenkuchenform oder in mehrere kleine Formen. Da ich mehrere kleine Formen benutzt habe brauchten die Kuchen nur 20 Minuten bei 180°C. Macht einfach zwischendurch eine Stäbchenprobe, dann seht ihr ob er durch ist.

Man kann den Teig natürlich auch in Muffinförmchen backen und zum Schluss noch ein Topping darauf setzen. Auch toll ist es den fertigen Kuchen in Würfel zu schneiden und mit Eis und frischen Früchten zu servieren.

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Und? Habe ich zu viel versprochen? Einfacher als jede Backmischung und absolut gelingsicher!!!

Also habt ab heute einfach immer Eis da und es kann nichts mehr schief gehen!

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Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachbacken und Naschen

Eure Melissa

Karamell- Pekannuss- Hörnchen

Ich liebe ja solche kleinen Gebäcke die man so gut einpacken und unterwegs bei einem Picknick essen kann 🙂

Wenn es nach mir geht hat man am besten immer etwas frisch Gebackenes in der Tasche und dafür eignen sich diese Hörnchen wunderbar.

Meine Hörnchen bestehen aus einem Quark Öl Teig, den man je nach Geschmack füllen kann. Ich habe mich hier für Karamell und Pekannüsse entschieden:

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Zutaten für 16 Hörnchen:

200g Quark

80g Öl

2 Eier (M)

110g Zucker

400g Mehl

4 TL Backpulver

etwas Salz

2 EL Milch

1 Eigelb

 

1 kleine Dose gekochte Kondensmilch

100g Pekannüsse

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Zuerst die Nüsse bei 160° Umluft 20 Minuten im Ofen rösten und abkühlen lassen und grob hacken. Ich liebe Pekannüsse auch schon so aber geröstet sind sie einfach unschlagbar 🙂

Für den Teig Quark, Öl, Zucker und die 2 Eier verrühren. Nun das Mehl, das Backpulver und das Salz dazugeben und zu einem glatten Teig kneten.

Der Teig wird nun auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Kreis mit ca. 40cm Durchmesser ausgerollt. Dieser Kreis wird nun in 16 Kuchenstücke geschnitten.

Nun werden die Dreiecke mit der karamellisierten Kondensmilch bestrichen und an der breiten Seite mit gehackten Pekannüsse belegt. Die Dreiecke von der breiten Seite her aufrollen und mit einem leichten Bogen auf 2 mit Backpapier belegte Backbleche legen.

Nun das Eigelb mit der Milch verquirlen und die Hörnchen damit bestreichen.

Gebacken werden die kleinen Köstlichkeiten dann ca. 20 Minuten bei 180°C Umluft.

Es darf ruhig etwas von der Füllung an den Seiten herauskommen schließlich wollen wir ja üppig gefüllte und saftige Hörnchen haben 😉

Ihr könnt die Hörnchen auch mit Nutella füllen oder mit einer Zucker Zimt Mischung wie Zimtschnecken. Auch Marmelade und Trockenfrüchte sind möglich. Also mal wieder die volle Auswahl, je nach Geschmack.

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Ich wünsche Euch viel Spaß bei Nachbacken und Naschen

Eure Melissa

Apfelkuchengewürz 

Zu meinem heutigen Ehrentag möchte ich ein Rezept mit euch teilen was mein bisheriges Leben stets begleitete. Apfelkuchengewürz stand immer in unserer Küche und wurde auch häufig eingesetzt. Ich denke da ganz besonders an den klassischen Apfelkuchen aus Hefeteig von meiner Uroma ❤

In einem meiner Posts habe ich es auch verwendet, nämlich für die Apfel-Zimt-Torte. Es passt aber nicht nur perfekt zu Äpfeln sondern auch zu Birnen und das das ganze Jahr hindurch.

Für mein Apfelkuchengewürz benötigt ihr:

4TL Zimt

1TL Zitronenschale

2TL Vanille (gemahlen)

1Priese Nelke (gemahlen)

1/2TL Kardamom

11/2TL Ingwerpulver

3EL Muscovado-Zucker (ersatzweise brauner Zucker)

Nach Geschmack und Verfpgbarkeit 1/2 Tonkabohne (gemahlen)
Einfach alles zusammenrühren und in einem luftdichten Glas aufbewahren.

Für mich ist es ein absolutes Must-have für jede Küche!

Ich wünsche euch viel Spaß beim Backen und Naschen!

Eure Melissa

Riesenzimtschnecke mit Ahornsirupguss

Heute treffen sich zwei Dinge die ich besonders liebe… Frühling und Hefeteig.

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Nun werden endlich die Bäume grün und die wunderbaren Frühblüher strahlen in all ihren Farben. So langsam kann man die dicken Jacken einmotten und die Mützen hinten im Schrank verstecken. Es ist wirklich erstaunlich was für gute Laune ich habe wenn ich morgens im Frühling zur arbeit gehe. Ich höre dann Musik und freu mich über die herrlichen Farben und die Sonne.

Und da Hefeteig immer passt und bekanntlich mein Lieblingsteig ist gibt es heute also eine Riesenzimtschnecke J

Gebäck aus Hefeteig schmeckt immer am Tag des Backens am besten!!! Manchmal fehlt einem aber morgens die Zeit erst einen Hefeteig anzusetzen. Deshalb hier ein Hefeteig der über Nacht im Kühlschrank geht und am Morgen gleich weiterverarbeitet werden kann.

 

Zutaten für eine Riesenschnecke mit 26cm Durchmesser

Für den Teig:

30g frische Hefe

125ml lauwarme Milch

555g Mehl

60g geschmolzene Butter

75g dunkler Zucker (am besten Muscovado)

130g geriebene Karotte

 

Für die Füllung:

150g dunkler Zucker

55g geschmolzene Butter

1 TL Zimt

 

Für den Guss:

150g Puderzucker

3 EL Ahornsirup

etwas Milch

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Zubereitung:

Die Hefe in der Milch auflösen. Alle Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und in ca. 5 Minuten zu einem relativ festen Teig kneten. Meine Küchenmaschine hat da schlapp gemacht. also heißt es mit der Hand kneten 😉

Der Teig kommt nun abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank oder für eine stunde an einen warmen Ort. Meine Uroma hat ihren Hefeteig immer ins Bett gestellt, ich stelle meinen auf das Aquarium meines Mannes (das hat die perfekte Temperatur 😉 ).

Am nächsten Morgen den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und noch einmal ordentlich kneten damit er etwas wärmer wird. Dann den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen (ca. 30x65cm).

Die Zutaten für die Füllung vermischen und gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Nun werden aus der Teigplatte lange Streifen geschnitten, die ca. 3 cm breit sind. Sie müssen nicht ganz gerade sein, da der Kuchen auch unterschiedlich schnell aufgeht und eine unregelmäßige Oberfläche bekommt. Die streifen werden nun zu einer gigantischen Schnecke aufgerollt. Dafür den ersten streifen eng aufrollen und in die Mitte einer Springform setzen. Nun nacheinander die Streifen so darum legen, dass die Füllung nach innen zeigt. Die Riesenzimtschnecke wird dann 20-25 Minuten bei 170°C Umluft gebacken.

Für den Guss den Puderzucker mit dem Ahornsirup vermischen und bis zur gewünschten Konsistenz mit Milch verlängern. Den Guss dann auf den abgekühlten kuchen gießen und genießen 🙂

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Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken und Naschen und einen wunderbaren Frühling

Eure Melissa

Madeleines in vier Varianten

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Die Madeleines sind ein typisch französisches Gebäck. Sie sind wunderbar klein und fluffig und deshalb kann man auch ohne Probleme gleich mehrere essen 😉 .

So entstand also die Idee den Teil geschmacklich unterschiedlich einzufärben.

Hier kann man natürlich dem persönlichen Geschmack freien Lauf lassen! Von meinen vier Sorten mochte ich die Mit Tonkabohne am liebsten, aber ich liebe auch einfach diesen ganz speziellen und würzigen Geschmack dieser Bohne!

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Die anderen Sorten sind mit Vanille, Blaubeerpulver oder eine Blütenmischung. Anstelle des Blaubeerpulvers kann man auch Kakao verwenden (für alle Schokoladenliebhaber). Gut vorstellen kann ich mir außerdem Madeleines mit Orangenblütenwasser, Zimt, Zitronenschale oder Ingwer. Ihr seht schon, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt 🙂 .

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Und nun verrate ich euch das Grundrezept:

200g Butter (geschmolzen und etwas abgekühlt)

175g Mehl

2TL Backpulver

4 Eier

165g Zucker

 

Schlagt die Eier mit dem Zucker auf und gebt dann das Mehl und das Backpulver dazu. Zum Schluss rührt ihr die Butter unter. Den Teig habe ich dann in vier Portionen zu je 175g aufgeteilt und aromatisiert.

 

  1. 1 Vanilleschote
  2. 1 Messerspitze Abrieb einer Tonkabohne
  3. 2 leichte gehäufte Teelöffel Blaubeerpulver (ihr könnt auch Kakao nehmen)
  4. in die gebutterte Form jeweils etwas Blütengewürz streuen

 

Am besten füllt ihr den Teig mit einem Spritzbeutel in die gebutterten Förmchen, da der Teig sehr flüssig ist.

Gebacken werden die Madeleines dann bei Umluft 200°C für 8-11 Minuten bis die kleinen Leckerbissen schön goldbraun sind. Beim Backen entsteht auch die Typische Wölbung auf den Madeleines. Also nicht wundern: das muss so aussehen 😉

Ich habe kleine und größere Formen benutzt. Die größeren Formen sind aus Silikon und die kleinere ist eine schwere, beschichtete Teflonform. Mein Fazit ist: Beide Formen lassen sich gut benutzen und die Madeleines lassen sich ohne Probleme aus den Formen lösen. Die Backzeit muss natürlich an das Material und die Größe angepasst werden. Die kleinen Madeleines sind auch nicht wie befürchtet trocken geworden. Es gibt allerdings einen Vorteilspunkt für die Metallform. Dadurch, dass sie die Wärme besser leitet, bekommen die Madeleines etwas mehr Farbe und werden wunderbar goldbraun.

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Dies sind also meine ersten Madeleines, aber ich kann euch versprechen dass es garantiert nicht die letzten sein werden. Sie sind so schon klein und lassen sich problemlos transportieren, so dass sie sich wunderbar als Mitbringsel für jede Gelegenheit eignen.

Nun werdet also selber kreativ und zaubert euch Madeleines ganz nach eurem Geschmack und wie immer wünsche ich euch viel Spaß beim Nachbacken und Naschen!

Eure Melissa