Birnen-Marzipankuchen mit Pflaumenmus

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Ich präsentiere euch heute meinen Kuchen zum Sonntag.
Ich liebe Birnen im Kuchen und dieser ist wie man an den Bildern sieht auch wunderbar aufgegangen.
Zum ersten Mal habe ich auch mein neues Apfelkuchengewürz ausprobiert und bin wirklich begeistert davon! Wer kein Marzipan mag kann diesen und den Amaretto einfach weglassen und dafür 40g mehr Zucker dazugeben, das funktioniert auch wunderbar.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken und einen zauberhaften Sonntag.

Zutaten:
225g Mehl
1TL Backpulver
1 1/2 TL Apfelkuchengewürz
120g Butter
110g Zucker
2 Eier
125ml Milch
150g Marzipanrohmasse
3-4EL Amaretto
8TL Pflaumenmus
2 Birnen (frisch oder aus der Dose)

Mehl, Backpulver und Apfelkuchengewürz mischen.
Butter und Zucker schaumig rühren und anschließend die Eier unterrühren.
Unter ständigem Rühren nach und nach die Mehlmischung und die Milch zugeben.
Marzipan in Stücke schneiden, den Amaretto dazugeben, in der Mikrowelle erwärmen und vermischen.
Nun wird die Marzipanmasse in den Teig gerührt.
Den Teig anschließend in eine vorbereitete Springform mit 26cm Durchmesser geben und das Pflaumenmus daraufklecksen und mit einer Gabel unterziehen.
Zum Schluss die Birnen schälend, die Kerngehäuse entfernen, vierteln und auf den Kuchen legen.

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Nun muss der Kuchen nur noch bei 170Grad 40-45 Minuten bei Ober- und Unterhitze backen.

Bratapfeltartelettes mit Lebkuchenmürbeteig

Für alle die noch nicht wissen, was sie ihren Gästen an Weihnachten zum Dessert anbieten sollen, hier ein Klassiker einmal etwas anders interpretiert. Natürlich schmeckt er auch an allen andern Tagen im Jahr aber besonders im Winter 😉

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Ich liebe ja das kleine Gebäck wo jeder sein eigenes bekommt und so wollte ich auch schon seit langem ein paar Tarteletteförmchen haben. Nun habe ich endlich welche und wollte sie natürlich auch gleich ausprobieren. Ich habe zwei verschiedene Varianten und zwar welche mit Hebeboden und welche ohne, beide von der Firma Birkmann!

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Bei diesem Rezept habe ich beide Varianten ausprobiert und muss sagen, dass ich wirklich restlos begeistert bin und zwar von beiden. Der Hebeboden ist natürlich sehr schick und kann bei etwas zerbrechlicheren Gebäcken durchaus hilfreich sein, aber wenn man ganz klassisch den Boden vorbackt und dann erst belegt macht es keinen Unterschied. Bei einer großen Form würde ich jedoch immer eine mit Hebeboden empfehlen!

Ich habe für ein leichteres Lösen zusätzlich das Backtrennspray von der Firma Birkmann verwendet. Ich habe einige ausprobiert und viele rochen unangenehm und verteilten sich nicht gut. Von diesem Trennspray bin ich sehr überzeugt. Nutzt es trotzdem am besten in der Spüle damit nicht die ganze Küche danach fettig ist. 😀

Ich habe nun also endlich Tarteletteförmchen, die schon jetzt zu meinen Lieblingsformen gehören. Ihr könnt euch also in Zukunft auf noch mehr Tarte- und Tarteletterezepte freuen.

Nun kommen wir aber erst einmal zu den Bratapfeltartelettes.

Ausschnitt

 

Zutaten für 9 Stück (Durchmesser 10cm):

Für den Mürbeteig:

125 g Butter

80g Puderzucker

etwas Salz

30g gemahlene Mandeln

1 Ei

275g Mehl

1 TL Lebkuchengewürz

 

 

Für die Füllung:

100g Marzipan

3 große Äpfel

Zucker

Butter

Rosinen nach Geschmack

3 TL Vanillepuddingpulver

etwas Apfelsaft

etwas Glühwein

Zimt

 

 

Und so geht’s:

Für den Teil Butter, Salz und Puderzucker vermischen. Nun die gemahlenen Mandeln und das Ei unterrühren. Am Schluss das Mehl dazugeben und alles zu einem glatten Teig kneten. Dieser kommt nun für mind. 1 Std. in den Kühlschrank.

Den Teig ca. 5mm dick ausrollen, passende Kreise ausstechen und in die Tarteletteförmchen legen. Den Teig schön an die Ränder drücken und den Boden mit einer Gabel einstechen. Vor dem Backen noch einmal für 30min. in den Kühlschrank stellen.

Gebacken wird der Mürbeteig bei 160°C ca. 20-25 min..

Das Marzipan wird nun in 9 gleichgroße Stücke geschnitten, diese werden ausgerollt und auf den Boden des ausgekühlten Tatelettes gelegt. Die Böden nun aus der Form nehmen.

Für die Füllung Äpfel in Würfel schneiden und 2 Äpfel in Butter und Zucker karamellisieren. Mit Rotwein ablöschen, Zimt und Rosinen dazugeben und etwas einköcheln lassen. Bei bedarf noch mehr Rotwein hinzugeben und mit Zucker abschmecken. ca. 4 min. vor Ende die restlichen Apfelwürfel hinzugeben, das Puddingpulver in Apfelsaft lösen und zu den Äpfeln geben. Das ganze muss nun einmal aufkochen und kann dann auf die Böden verteilt werden.

Ihr könnt sie wunderbar vorbereiten und in den Kühlschrank stellen. Vor dem Servieren stellt ihr sie einfach noch einmal kurz in den Ofen, denn warm schmecken sie einfach am besten!!!

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken, beim Naschen und einen wunderschönen ersten Advent.

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Hefezöpfe

Es ist wohl das typischste Ostergebäck: Der Hefezopf (oder Hefekranz)!

Ich liebe Hefegebäck sehr, es erinnert mich immer an die Hefeklöße mit Birnen von meiner Uroma und an lange Abende am Lagerfeuer mit Stockbrot.

Und das Tolle ist, dass man ihn so beliebig kombinieren kann. Klassisch kommt er mit Rosinen daher. Ich habe aber auch schon Rezepte mit Birnen und Cranberrys, Aprikosen- Mohn- Füllung oder Pflaumenmus und Marzipan gesehen.

Ich habe zu diesem Osterfest einen Hefekranz mit Marzipan und Zimt und Zucker gebacken.

Bild

Dieses Rezept lässt sich aber auch beliebig kombinieren. Einfach einen klassischen Hefeteig mit 500g Mehl, 200 ml Milch, 1 Würfel Hefe (42 g), 50 g Zucker, Salz, 1 Ei und 50 g Butter herstellen. Dieser wird nach dem Aufgehen zu einem Rechteck von 35×65 cm ausgerollt und mit den beliebigen Zutaten belegt oder bestreut. Ich habe ihn dünn mit Butter bestrichen, geriebenes Marzipan und eine Zucker-Zimt-Mischung darüber gegeben. Der Teig wird anschließend von der Längsseite her aufgerollt und der Länge nach halbiert (dabei an einem Ende nicht ganz durchschneiden, dann lässt er sich besser schlingen). Die halbierten Teigstränge werden nun umeinander geschlungen und zu einem Kreis gelegt, dabei die Enden zusammendrücken und den Kranz mit flüssiger Butter bestreichen.

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Nach ca. 30 Minuten bei 180°C ist er auch schon fertig. Schon hat man einen individuellen Hefekranz ganz nach dem eigenen Geschmack. Und das Tolle ist: Der schmeckt nicht nur zu Ostern wunderbar!

Marzipan- Waffeln

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Manchmal nehmen wir uns fürs Frühstücken ganz viel Zeit. Dann kommen alle Marmeladen und andere süße Aufstriche auf den Tisch und in die Mitte stellen wir unser Waffeleisen. Gestern gab es Marzipanwaffeln nach einem Rezept von Lecker.de. Hierbei wird Mazipanrohmasse gerieben und mit Butter und Zucker cremig geschlagen. Auf diese Weise kann das Marzipan auch in jedes andere Waffelrezept eingebaut werden. Einfach nach dem cremigschlagen wie im Rezept beschrieben fortfahren. Auf 250g Mehl habe ich 150g Marzipan benutzt. Die Marzipannote war nur dezent so dass alle anderen süßen Beilagen gut passten. Außerdem schmecken sie auch kalt oder aufgetoastet noch sehr gut. (Ach, jetzt wünschte ich es wär wieder Sonntag)