Zuckerblumenkurs

Am vorletzten Wochenende fand nun endlich der von mir heiß ersehnte Zuckerblumenkurs statt. Heike Darmstädter kam dafür angereist und hat uns in den Räumen von AS Dreamcake dieses Blumenbouquet mit dem Titel „Landromantik“ näher gebracht.

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Ich habe lange überlegt, welchen Kurs ich machen soll, da ja inzwischen doch so einiges angeboten wird, aber als ich diesen gesehen habe musste ich nicht lange nachdenken. Die Blumen auf dem Bild sahen so echt aus und die Idee Salbei als Blattgrün zu verwenden hat mich einfach umgehauen.

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Der Kurs war großartig und ich bin immer noch ganz hin und weg.

Zwei Tage lang wurde ausgerollt, zugeschnitten, verdrahtet, geprägt, abgepudert und vieles mehr und am Ende hatte jeder sein eigenes Meisterwerk in der Hand. Das Tolle ist, dass diese wirklich ganz unterschiedlich aussahen, weil wir uns die Farben individuell aussuchen durften. So passte am Ende jedes Meisterwerk zu seinem Erschaffer. Meines trägt übrigens den Titel: „Mauerblümchen“. 🙂

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Die Runde war auch super lustig. Wir hatten viel Spaß, haben gequatscht und gelacht und auch zusammen geflucht. Besonders die Luftfeuchtigkeit hat uns an diesem Wochenende ganz schön zu schaffen gemacht. Schon morgens sah man den Nebel und ahnte nichts Gutes und leider ist das ein oder andere Blatt ohne jegliches Zutun einfach abgebrochen. Dank Heikes erster Hilfe sind aber alle Bouquets ganz wunderbar geworden.

Man merke sich also: Luftfeuchtigkeit und Zuckerblumen vertragen sich gar nicht!

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Ich habe am Ende des Kurses definitiv den gewünschten Lerneffekt davongetragen und noch vieles mehr. Ich fühle mich nun gewappnet auch in den eigenen vier Wänden die eine oder andere Blüte zu probieren und dann wird die Übung den Rest erledigen. Man darf gespannt sein. 🙂

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Pralinenkurs in Berlin

Oh, was war das doch für ein süßer Tag gestern in der Süßen Werkstatt Julia in Berlin. Ich möchte mich noch einmal ganz herzlich bei Julia Humeniuk für die wertvollen Tipps und tollen Rezepte bedanken und dafür, dass ich in meinem folgenden Beitrag Fotos vor ihrer Seite verwenden darf.

Ich kam endlich dazu meinen Gutschein für einen Kurs meiner Wahl, den ich zu Weihnachten bekommen habe (vielen Dank noch einmal dafür), einzulösen. Nach langem Suchen im Internet habe ich mich also für den Schokolade/ Pralinenkurs entschieden. Die Entscheidung fiel mir nicht schwer, da ich ja bereits in meinem Artikel „Pralinen“ beschrieben habe, wie kompliziert die Herstellung ist und wie ich bisher beim Temperieren der Schokolade immer an meine Grenzen gestoßen bin. Deshalb habe ich beschlossen mich mit diesem Hand- und Kunstwerk nun einmal genauer zu beschäftigen.

Der Kurs dauert laut Plan 3,5 Stunden (wir waren 4 Stunden dort) und die Teilnehmerzahl beschränkt sich auf 4-5 Personen.

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Zu Beginn erhielten wir eine Einführung zum Thema Schokolade, deren Herstellung und deren Bestandteile und durften diese mit allen Sinnen erfassen. Ich kann behaupten: Kakaobutter ist besser als jeder Lippenpflegestift 🙂

Zwischendurch wurden wir mit Tee und Schnittchen verwöhnt, was sehr gut war, denn irgandwann braucht man beim ganzen Probieren auch mal etwas salziges.

Zum Temperieren haben wir nicht, wie in vielen Büchern propagiert, die Impfmethode verwendet sondern das Tablieren. Diese Methode ist gar nicht so kompliziert wie ich immer gedacht habe und lässt sich gut zu Hause umsetzen. Es hat mir sehr geholfen einmal genau zu erleben wie man feststellt, dass der richtige Zeitpunkt erreicht ist um die Schokolade zu verarbeiten. Und was ich als Tipp unbedingt mitgenommen habe ist immer wieder eine Probe zu machen und das Verhalten der Schokolade genau zu beobachten.

Wir haben gelernt verschiedene Füllungen herzustellen, wie Rum-, Kaffee- und Vanilleganache und eine Fruchtfüllung. Außerdem haben wie das Überziehen der Pralinen geübt und haben die Trüffel geigelt, so dass die ihre typische Struktur und ihren Namen erhalten.

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Auch das Gießen von eigenen Hohlkörpern wurde demonstriert.

Außerdem haben wir gebrannte Mandeln hergestellt und erfahren, wie man daraus ganz einfach Krokant herstellen kann.

Zum Schluss haben wir die „Reste“ zu Bruchschokolade verarbeitet, einfach köstlich.

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Die Rezepte haben wir dann auch mitnehmen dürfen, so dass der Umsetzung des Gelernten nichts im Wege steht.

Alles in Allem ganz SCHÖN viel an einem Tag (man sieht wo die Betonung liegt 🙂 ). Und die vielen schönen Ergebnisse durften wir dann auch mit nach Hause nehmen.

Mein Fazit: Absolut empfehlenswert und ich muss unbedingt eine Woche Urlaub nehmen um all meine Ideen auszuprobieren, denn am Ende ist das alles gar nicht sooo kompliziert, wenn man nur weiß wie.