Triple Fruit Cakes

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Und passend zum sommerlichen Sonntagskaffee präsentiere ich euch meine kleinen beerigen Törtchen mit Zitrone, Himbeeren und Heidelbeeren. Sie passen wirklich toll in die Jahreszeit und das Schöne ist: Jeder bekommt sein eigenes. Außerdem kann für diese Törtchen der Ofen aus bleiben.

 

Zutaten für 6 Törtchen:

150g Butterkekse

75g Butter

1-2 EL Honig

 

500g Magerquark

500g Speisequark (40%)

150g Zucker

3 Pck. Vanillinzucker

Schale von 1 unbehandelten Zitrone

12 Blatt weiße Gelatine

40ml Zitronensaft

200g Himbeeren

200g Heidelbeeren

500ml Sahne

 

6 Dessertringe (8cm Durchmesser)

Butterbrotpapier

1 Gefrierbeutel

1 Zitrone zur Dekoration

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Dessertringe auf einen geraden Teller oder ähnliches stellen und mit je einem Streifen aus Butterbrotpapier bestücken, so dass das Papier an der Innenseite des Rings anliegt.

Für den Boden die Butterkekse (ich habe Kokosbutterkekse verwendet) fein zerbröseln. Dafür die Kekse in einen Gefrierbeutel legen und mit einem Nudelholz oder ähnlichem draufschlagen (das ist auch eine wunderbare Entspannungsmethode). Die Butter mit dem Honig schmelzen und zu den Keksbröseln geben. Die Masse wird gründlich vermengt und je nach gewünschter Bodenhöhe auf die Förmchen verteilt und festgedrückt. Die Böden kommen nun bis sie wieder gebraucht werden in den Kühlschrank.

Für die Cremes werden Magerquark, Speisequark, Zucker, Vanillinzucker und Zitronenschale miteinander vermischt. Anschließend wird die Masse auf 3 Schalen aufgeteilt (pro Schale ca. 380g. In der Zwischenzeit wird die Gelatine nach Packungsanweisung zu je 4 Blättern in kaltes Wasser gelegt. In die erste Schale wird der Zitronensaft gerührt. $ Blätter Gelatine schmelzen und etwas von der Zitronencreme in die Gelatine rühren, damit sie nicht klumpt. Anschließend die Gelatine in die Creme rühren. 160ml Sahne aufschlagen, unter die Creme rühren und mit einem Esslöffel auf die Förmchen verteilen (je 5 EL). Die Törtchen für mind. eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen, damit die Cremes nicht verlaufen.

Für die zweite Creme werden die Himbeeren durch ein Sieb gestrichen und untergerührt. Gelatine wie zuvor beschrieben schmelzen und unter die Creme rühren. 160g geschlagene Sahne unterheben und auf die Törtchen verteilen. Diese Prozedur wird mit den Heidelbeeren wiederholt.

Anschließend brauchen die Törtchen noch 3 Stunden im Kühlschrank um wirklich durchzuziehen. Die Törtchen können nun auf kleine Teller gesetzt werden. Mit leichtem Schütteln werden sie aus den Ringen befreit und das Butterbrotpapier wird vorsichtig entfernt.

Bei der Dekoration ist eurer Ideenvielfalt keine Grenze gesetzt. Ich habe eine Zitrone in dünne Scheiben geschnitten, jeweils auf einer Seite eingeschnitten und ineinander verdreht auf die Törtchen gesetzt. Ihr könnt auch Himbeeren oder Heidelbeeren verwenden oder eine Fondant- oder Schokoblume.

Wer keine Dessertringe da hat, kann auch einen Tortenring oder eine Springform mit einem Durchmesser von 26 cm benutzen. Die Creme ist so fest, dass sie auch problemlos in Stücke geschnitten werden kann und die Schichten bleiben intakt.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Ausprobieren und Genießen!!!

Himbeer- Macarons

Mit Stolz präsentiere ich meine ersten Macarons!

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Nachdem mein erster Versuch diese französischen Leckerbissen zu backen vor einigen Wochen gründlich missglückte, war der zweite Versuch nun höchst erfolgreich. Da das Backen von Macarons recht knifflig ist, hier nun ein paar Tipps wie sie bestimmt gelingen.

Am besten trennt man die Eier am Vortag und stellt das Eiweiß über Nacht offen in den Kühlschrank. Dadurch verliert es etwas Feuchtigkeit und wird schön fest. Für das Steifschlagen füge ich eine Prise Salz hinzu. Wenn das Eiweiß schön steif ist schlage ich noch Puderzucker unter den Eischnee und schlage die Masse so lange weiter bis sie schön glänzt. Hierfür kann man auch normalen Raffinadezucker verwenden. Nun kann je nach Geschmack Lebensmittelfarbe hinzugefügt werden.

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Gemahlene Mandeln und Puderzucker sollten vor dem Unterheben gründlich gesiebt werden. So wird das Gebäck schön leicht und gleichmäßig. Zum Portionieren verwende ich eine Lochtülle der Größe 8 und nutze eine Silikonmatte, die gleichmäßige Kreise für die Macarons vorgibt.

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Nach dem Aufspritzen der Kreise kann man ein paar mal leicht von unten gegen das Blech schlagen um die Oberfläche zu glätten. Es ist unbedingt notwendig den portionierten Teig vor dem Backen mindestens eine halbe Stunde bei Raumtemperatur stehen zu lassen bis er nicht mehr klebrig ist. So entstehen beim Backen die typische Form mit dem charakteristischen Fuß und die luftige Mitte. Bild

Damit sich die Hälften nach dem Backen besser von der Matte lösen habe ich die Kreise vorher dünn mit Sonnenblumenöl eingerieben. Man kann auch Backpapier benutzen. Hierbei am besten das Backpapier nach dem Backen sofort auf die feuchte Arbeitsplatte legen und dort auskühlen lassen.

Für die Füllung lassen sich Buttercreme, Ganache oder Konfitüre verwenden. Für meine Himbeer- Macarons habe ich Himbeermarmelade durch ein Sieb gestrichen und anschließend 10 Minuten in einer kleinen beschichteten Pfanne köcheln lassen. Vor dem Portionieren muss sie dann komplett auskühlen. Durch das Kochen verliert die Marmelade noch Feuchtigkeit und hält die Macaron- Hälften später schön zusammen und verläuft nicht.

Ich wünsche allen gutes Gelingen beim Nachbacken! Bild