Riesenlegobaustein

UnbenanntlogoDieser Schokoladenbaustein war für die kleine Rebecca zum dritten Geburtstag.

Zum ersten Mal habe ich eine eckige Torte mit Fondant eingedeckt und ich muss zugeben, dass ich da wohl noch etwas Übung brauche 😉 Die Ecken sind wirklich gar nicht so einfach!

Zuckerblumenkurs

Am vorletzten Wochenende fand nun endlich der von mir heiß ersehnte Zuckerblumenkurs statt. Heike Darmstädter kam dafür angereist und hat uns in den Räumen von AS Dreamcake dieses Blumenbouquet mit dem Titel „Landromantik“ näher gebracht.

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Ich habe lange überlegt, welchen Kurs ich machen soll, da ja inzwischen doch so einiges angeboten wird, aber als ich diesen gesehen habe musste ich nicht lange nachdenken. Die Blumen auf dem Bild sahen so echt aus und die Idee Salbei als Blattgrün zu verwenden hat mich einfach umgehauen.

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Der Kurs war großartig und ich bin immer noch ganz hin und weg.

Zwei Tage lang wurde ausgerollt, zugeschnitten, verdrahtet, geprägt, abgepudert und vieles mehr und am Ende hatte jeder sein eigenes Meisterwerk in der Hand. Das Tolle ist, dass diese wirklich ganz unterschiedlich aussahen, weil wir uns die Farben individuell aussuchen durften. So passte am Ende jedes Meisterwerk zu seinem Erschaffer. Meines trägt übrigens den Titel: „Mauerblümchen“. 🙂

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Die Runde war auch super lustig. Wir hatten viel Spaß, haben gequatscht und gelacht und auch zusammen geflucht. Besonders die Luftfeuchtigkeit hat uns an diesem Wochenende ganz schön zu schaffen gemacht. Schon morgens sah man den Nebel und ahnte nichts Gutes und leider ist das ein oder andere Blatt ohne jegliches Zutun einfach abgebrochen. Dank Heikes erster Hilfe sind aber alle Bouquets ganz wunderbar geworden.

Man merke sich also: Luftfeuchtigkeit und Zuckerblumen vertragen sich gar nicht!

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Ich habe am Ende des Kurses definitiv den gewünschten Lerneffekt davongetragen und noch vieles mehr. Ich fühle mich nun gewappnet auch in den eigenen vier Wänden die eine oder andere Blüte zu probieren und dann wird die Übung den Rest erledigen. Man darf gespannt sein. 🙂

Schultütentorten

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Gestern wurden in Berlin bei strahlendem Sonnenschein knapp 30.000 Kinder eingeschult. Für sie beginnt ab morgen der Ernst des Lebens und dieser sollte definitiv so süß wie möglich sein. Das ist nicht nur meine Meinung und deshalb gibt es die Tradition der Schultüten, oder auch Zuckertüten genannt. Ich erinnere mich noch an meine Einschulung und weiß wie aufgeregt ich war und dass ich mich sehr über eine bis zum Rand mit Leckereien gefüllte Schultüte freuen durfte, die auch noch das selbe Muster hatte wir ich es mir für eine Schultasche ausgesucht habe.

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Auch gestern war ich ein Teil einer solchen Einschulungsfeier und zwar als Tante und das gleich dreifach. Da war es mir natürlich ein großes Anliegen den Tag der Kinder NOCH süßer zu machen!!! So wie ich damals durften sich auch meine Nichten das Muster ihrer Schultasche selbst aussuchen und haben passende Sporttaschen, Federtaschen, Trinkflaschen, Brotbüchsen und Regenschirme dazu bekommen und natürlich auch Schultüten. Da lag es nahe mich tortentechnisch auch an diesen Mustern zu orientieren.

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Für solch ein großes Projekt braucht es vor allem Zeit und eine gute Planung. Die Planung sollte mindestens 2 Wochen vorher beginnen, wenn man keine Übung hat sind 3 Wochen besser. Am Anfang steht das Brainstorming, weil es immer soooo viele Möglichkeiten gibt. Das macht immer viel Spaß. Man kann der Fantasie freien Lauf lassen und einfach mal ein bischen träumen. Danach muss man sich dann entscheiden und sollte unbedingt bedenken, was in der Zeit und mit den gegebenen Ressourcen möglich ist. Danach ist es sinnvoll sich einen genauen Zeitplan zu machen und aufzuschreiben wann welcher Zwischenschritt fertig sein muss. Fondantdekorationen die in Form gebracht werden müssen sollten zum Beispiel eine Woche vorher fertig sein damit sie genug Zeit zum trocknen haben (wie die Schmetterlinge). Dafür sollten sie an einen kühlen Ort mit möglichst wenig Luftfeuchtigkeit gestellt werden (also niemals in den Kühlschrank stellen). Der Kuchen sollte 2-3 Tage vorher gebacken werden. Sahnetorten eignen sich nicht weil dadurch der Fondant aufweicht. Rührteig in jeder Variation ist toll oder eine Torte mit Buttercreme. Vor dem Eindecken mit Fondant sollte die Torte mit Buttercreme, Ganache oder Marmelade bestrichen werden. Ist die Torte mit Fondant eingedeckt hält sie sich ein paar Tage. Die vorbereiteten Dekorationen können dann mit Fondantkleber oder Zuckerguss angebracht werden.

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Das Allerwichtigste ist jedoch immer daran zu denken, dass die Arbeit vor allem Spaß machen soll und nicht perfekt werden muss. Es ist eine Handarbeit und das darf man auch sehen. Und am Ende des Tages werden die Torten eh angeschnitten und gegessen.

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Schoko- Johannisbeer- Cakeballs

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Und da bin ich wieder, zurück aus meiner Frühlingspause mit vielen vielen neuen Ideen und Naschwerken.

Wir beginnen auch sogleich mit einer sommerlichen Eigenkreation die nicht nur gut schmeckt sondern auch noch toll aussieht und viel hermacht.

Schon in meinem ersten Artikel auf diesem Blog habe ich für diese kleinen Kuchenpralinen geschwärmt und das tue ich noch immer, denn sie lassen sich einfach so wunderbar variieren und sind definitiv immer ein Hingucker.

Diese Cakeballs bestehen aus einem Schokoladenteig mit Rotwein und Johannibeergelee. Es kann jedoch auch jedes andere Gelee verwendet werden und der Rotwein lässt sich auch wunderbar durch Milch oder einen Saft nach Wahl ersetzen.

 

Zutaten für 25 Cakeballs:

100g Butter

40g Zucker

2 Eier

1 Pr Salz

1 Pck Vanillezucker

180g Mehl

20g Kakaopulver

2 gestr. TL Backpulver

4 TL Rotwein

400g weiße Kuvertüre

225 g Johannisbeergelee

Deko nach Wahl

 

Und so geht’s:

Butter und Zucker schaumig rühren, Eier und Salz unterschlagen. trockene Zutaten sieben und unterrühren. Anschließend den Rotwein einrühren. Den Teig in eine gebutterte Kuchenform mit einem Durchmesser von 20 cm füllen und bei 180°C ca. 30 Minuten backen.

Am besten ist es, wenn man den Teig am Vortag herstellt.

Den ausgekühlten Teig zu feinen Krümeln reiben und mit dem Gelee vermischen, so dass eine formbare Masse entsteht. Diese wird nun zu 25 Kugeln gerollt und 60 Minuten in den Kühlschrank gestellt.

Die Kuvertüre hacken und in Wasserbad schmelzen. Die Kugeln werden nun in die Kuvertüre gelegt, so dass sie bedeckt sind und dann mit einer Gabel herausgehoben. Zum Abtropfen, die Gabel einige Male auf den Rand der Schüssel klopfen. Nun kann die Kugeln auf ein Stück Alufolie gesetzt werden. Die Dekoration sollte unbedingt dann angebracht werden, wenn die Schokolade noch flüssig ist, damit sie auch wirklich hält.

Zum Transport eignet sich eine Minimuffinform mit passenden Papierhüllen.

Ich wünsche euch allen ganz viel Freude beim Nachbacken und variieren!!!