Zimt- Scones

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

In einer Woche ist schon Ostern und für jeden der noch überlegt was er zum Osterbrunch mitbringen kann habe ich diesen Vorschlag: Zimt- Scones!

Ich bin ein großer Fan von Scones in vielen verschiedenen Varianten. Mal mit Schokolade und Cranberrys oder Sauerkirschen, mit Heidelbeeren oder Nüssen oder einfach nur mit Rosinen. Am liebsten esse ich sie mit Frischkäse und Marmelade, davon kann ich wirklich nicht genug bekommen 🙂 .

Diesmal wollte ich aber etwas Besonderes aus den Scones machen. Sie sollten nicht nur lecker werden, sondern auch noch besonders aussehen und da hatte ich die Idee Blumen daraus zu machen (ich hoffe man erkennt das es Blumen sein sollen 😉 ).

Anstelle der Zimtfüllung könnt ihr natürlich auch Nutella oder Marmelade oder Pflaumenmus benutzen, eben alles was ihr gern mögt.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Zutaten für 8 Scones:

350g Mehl

75g Zucker

2TL Backpulver (leicht gehäuft)

etwas Salz

90g Butter (kalt)

160ml Sahne

1 Ei (M)

 

Für die Füllung:

2 EL Butter (weich)

4 EL Zucker

1TL Zimt (nach Geschmack mehr oder weniger)

 

Und so geht’s:

Gebt Mehl, Zucker, Backpulver und Salz in eine Schüssel und schneidet kalte Butterstücke dazu. Nun reibt ihr die Butter mit den Händen in das Mehlgemisch ein. Zum Schluss die Sahne und das Ei dazu und kneten (nicht zu lange).

Den Teig teilt ihr nun in 8 Teile zu je 89g und lasst sie 10 Minuten ruhen.

In der Zeit schneidet ihr 8 Backpapierquadrate zurecht (ca.13x13cm) und vermischt die Zutaten für die Füllung miteinander.

Dann nehmt ihr euch einen Teil vom Teig und teilt ihn in drei Teile zu je ungefähr 30g. Setzt einen Runden Keksausstecher, Dessertring oder ähnliches mit einem Durchmesser von ca. 7cm auf ein Backpapierquadrat. Nun nehmt ihr 30g Teig und drückt sie in den Ring, so dass der Teig ungefähr gerade ist. Gebt etwas von der Füllung in die Mitte und streicht sie glatt (lasst zu den Rändern einen kleinen Abstand). Nun wird ein weiterer Teil Teig (ca. 30g) in der Hand etwas platt gedrückt und in den Ring gesetzt. Dort den Teig in die Form drücken, Füllung darauf verteilen und das letzte Stück Teig ebenso darauf drücken.

Wenn ihr das geschafft habt könnt ihr den Ring abheben. Nun schneidet ihr den Kreis 6mal ein. Achtet darauf ihn nicht bis zur Mitte einzuschneiden, sondern lasst ca. 1/2cm in der Mitte frei. Jetzt könnt ihr die einzelnen Blütenblätter nacheinander vorsichtig von Backpapier lösen und um 90° drehen, so dass die Schnittkante nach oben zeigt. Tut dies mit allen Blütenblättern und achtet darauf sie immer in dieselbe Richtung zu drehen. Anschließend drückt ihr die hoch stehenden Kanten etwas flacher.

Macht dies mit allen Teiglingen und backt die Blumen dann bei 180° Umluft für ca. 20 Minuten bis sie leicht gebräunt sind.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Ich kann euch versprechen, dass sich die Mühe lohnt! Sie sehen zum anbeißen aus und schmecken einfach herrlich!!!

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken und Naschen

Eure Melissa

Schultütentorten

Bild

Gestern wurden in Berlin bei strahlendem Sonnenschein knapp 30.000 Kinder eingeschult. Für sie beginnt ab morgen der Ernst des Lebens und dieser sollte definitiv so süß wie möglich sein. Das ist nicht nur meine Meinung und deshalb gibt es die Tradition der Schultüten, oder auch Zuckertüten genannt. Ich erinnere mich noch an meine Einschulung und weiß wie aufgeregt ich war und dass ich mich sehr über eine bis zum Rand mit Leckereien gefüllte Schultüte freuen durfte, die auch noch das selbe Muster hatte wir ich es mir für eine Schultasche ausgesucht habe.

Bild

Auch gestern war ich ein Teil einer solchen Einschulungsfeier und zwar als Tante und das gleich dreifach. Da war es mir natürlich ein großes Anliegen den Tag der Kinder NOCH süßer zu machen!!! So wie ich damals durften sich auch meine Nichten das Muster ihrer Schultasche selbst aussuchen und haben passende Sporttaschen, Federtaschen, Trinkflaschen, Brotbüchsen und Regenschirme dazu bekommen und natürlich auch Schultüten. Da lag es nahe mich tortentechnisch auch an diesen Mustern zu orientieren.

Bild

Für solch ein großes Projekt braucht es vor allem Zeit und eine gute Planung. Die Planung sollte mindestens 2 Wochen vorher beginnen, wenn man keine Übung hat sind 3 Wochen besser. Am Anfang steht das Brainstorming, weil es immer soooo viele Möglichkeiten gibt. Das macht immer viel Spaß. Man kann der Fantasie freien Lauf lassen und einfach mal ein bischen träumen. Danach muss man sich dann entscheiden und sollte unbedingt bedenken, was in der Zeit und mit den gegebenen Ressourcen möglich ist. Danach ist es sinnvoll sich einen genauen Zeitplan zu machen und aufzuschreiben wann welcher Zwischenschritt fertig sein muss. Fondantdekorationen die in Form gebracht werden müssen sollten zum Beispiel eine Woche vorher fertig sein damit sie genug Zeit zum trocknen haben (wie die Schmetterlinge). Dafür sollten sie an einen kühlen Ort mit möglichst wenig Luftfeuchtigkeit gestellt werden (also niemals in den Kühlschrank stellen). Der Kuchen sollte 2-3 Tage vorher gebacken werden. Sahnetorten eignen sich nicht weil dadurch der Fondant aufweicht. Rührteig in jeder Variation ist toll oder eine Torte mit Buttercreme. Vor dem Eindecken mit Fondant sollte die Torte mit Buttercreme, Ganache oder Marmelade bestrichen werden. Ist die Torte mit Fondant eingedeckt hält sie sich ein paar Tage. Die vorbereiteten Dekorationen können dann mit Fondantkleber oder Zuckerguss angebracht werden.

Bild

Das Allerwichtigste ist jedoch immer daran zu denken, dass die Arbeit vor allem Spaß machen soll und nicht perfekt werden muss. Es ist eine Handarbeit und das darf man auch sehen. Und am Ende des Tages werden die Torten eh angeschnitten und gegessen.

Bild

Schoko- Johannisbeer- Cakeballs

Bild

Und da bin ich wieder, zurück aus meiner Frühlingspause mit vielen vielen neuen Ideen und Naschwerken.

Wir beginnen auch sogleich mit einer sommerlichen Eigenkreation die nicht nur gut schmeckt sondern auch noch toll aussieht und viel hermacht.

Schon in meinem ersten Artikel auf diesem Blog habe ich für diese kleinen Kuchenpralinen geschwärmt und das tue ich noch immer, denn sie lassen sich einfach so wunderbar variieren und sind definitiv immer ein Hingucker.

Diese Cakeballs bestehen aus einem Schokoladenteig mit Rotwein und Johannibeergelee. Es kann jedoch auch jedes andere Gelee verwendet werden und der Rotwein lässt sich auch wunderbar durch Milch oder einen Saft nach Wahl ersetzen.

 

Zutaten für 25 Cakeballs:

100g Butter

40g Zucker

2 Eier

1 Pr Salz

1 Pck Vanillezucker

180g Mehl

20g Kakaopulver

2 gestr. TL Backpulver

4 TL Rotwein

400g weiße Kuvertüre

225 g Johannisbeergelee

Deko nach Wahl

 

Und so geht’s:

Butter und Zucker schaumig rühren, Eier und Salz unterschlagen. trockene Zutaten sieben und unterrühren. Anschließend den Rotwein einrühren. Den Teig in eine gebutterte Kuchenform mit einem Durchmesser von 20 cm füllen und bei 180°C ca. 30 Minuten backen.

Am besten ist es, wenn man den Teig am Vortag herstellt.

Den ausgekühlten Teig zu feinen Krümeln reiben und mit dem Gelee vermischen, so dass eine formbare Masse entsteht. Diese wird nun zu 25 Kugeln gerollt und 60 Minuten in den Kühlschrank gestellt.

Die Kuvertüre hacken und in Wasserbad schmelzen. Die Kugeln werden nun in die Kuvertüre gelegt, so dass sie bedeckt sind und dann mit einer Gabel herausgehoben. Zum Abtropfen, die Gabel einige Male auf den Rand der Schüssel klopfen. Nun kann die Kugeln auf ein Stück Alufolie gesetzt werden. Die Dekoration sollte unbedingt dann angebracht werden, wenn die Schokolade noch flüssig ist, damit sie auch wirklich hält.

Zum Transport eignet sich eine Minimuffinform mit passenden Papierhüllen.

Ich wünsche euch allen ganz viel Freude beim Nachbacken und variieren!!!

Vanilleblumen

Bild

Der Frühling ist da! Zumindest in meinem Herzen und ich denke es ist an der Zeit dem Schnee und dem Winterwetter etwas entgegen zu setzen. Diese kleinen Vanilleblumen zaubern den Frühling in jede Küche und passen wunderbar zu Ostern. Außen sind sie etwas knusprig und innen sind sie luftig zart. Es lässt sich selbstverständlich auch jede andere Silikonform verwenden. Die Küchlein eignen sich wunderbar zu einer Tasse Kaffee am Nachmittag, sind aber auch sehr süße Mitbringsel.

Zutaten für 15 Blumen:

60g Zucker

Mark von 1 Vanilleschote

1 Ei

4 EL Milch

80g Mehl

½ TL Backpulver

30g Butter

Und so einfach gehts:

Zucker, Vanille, Ei und Milch sehr schaumig schlagen. Mehl und Backpulver darübersieben und vorsichtig unterrühren. Butter schmelzen und Silikonförmchen einpinseln und leicht mehlen. Die restliche Butter unter den Teig rühren. Den Teig in die Förmchen füllen und bei 180°C (Umluft) 15 Minuten backen. Nach dem Backen direkt aus den Förmchen lösen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Ahornsirup- Cookies

Bild

Heute ist der grünste Tag des Jahres, der irische Feiertag St. Patrick´s Day!

Und selbstverständlich möchte auch dieser Feiertag dazu genutzt werden etwas thematisch Passendes zu backen und zu naschen. In meinem Fall sind das selbst kreierte Ahornsirup- Cookies (Goldtaler) mit Kleeblattdeko. Ahornsirup ist ein fester Bestandteil der irischen Küche (nicht nur der kanadischen, auch wenn ich einen kanadischen Sirup benutzt habe :)). Er wird aus dem Saft des Zuckerahorns (Acer saccarum) gewonnen. Dieser wird durch Verdampfen eingedickt sodass der typische bersteinfarbene Sirup entsteht.

Zutaten:

125 ml Ahornsirup

2 EL Zuckerrübensirup

50 g brauner Zucker

100g Butter

1 Priese Salz

½ TL Zimt

250g Mehl

½ P. Backpulver

grüner und gelber Fondant

Puderzucker

Zubereitung:

Sirup mit Zucker, Butter, Zimt und Salz schaumig rühren. Mehl und Backpulver sieben und alles miteinander verkneten. Der Teig muss nun 2 Stunden an einem kühlen Ort stehen (nicht im Kühlschrank). In dieser Zeit zieht das Mehl an so dass man ihn anschließend gut verarbeiten kann. Den Teig nun zu einer Rolle mit einem Durchmesser von 4-5 cm formen und in Frischhaltefolie rollen. Der Teig muss noch einmal ruhen und kommt dafür für 1 Stunde in den Kühlschrank. Nun wird die Rolle in ½ cm dicke Scheiben geschnitten, die für 12-15 min. bei 180°C (Umluft 160°C) gebacken werden. Da die Cookies noch aufgehen ist es wichtig etwas Abstand auf dem Blech zu behalten.

Für die Deko habe ich Kleeblätter aus grünem Fondant ausgestochen und mit etwas Zuckerguss aus Puderzucker und Wasser auf die Cookies geklebt. Die kleinen Blumen habe ich ebenso hergestellt nur dass diese vorbereitet werden müssen, damit sie ihre Form behalten.

In diesem Sinne: Einen schönen St. Patrick´s Day!