Pralinenkurs in Berlin

Oh, was war das doch für ein süßer Tag gestern in der Süßen Werkstatt Julia in Berlin. Ich möchte mich noch einmal ganz herzlich bei Julia Humeniuk für die wertvollen Tipps und tollen Rezepte bedanken und dafür, dass ich in meinem folgenden Beitrag Fotos vor ihrer Seite verwenden darf.

Ich kam endlich dazu meinen Gutschein für einen Kurs meiner Wahl, den ich zu Weihnachten bekommen habe (vielen Dank noch einmal dafür), einzulösen. Nach langem Suchen im Internet habe ich mich also für den Schokolade/ Pralinenkurs entschieden. Die Entscheidung fiel mir nicht schwer, da ich ja bereits in meinem Artikel „Pralinen“ beschrieben habe, wie kompliziert die Herstellung ist und wie ich bisher beim Temperieren der Schokolade immer an meine Grenzen gestoßen bin. Deshalb habe ich beschlossen mich mit diesem Hand- und Kunstwerk nun einmal genauer zu beschäftigen.

Der Kurs dauert laut Plan 3,5 Stunden (wir waren 4 Stunden dort) und die Teilnehmerzahl beschränkt sich auf 4-5 Personen.

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Zu Beginn erhielten wir eine Einführung zum Thema Schokolade, deren Herstellung und deren Bestandteile und durften diese mit allen Sinnen erfassen. Ich kann behaupten: Kakaobutter ist besser als jeder Lippenpflegestift 🙂

Zwischendurch wurden wir mit Tee und Schnittchen verwöhnt, was sehr gut war, denn irgandwann braucht man beim ganzen Probieren auch mal etwas salziges.

Zum Temperieren haben wir nicht, wie in vielen Büchern propagiert, die Impfmethode verwendet sondern das Tablieren. Diese Methode ist gar nicht so kompliziert wie ich immer gedacht habe und lässt sich gut zu Hause umsetzen. Es hat mir sehr geholfen einmal genau zu erleben wie man feststellt, dass der richtige Zeitpunkt erreicht ist um die Schokolade zu verarbeiten. Und was ich als Tipp unbedingt mitgenommen habe ist immer wieder eine Probe zu machen und das Verhalten der Schokolade genau zu beobachten.

Wir haben gelernt verschiedene Füllungen herzustellen, wie Rum-, Kaffee- und Vanilleganache und eine Fruchtfüllung. Außerdem haben wie das Überziehen der Pralinen geübt und haben die Trüffel geigelt, so dass die ihre typische Struktur und ihren Namen erhalten.

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Auch das Gießen von eigenen Hohlkörpern wurde demonstriert.

Außerdem haben wir gebrannte Mandeln hergestellt und erfahren, wie man daraus ganz einfach Krokant herstellen kann.

Zum Schluss haben wir die „Reste“ zu Bruchschokolade verarbeitet, einfach köstlich.

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Die Rezepte haben wir dann auch mitnehmen dürfen, so dass der Umsetzung des Gelernten nichts im Wege steht.

Alles in Allem ganz SCHÖN viel an einem Tag (man sieht wo die Betonung liegt 🙂 ). Und die vielen schönen Ergebnisse durften wir dann auch mit nach Hause nehmen.

Mein Fazit: Absolut empfehlenswert und ich muss unbedingt eine Woche Urlaub nehmen um all meine Ideen auszuprobieren, denn am Ende ist das alles gar nicht sooo kompliziert, wenn man nur weiß wie.

Naschmarkt am 03.03.2013

Am Sonntag war es mal wieder so weit. Der Naschmarkt in Berlin öffnete seine Türen und die Menschen strömten nur so in die Markthalle neun in Kreuzberg.

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Es war mein erster Naschmarkt und dem entsprechend waren meine Erwartungen groß. Ganz im Gegensatz zu dem Markt selbst. Es waren tolle Berliner Chocolatiers, Konditoren und Kleinunternehmer vertreten die mit ihren liebevoll dekorierten Ständen allen Anwesenden den kalten Sonntag versüßten.

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Leider war es sehr schwer alles zu sehen, was das Schicksal von uns kurzen Menschen in größeren Menschenmengen zu sein scheint.

Mein absolutes Highlight waren die Cake Pops von Ben und Bellchen. Es war wohl der kleinste Stand auf dem Markt aber für mich der Individuellste und Stimmigste.

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Die beiden Quereinsteiger Ben und Isabel legen besonderen Wert auf hochwertige Zutaten. Sie verwenden keine Farb- oder Konservierungsstoffe und formen jeden einzelnen köstlichen Leckerbissen von Hand. Passend zum Frühling gab es Cake Pops in Form von Ostereiern, Blumen und die zur Zeit so angesagten Eulen waren auch vertreten.

Da es keine freien Plätze mehr gab um in Ruhe zu naschen, haben wir die kleinen Köstlichkeiten mit nach Hause genommen. Probiert haben wir die Geschmacksrichtungen: Himbeer-Mohn, Brownie, Kokos-Zitrone und Erdbeer-Vanille und einer war köstlicher als der Andere.

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Auch ich habe mich einmal an der Produktion von Cake Balls ausprobiert. Sie waren wunderbar schokoladig und wurden von selbstgemachten Zuckerblumen geziert.

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