Mamool, Maamoul, Maamool oder Ma’mul

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Die heutigen Kekse bringen einen Hauch von Nah Ost in unsere Küchen.

Traditionell wird das gefüllte Grießgebäck in Marokko, Tunesien, Ägypten, Jordanien, Syrien, dem Irak, dem Libanon und Palästina gegessen.

Mamool, Maamoul, Maamool oder Ma’mul heißen diese Leckerbissen und sie erinnern etwas an gefüllte Mürbeteigkekse nur eben mal anders 😊

Gefüllt sind die Kekse mit einer Dattelpaste mit Pistazien. Ich weiß, im Moment nehmen die Pistazien auf meinem Blog viel Platz ein, aber ich finde sie auch einfach echt köstlich 😊  Solltet ihr keine Pistazin mögen könnt ihr auch jede andere Nuss benutzen!

Gern probiere ich immer wieder neue Dinge aus und ich liebe auch die Nah- und Fernöstliche Küche sehr. Diese Leckereien haben es mir auch wegen der traditionellen Herstellung in den Holzlöffeln und der schönen Optik angetan.

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Zutaten:

550g Weichweizengrieß

150g Mehl

250g Butter (weich)

100g Puderzucker + etwas zum bestäuben

1 Priese Salz

1 TL Trockenhefe

150ml Milch

2 EL Rosenwasser

4Tropfen Orangenöl

 

200g Datteln

60g gehackte Pistazien

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Zubereitung:

Alle Zutaten für den Teig ordentlich verkneten und 1-2 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen. In der Zwischenzeit die Datteln hacken und in einer beschichteten Pfanne mit etwas Wasser zu einer formbaren Masse verarbeiten. Anschließend die gehackten Nüsse unterrühren.

Der Teig sollte eine ähnliche Konsistenz wie Mürbeteig haben und nicht kleben. Nun nehmt ihr eine kleine Menge von dem Teig ab und drückt ihn zwischen den Händen platt. Gebt etwas Dattelpaste in die Mitte und verschließt den Teig über der Paste (das hält sehr gut und muss überhaupt nicht exakt sein). Bestäubt die Oberfläche mit etwas Mehl und drückt die Teigkugel mit der mehligen Seite in den Holzlöffel. Nun wird der Teig in den Löffel gedrückt und anschließend auf ein Backblech gesetzt. Dafür muss man nur die Kante des Holzlöffels auf das Blech klopfen und der Keks fällt heraus.

Wenn ihr keinen Maamoul-Löffel habt und euch die Anschaffung über das Internet zu aufwändig ist, legt einfach die gefüllten Teigbälle auf das Backblech.

Die Kekse werden bei 180° je nach Größe 20-25 Minuten gebacken und zum Schluss mit Puderzucker bestäubt.

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Auch hier habe ich die Verpackungen mit Produkten von Stampin’ Up! gebastelt. Die Geschenkschachteln sind mit dem Stanz- und Falzbrett für Geschenkschachteln gebastelt. Das ist kinderleicht und geht echt schnell!

Farblich habe ich mich hier für Petrol, Aubergine und Pflaumenblau entschieden weil ich finde das diese Farben toll zum nahöstlichen Thema passen.

Das Stempelset Hausgemachte Leckerbissen ist natürlich ein Traum für Gebackenes und sehr vielseitig einsetzbar. Der große „Lecker“ Stempel ist toll für größere Flächen!

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Die Herzen sind aus dem Set Chalk Lines und runden das Design der kleineren Schachtel ab. Ihr seht also: es braucht gar nicht viel um eine schöne Geschenkverpackung zu zaubern und Spaß macht es außerdem 😉

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Für mich ist immer wichtig, dass es am Ende harmonisch aussieht und dafür ist es super, dass es Farbkarton und Stempelkissen in den selben Farben gibt. So kann man sicher sein, dass das Endergebnis auch stimmt.

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Nun wünsche ich euch viel Spaß beim Backen und Basteln

Eure Melissa

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Cantuccini mit Pistazien und Sauerkirschen

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Es gibt keine Kekssorte die ich schon so oft gebacken habe wie diese Cantuccini und immer kommen sie ausgesprochen gut an!

Ich liebe diese harte Konsistenz in Kombination mit den saftigen Sauerkirschen und den Pistazien!

Selbstverständlich können sie so gegessen oder getunkt werden. In Italien werden Cantuccini traditionell in süßen Wein oder Kaffee getaucht (auch sehr lecker) 🙂

Die Zubereitung ist gar nicht so kompliziert wie man denkt und macht viel Spaß.

 

Zutaten:

250g Mehl

135g gemahlene Mandeln

1TL Backpulver

200g Zucker

2 Eier

4EL Milch

50-60g Pistazien

125g getrocknete Sauerkirschen

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Zubereitung:

Alle Zutaten bis auf die Kirschen und Pistazien verkneten. Zum Schluss die Sauerkirschen und Pistazien einarbeiten. Den Teig in 3 Teile teilen und zu je einer Rolle formen. diese kommen dann aufs Backblech und werden bei 180° 30 Minuten gebacken.

Dann werden die Teigrollen aus dem Ofen genommen und in 2cm breite Scheiben geschnitten. Ich mache das am liebsten mit einem scharfen, glatten Messer aber am besten probiert ihr aus womit es bei euch am besten funktioniert ohne dass die Kekse kaputt gehen.

Die Scheiben nun mit einer Schnittkante nach unter zurück aufs Blech und bei 120° 30Minuten backen. Dann werden die Cantuccini einmal gewendet und weitere 20 Minuten gebacken. Anschließend auf einem Rost auskühlen lassen.

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Die tollen Geschenktüten im Hintergrund sind mal wieder mit Produkten von Stampin’ Up! gebastelt. Da die Kekse kein Fett enthalten kann man sie einfach in die Tüten füllen und diese bekommt keine unansehnlichen Flecken (sehr praktisch und fast gesund) 🙂

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Das Stanz- und Falzbrett für Geschenktüten ist in dem aktuellen Katalog neu dazugekommen und für mich eine echte Bereicherung. Im Handumdrehen lassen sich Tüten in verschiedenen Größen zaubern. So lässt sich Gebäck schnell und für jeden Anlass schön verpacken. In diesem Fall habe ich mich farblich für die Prachtfarben entschieden (Petrol, Marineblau und Rosenrot). Mit den Stempelsets Chalk Lines und Gorgeous Grunge habe ich die Hintergründe bestempelt. Die Schriftzüge stammen aus den Stempelsets Erfreuliche Ereignisse und Ein kleiner Gruß. Abgerundet wird die Dekoration durch die Stanzen Etikettanhänger, Mini- Schmetterling, Eleganter Schmetterling, Elementstanze Schleife, Dekoratives Etikett und die dreifach Fähnchenstanze. Man merkt wohl meine Schwäche für die Stanzen ^^

Zur Dekoration habe ich außerdem die farblich passenden Designerknöpfe verwendet.

Die Löcher am oberen Rand der Tüten sind auch mit den Punch Board gemacht. Hier seht ihr zwei Möglichkeiten diese zu nutzen. Man kann der Tüte Henkel verpassen oder sie mit einer Schleife verzieren. Hierfür habe ich Baumwollband in den Farben Flüsterweiß und Petrol verwendet.

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Nun wünsche ich euch ganz viel Spaß beim Backen und Basteln

Eure Melissa

Birnenkuchen mit Pistazien und Ingwer

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Ich hatte neulich total Lust auf Ingwer nur fehlte mir eine Idee mit welcher Frucht… Da hatte mein Mann die Idee Birnen zu nehmen und so entstand dieses Rezept. Die Kombination finde ich super lecker und der Kuchen erinnert an südliche Länder… Also das totale Urlaubsfeeling 🙂

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Noch dazu kann ich behaupten, dass es wirklich kaum einfacher geht…

 

Zutaten:

170g weiche Butter

170g Zucker

3 Eier

120g gemahlene Mandeln

50g Mehl

50g Pistazien

2 Birnen

20-30g Ingwer (in Sirup eingelegt) gehackt (je nach Geschmack… ich hab 30g benutzt)

Puderzucker

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Butter und Zucker schaumig schlagen und die Eier nacheinander in je einer Minute unterschlagen. Mandeln, Mehl, Pistazien und Ingwer unterheben. Birnen schälen und in Würfel schneiden.

Nun den Teig in eine gefettete Springform (26cm) geben und die Birnenwürfel darauf verteilen. Bei 180° Ober- und Unterhitze ca. 30 Minuten backen bis er goldbraun ist.

Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben und schon ist er fertig.

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Kuchen im Glas – Vanillekuchen mit viel Schokolade

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Kuchen im Glas ist ein großartiger Trend! Er lässt sich wunderbar verschenken und ist das Highlight bei jedem Picknick.

Schön dekoriert sind die kleinen Kuchen ein echter Hingucker und ein ganz persönliches Geschenk.

Heute habe ich für euch einen Vanillekuchen mit Schokolade. Im Glas gebacken hält er sich bis zu 6 Monate und ist daher ideal zum Vorbereiten. Einfach 6 Gläser backen, aufbewahren und wenn der Nächste Anlass vor der Tür steht einfach individuell dekorieren. Es ist auch ein toller Ersatz für eine Geburtstagskarte. Oder auch einfach wenn spontan Besuch vor der Tür steht.

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Das Rezept ist für 6 Gläser à 290ml. Die Basis ist ein Rührteig.

 

Zutaten:

130g Butter (weich)

130g Zucker

1 Vanilleschote (das Mark davon)

3 Eier

200g Mehl

2 TL Backpulver

50g Quark

50g Sonnenblumenöl

100g Zartbitterschokolade gehackt

 

Zubereitung:

Die leeren Gläser und Deckel (ggf. Gummiringe) bei 120° 15Minuten in den Ofen stellen. In der Zwischenzeit wird der Teig zubereitet. Hierfür werden Butter, Zucker und Vanille cremig gerührt. dann nach und nach die Eier unterrühren (jedes Ei mindestens eine Minute). Mehl und Backpulver mischen und unterheben und zum Schluss Quark, Öl und die Schokolade einrühren.

Dann wird der Teig gleichmäßig auf die Gläser verteilt und ca. 35 Minuten bei 170° gebacken. In der Zwischenzeit werden die Deckel vorbereitet, also die Ringe eingelegt. Sobald die Gläser aus dem Ofen kommen werden sie fest verschlossen und kommen dann noch einmal 15 Minuten bei 120° in den Ofen. Durch diese Prozedur ist der Kuchen so lange haltbar.

 

Dekoriert habe ich die Gläser mit Produkten von Stampin’ Up!

Das Stempelset Erfreuliche Ereignisse bietet Stempel zu vielen verschiedenen Anlässen und ich liebe die verschiedenen Schriftarten!

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Die Wellenkreisstanze 1 ¾ inch passt perfekt zum Deckel und der Kreis darauf mit dem Durchmesser von 1 ¼ inch ist auch ausgestanzt.

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Ich habe mich hier für eine Farbkombination aus Glutrot und schwarz/weiß entschieden. An den Fähnchen und im Hintergrund sieht man das Designerpapier Modische Muster und das Designerpapier Signalfarben. Ich liebe diese Muster einfach! Sie sind sehr vielseitig einsetzbar und lassen sich toll kombinieren. Man muss nicht viel tun und hat immer einen tollen Effekt. Außerdem finde ich es toll das es zu den jeweiligen Farben (hier zum Beispiel Glutrot) das Stempelkissen, den Farbkarton, das Designerpapier und vieles Mehr gibt, so dass man sicher sein kann, dass die Farben auch perfekt zusammenpassen. Das Verleiht dem ganzen ein recht professionelles Aussehen 😉

Mein absoluter Favorit ist die Fähnchenstanze mit dem Stempelset Sag´s mit Fähnchen und die Dreifach Fähnchenstanze. Damit kann man so viele Dinge Basteln und für die Gläser haben sie einfach die perfekte Größe!

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Baumkuchen

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Baumkuchen ist nun wirklich ein Klassiker! Aus diesem Grund ziert er auch das Logo des Deutschen Konditorenbundes. Als wir einmal im Harz waren sind wir natürlich auch im Baumkuchenhaus in Wernigerode gewesen. Dort soll angeblich der Baumkuchen seine Wurzeln haben, aber auch hier streiten sich die Gelehrten 😉

Traditionell wird der Baumkuchen über Feuer drehend gebacken. Das ist zu Hause natürlich unmöglich, aber es gibt eine Möglichkeit zu Hause im eigenen Ofen diese großartige Spezialität zu backen. Was ihr unbedingt benötigt ist ein Ofen mit Grillfunktion! Da ich bis zum letzten Winter mit Gas gebacken habe blieb dieses Gebäck lange ein Traum für mich, aber mit dem neuen Ofen gelingt er wunderbar!

 

Zutaten

250g weiche Butter

250g Zucker

2 Pck. Vanillezucker

6 Eier (getrennt)

165g Mehl

80g Speisestärke

3 TL Backpulver

150g Marzipan

3 EL Amaretto

Kuvertüre

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Zubereitung

Marzipan und Amaretto zusammen erwärmen und zu einer homogenen Masse verrühren. Butter, Zucker und Eigelb schaumig rühren und die abgekühlte Marzipanmasse dazugeben. Mehl, Stärke und Backpulver mischen und Esslöffelweise unter den Teig sieben und unterheben. Zum Schluss das Eiweiß steif schlagen und in mehreren Portionen unterheben.

Nun nehmt ihr eine Springform (26cm) und legt den Boden mit Backpapier aus. Darauf werden 3 Esslöffel von dem Teig gegeben und glatt gestrichen. Nun ab in den Ofen bei Grill 250°C auf die unterste Schiene. Es ist wichtig den Teig immer im Blick zu haben, weil erstmal nichts passiert und dann bräunt er recht schnell… das dauert ca. 3 Minuten. Die Oberfläche sollte schön bräunlich sein, denn daher kommt später der tolle Geschmack.

Ist die gewünschte Bräunung erreicht, nehmt ihr den Kuchen raus, gebt 3 Esslöffel Teig darauf und verteilt diesen wieder. Ich verteile den Teig mit der Rückseite eines Esslöffels. Dabei müsst ihr vorsichtig sein weil sich sonst die gebräunte Schickt ablösen könnte. Ich mache das immer in kreisenden Bewegungen ohne Druck, dann geht es sehr gut.

So macht ihr nun weiter bis der ganze Teig aufgebraucht ist. Nach dem Auskühlen könnt ihr ihn nun mit der Kuvertüre überziehen.

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Eine kleine Warnung am Rande: Man kommt schon ganz schön ins Schwitzen wenn man ständig den 250°C heißen Ofen öffnet 😉

Geduld gehört auch unbedingt dazu, aber ich kann versprechen dass es sich lohnt!!!

Oreo Cookie Dough Brownies

Wer Brownies mag wird diese hier lieben!

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Sie sind eine großartige Kombination aus Keks und Schokolade und schmecken wie die Reinkarnation von Ben and Jerry’s Cookie Dough Eis als unglaublich saftiger Brownie.

Selten lobe ich mich selbst, aber diese hier gehören zu meinen absoluten Favoriten meiner Rezepte. Ich kann euch allen also nur wärmstens empfehlen sie einmal ausprobieren.

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Zutaten für den Brownieboden:

350g Schokolade

240g Butter

300g Zucker (200g braun, 100g weiß)

5 Eier

140g Mehl

 

Zutaten für Cookie Dough:

200g Oreos

115g Butter

115g Zucker

100g brauner Zucker

130g Mehl

2 EL Ahornsirup (oder Milch)

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Zubereitung:

Schokolade und Butter im Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen. Den Zucker hinzufügen und gut einrühren. Die Eier dazugeben und kurz unterrühren und zum Schluss das Mehl hineinrühren (insgesamt nicht zu viel rühren!). Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Springform oder eine Form von 15x20cm oder 18x26cm füllen und bei 180° 30 Minuten backen. Anschließend abkühlen lassen.

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Alle Zutaten für das Topping (bis auf die Oreos) zusammenmischen und gut verrühren. Dann die Oreos hacken, etwas für die Dekoration aufheben und den Rest zum Teig geben. Den Teig nun auf den abgekühlten Brownieboden geben und mit den restlichen Oreos dekorieren.

Vor dem Genießen mindestens eine Stunde kalt stellen und dann genießen.

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Und nun auf ins schokoladige Vergnügen, doch eine Warnung lasse ich euch noch da… diese Brownies machen süchtig! 😀

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachbacken und Naschen!

Eure Melissa

Hochzeits Give-Aways und Gewinnspiel

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Der schönste Tag im Leben ist für viele die eigene Hochzeit! Dafür gibt es unzählige Gründe. Man plant seit Monat oder gar Jahren und malt sich alle Details in den schönsten Farben aus. Damit dieser besondere Tag auch wirklich einzigartig wird bedarf es einer Menge Vorbereitung und meist hat man Hilfe von großartigen Menschen die einem nahe stehen. Was liegt da näher als sich bei den Gästen zu bedanken? Zu diesem Zweck gibt es die Gastgeschenke oder Give-Aways. Meiner Meinung nach müssen diese gar nicht besonders teuer oder pompös sein. Ich finde es am schönsten etwas persönliches zu verschenken und was ist persönlicher als etwas selbstgebackenes und selbstgebasteltes? Viele scheuen sich vor der vielen Arbeit aber da kenne ich eine unschlagbare Lösung!

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Baiser ist super lecker, sieht toll aus und symbolisiert wunderbar die „süßen Seiten des Lebens“. Außerdem ist diese Leckerei deutlich vielseitiger als man denkt. Mit Fruchtpulver kann man viele verschiedene Geschmacksrichtungen und Farben zaubern.

Für die Verpackung der Naschereien kann man dann der Kreativität freien Lauf lassen und sich je nach dem Hochzeitsmotto von Farben und Formen inspirieren lassen. Ich habe mich von meiner Lieblingsfarbe rosa inspirieren lassen und habe dazu den Farbton Vanille gewählt , weil mir ein reines weiß zu hart war. Hier seht ihr eine Auswahl an verschiedenen Möglichkeiten die Mini-Basier zu verpacken.

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Ich finde diese Knallbonbons zum Beispiel super! Die kleinen Blumen haben es mir ganz besonders angetan, man kann aber natürlich auch Herzen benutzen. Ich habe hier, wie auch schon bei meinem Sweet Table , Produkte von Stampin‘ Up! verwendet. Dort gibt es das tolle Papier und auch die Stempel und Stanzen. An den kleinen Blumen sieht man ganz toll wie gut Stempel und Stanzen zusammenpassen!

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Mit den Stampin‘ Write Markers ist es sogar möglich mit mehreren Farben gleichzeitig zu stempeln indem man den Stempel (ich habe hier das Set „For the New Two“ benutzt) zuvor bemalt… echt genial! Mit vielen Accessoires wie Schleifen und Bändern könnt ihr noch mehr leben hineinzaubern, oder eben auch mit Glitzerpapier :)!

Toll ist auch einfach dass die Produkte so gut durchdacht sind, dass das Basteln am Ende wirklich schnell und einfach geht. Und die Ergebnisse sprechen denk ich für sich 🙂 Außerdem lassen sich passend natürlich auch die Einladungs- und Dankeskarten, die Namensschilder, Tischnummern, Menükarten und vieles mehr basteln!

Anleitungen für Geschenkboxen, Karten und vieles mehr findet ihr bei diversen Blogs, auf YouTube und natürlich bei Stampin‘ Up! (auch auf Facebook und Pinterest).

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Mir gefällt auch die Idee die Give-Aways unterschiedlich zu gestalten. Das bringt etwas Abwechslung in die Tischdeko.

Ich hatte super viel Spaß beim Backen und Basteln und bin mir sicher das diese kleinen und persönlichen Gastgeschenke ganz toll bei den Gästen ankommen.

Für meine Basiers habe ich zwei Eiweiß steif geschlagen und dann 100g Zucker vermischt mit einem Teelöffel Kirschpulver untergerührt. Diese Masse habe ich in einen Spritzbeutel gegeben und dann mit einer großen Lochtülle aufgespritzt. Dann müssen die Tupfen nur noch gute 2 Stunden bei 60°C getrocknet werden. Wenn sie sich problemlos vom Backpapier lösen lassen sind sie fertig.

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Wenn ihr nun auch Lust bekommen habt zu basteln und etwas kleines für eure Lieben zu zaubern habe ich zwei gute Nachrichten für euch!

Die erste gute Nachricht ist die, dass der neue Stampin‘ Up! Katalog nun online ist und viele neue Möglichkeiten und Ideen bereithält.

Die zweite gute Nachricht ist, dass es zur Feier des Tages etwas zu gewinnen gibt!

Zu gewinnen gibt es ein großartiges Bastelpaket von Stampin‘ Up! im Wert vom 90€:

Stempelset „Petite Petals“

Stanze „Kleine Blüte“

Designerpapier im Block Farbkollektionen Pastellfarben

Stempelkissen in Farngrün

Farbkarton Pastellfarben

Geschenkband in Silber

Glitzerpapier in Silber

Was müsst ihr also tun um zu gewinnen?

Schreibt mir einfach in einem Kommentar welches Produkt ihr aus dem neuen Katalog besonders mögt und warum. Unter allen Kommentaren bei WordPress und auf Facebook wird der Gewinner am 05.07.2015 ausgelost.

Ein kleiner Tipp von mir: schaut euch doch dieses tolle Video an, da könnt ihr einige Produkte in Aktion sehen.

Ich drücke euch allen die Daumen und wünsche euch viel Spaß beim Basteln und Backen

Eure Melissa

 

Kuchen aus Eis – der schnellste Kuchen der Welt

3logoHeute habe ich den wirklich einfachsten und schnellsten Kuchen der Welt für Euch!

Ihr bekommt spontan Besuch und habt keine Butter, keine Eier oder Ähnliches? Gar kein Problem! Alles war ihr braucht ist Eiscreme (Milcheis), Mehl und Backpulver.

Ihr könnt je nach Geschmack jede Sorte Milcheis benutzen die ihr mögt. Der Kuchen ist nicht sehr süß also wer es lieber süßer mag kann etwas Zucker dazugeben. Einfach den Teig vor dem Backen abschmecken… schließlich ist er ohne Ei, da ist das kein Problem 🙂

Ich habe von Mövenpick das Chocolat Noisette Eis benutzt. Mit Ben and Jerry´s Eis oder Häagen Dazs ist der Kuchen bestimmt auch super!

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Zutaten

400g Eis (aufgetaut)

150g Mehl

2 TL Backpulver

nach Wunsch: Schokolade, Nüsse, Früchte etc. (ich habe 75g Schokoladentropfen benutzt)

 

Zubereitung

Ihr könnt es euch bestimmt schon denken… Einfach alles zusammenschmeißen und verrühren 😉

Der Teig passt gut in eine Kastenkuchenform oder in mehrere kleine Formen. Da ich mehrere kleine Formen benutzt habe brauchten die Kuchen nur 20 Minuten bei 180°C. Macht einfach zwischendurch eine Stäbchenprobe, dann seht ihr ob er durch ist.

Man kann den Teig natürlich auch in Muffinförmchen backen und zum Schluss noch ein Topping darauf setzen. Auch toll ist es den fertigen Kuchen in Würfel zu schneiden und mit Eis und frischen Früchten zu servieren.

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Und? Habe ich zu viel versprochen? Einfacher als jede Backmischung und absolut gelingsicher!!!

Also habt ab heute einfach immer Eis da und es kann nichts mehr schief gehen!

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Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachbacken und Naschen

Eure Melissa

Karamell- Pekannuss- Hörnchen

Ich liebe ja solche kleinen Gebäcke die man so gut einpacken und unterwegs bei einem Picknick essen kann 🙂

Wenn es nach mir geht hat man am besten immer etwas frisch Gebackenes in der Tasche und dafür eignen sich diese Hörnchen wunderbar.

Meine Hörnchen bestehen aus einem Quark Öl Teig, den man je nach Geschmack füllen kann. Ich habe mich hier für Karamell und Pekannüsse entschieden:

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Zutaten für 16 Hörnchen:

200g Quark

80g Öl

2 Eier (M)

110g Zucker

400g Mehl

4 TL Backpulver

etwas Salz

2 EL Milch

1 Eigelb

 

1 kleine Dose gekochte Kondensmilch

100g Pekannüsse

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Zuerst die Nüsse bei 160° Umluft 20 Minuten im Ofen rösten und abkühlen lassen und grob hacken. Ich liebe Pekannüsse auch schon so aber geröstet sind sie einfach unschlagbar 🙂

Für den Teig Quark, Öl, Zucker und die 2 Eier verrühren. Nun das Mehl, das Backpulver und das Salz dazugeben und zu einem glatten Teig kneten.

Der Teig wird nun auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Kreis mit ca. 40cm Durchmesser ausgerollt. Dieser Kreis wird nun in 16 Kuchenstücke geschnitten.

Nun werden die Dreiecke mit der karamellisierten Kondensmilch bestrichen und an der breiten Seite mit gehackten Pekannüsse belegt. Die Dreiecke von der breiten Seite her aufrollen und mit einem leichten Bogen auf 2 mit Backpapier belegte Backbleche legen.

Nun das Eigelb mit der Milch verquirlen und die Hörnchen damit bestreichen.

Gebacken werden die kleinen Köstlichkeiten dann ca. 20 Minuten bei 180°C Umluft.

Es darf ruhig etwas von der Füllung an den Seiten herauskommen schließlich wollen wir ja üppig gefüllte und saftige Hörnchen haben 😉

Ihr könnt die Hörnchen auch mit Nutella füllen oder mit einer Zucker Zimt Mischung wie Zimtschnecken. Auch Marmelade und Trockenfrüchte sind möglich. Also mal wieder die volle Auswahl, je nach Geschmack.

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Ich wünsche Euch viel Spaß bei Nachbacken und Naschen

Eure Melissa

Apfelkuchengewürz 

Zu meinem heutigen Ehrentag möchte ich ein Rezept mit euch teilen was mein bisheriges Leben stets begleitete. Apfelkuchengewürz stand immer in unserer Küche und wurde auch häufig eingesetzt. Ich denke da ganz besonders an den klassischen Apfelkuchen aus Hefeteig von meiner Uroma ❤

In einem meiner Posts habe ich es auch verwendet, nämlich für die Apfel-Zimt-Torte. Es passt aber nicht nur perfekt zu Äpfeln sondern auch zu Birnen und das das ganze Jahr hindurch.

Für mein Apfelkuchengewürz benötigt ihr:

4TL Zimt

1TL Zitronenschale

2TL Vanille (gemahlen)

1Priese Nelke (gemahlen)

1/2TL Kardamom

11/2TL Ingwerpulver

3EL Muscovado-Zucker (ersatzweise brauner Zucker)

Nach Geschmack und Verfpgbarkeit 1/2 Tonkabohne (gemahlen)
Einfach alles zusammenrühren und in einem luftdichten Glas aufbewahren.

Für mich ist es ein absolutes Must-have für jede Küche!

Ich wünsche euch viel Spaß beim Backen und Naschen!

Eure Melissa

Sweet Table – Melissa’s Bakery meets Stampin‘ Up!

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Ich kann euch gar nicht sagen wie aufgeregt ich war, meinen ersten Sweet Table zu zaubern!

Dieser großartige Trend der süßen Buffets ist vor einiger Zeit in Deutschland angekommen und ich habe mich schon gefragt wann auch ich mal die Gelegenheit haben werde so einen süßen Tisch zu kreieren zu dürfen. Der Anlass war nun der 80. Geburtstag von meinem Opa.

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Was bei so einem Tisch nicht fehlen darf ist ein Motto und ein Farbschema und selbstverständlich darf das Basteln nicht zu kurz kommen, denn alles an meinem Tisch war selbstgemacht 🙂

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Mein Thema war „Blaubeere trifft Schokolade“ und dem entsprechend war auch das Farbschema schnell gefunden… Blau- und Brauntöne sollten es werden (das fand ich für einen Mann auch schön passend und nicht zu kitschig).

Und da ich beim Basteln auch so perfektionistisch bin wie beim Backen war klar, dass es nur mit den Produkten von Stampin’ Up! gelingen kann eine geschmackvolle und passende Deko zu zaubern. Diese Firma habe ich erst kürzlich dank meiner Kollegin entdeckt und habe mich gleich in die Produkte und deren Stil verliebt. Besonders begeistert bin ich davon, dass die Stanzen und Stempelsets perfekt zusammen passen und die Farben super harmonisch sind!

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Schaut euch nur die Deko der Schilder an. Gestempelt habe ich diese auf Farbkarton der Farbe Vanille Pur mit dem Stempelkissen Pazifikblau mit dem Stempelset Eine runde Sache und ausgestanzt sind sie dann mit der Stanze Wellenkreis. Sehen sie nicht einfach zauberhaft aus? Und sie sind so unglaublich schnell und einfach gemacht!!! Schließlich braucht man ja auch viel Zeit zum Backen.

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Auf meinem Sweet Table vertreten waren: Kokos Heidelbeer Würfel, Double Chocolate Cookies, Brownies, Heidelbeercreme, Blaubeer Macarons, Schokotorte, Blaubeer Käsekuchen, Heidelbeer Frischkäse Torte und Blaubeer Marshmallows!!!

Auf der linken Seite des Tisches habe ich kleine Give- Aways für die Gäste aufgebaut. Als Andenken an die schöne Feier konnte sich also jeder ein kleines Stück Schokolade mitnehmen. Hierfür habe ich kleine Goodiebags aus dem Designerpapier in Neutralfarben und der Stanze gewellter Anhänger von Stampin’ Up! gebastelt. Von der Qualität des Papiers bin ich sehr begeistert und mithilfe der Stanze waren an einem Abend ganz schnell 40 Täschchen gebastelt. Die Anleitung hierfür hatte ich aus dem Internet von Fine Paper Arts. Um die Gastgeschenke zu dekorieren habe ich wieder ein Set aus Stempel und Stanze verwendet nämlich die Stempel Four Frames und die Stanze Dekoratives Etikett.

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Gestempelt habe ich auf Farbkarton in Pazifikblau und Vanille Pur. Ich finde sie sind sehr gut gelungen und es war wirklich kinderleicht und ging schön zügig von der Hand. Für jeden Backbegeisterten ist das Stempelset Für Leib und Seele übrigens ein Muss!!! Daraus stammt der Stempel „Eine Süße Kleinigkeit für Dich“. Den finde ich einfach zauberhaft!

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Zusätzlich habe ich noch kleine Fähnchen aus dem Farbkarton Neutralfarben gebastelt. Hier durfte die Zahl 80 natürlich nicht fehlen und ich habe die Stempel aus dem Set Eine Runde Sache noch einmal aufgegriffen.

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Am Ende war ich nach drei Tagen Backen und Basteln echt zufrieden. Besonders die Schokotorte kam toll an und diese war auch mein Favorit. Eine Stunde lang habe ich jede Beere einzeln mit Ganache auf die Torte geklebt aber der Aufwand hat sich gelohnt! Geschmeckt hat es zum Glück auch jedem und bei der Auswahl war auch für jeden Geschmack etwas Passendes dabei!

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Rückblickend würde ich meinen ersten Sweet Table also als gelungen bezeichnen und bin davon überzeugt, dass es sicherlich nicht der Letzte sein wird.

Allen die gern basteln kann ich nur empfehlen sich mal auf der Seite von Stampin‘ Up! umzusehen und in den zahlreichen Stempelblogs Ideen und Anregungen zu sammeln. Oder schaut auf der Facebookseite von Stampin‘ Up! vorbei, dort bleibt ihr auf dem Laufenden und erhaltet viele tolle Kreativtipps. Eine kleine Warnung am Rande: Es besteht absolute Suchtgefahr 😉 !!!

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Nun habe ich also die Kombination aus Backen und Basteln für mich entdeckt. Diverse Ideen schwirren schon durch meinen Kopf und warten auf ihre Umsetzung. Ihr könnt also schon gespannt sein was euch demnächst erwartet… So viel wird verraten: Es wird Anfang Juni sehr romantisch in meiner Backstube und vielleicht gibt es sogar etwas zu gewinnen 😉

Riesenzimtschnecke mit Ahornsirupguss

Heute treffen sich zwei Dinge die ich besonders liebe… Frühling und Hefeteig.

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Nun werden endlich die Bäume grün und die wunderbaren Frühblüher strahlen in all ihren Farben. So langsam kann man die dicken Jacken einmotten und die Mützen hinten im Schrank verstecken. Es ist wirklich erstaunlich was für gute Laune ich habe wenn ich morgens im Frühling zur arbeit gehe. Ich höre dann Musik und freu mich über die herrlichen Farben und die Sonne.

Und da Hefeteig immer passt und bekanntlich mein Lieblingsteig ist gibt es heute also eine Riesenzimtschnecke J

Gebäck aus Hefeteig schmeckt immer am Tag des Backens am besten!!! Manchmal fehlt einem aber morgens die Zeit erst einen Hefeteig anzusetzen. Deshalb hier ein Hefeteig der über Nacht im Kühlschrank geht und am Morgen gleich weiterverarbeitet werden kann.

 

Zutaten für eine Riesenschnecke mit 26cm Durchmesser

Für den Teig:

30g frische Hefe

125ml lauwarme Milch

555g Mehl

60g geschmolzene Butter

75g dunkler Zucker (am besten Muscovado)

130g geriebene Karotte

 

Für die Füllung:

150g dunkler Zucker

55g geschmolzene Butter

1 TL Zimt

 

Für den Guss:

150g Puderzucker

3 EL Ahornsirup

etwas Milch

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Zubereitung:

Die Hefe in der Milch auflösen. Alle Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und in ca. 5 Minuten zu einem relativ festen Teig kneten. Meine Küchenmaschine hat da schlapp gemacht. also heißt es mit der Hand kneten 😉

Der Teig kommt nun abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank oder für eine stunde an einen warmen Ort. Meine Uroma hat ihren Hefeteig immer ins Bett gestellt, ich stelle meinen auf das Aquarium meines Mannes (das hat die perfekte Temperatur 😉 ).

Am nächsten Morgen den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und noch einmal ordentlich kneten damit er etwas wärmer wird. Dann den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen (ca. 30x65cm).

Die Zutaten für die Füllung vermischen und gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Nun werden aus der Teigplatte lange Streifen geschnitten, die ca. 3 cm breit sind. Sie müssen nicht ganz gerade sein, da der Kuchen auch unterschiedlich schnell aufgeht und eine unregelmäßige Oberfläche bekommt. Die streifen werden nun zu einer gigantischen Schnecke aufgerollt. Dafür den ersten streifen eng aufrollen und in die Mitte einer Springform setzen. Nun nacheinander die Streifen so darum legen, dass die Füllung nach innen zeigt. Die Riesenzimtschnecke wird dann 20-25 Minuten bei 170°C Umluft gebacken.

Für den Guss den Puderzucker mit dem Ahornsirup vermischen und bis zur gewünschten Konsistenz mit Milch verlängern. Den Guss dann auf den abgekühlten kuchen gießen und genießen 🙂

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Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken und Naschen und einen wunderbaren Frühling

Eure Melissa

Orangen- Sherry- Gugelhupfe

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Mein Mann hat neulich Sherry für eine Sauce gekauft und nachdem ich daran gerochen habe hatte ich sofort die Idee für diese Gugelhupfe im Kopf.

Die Kombination von Sherry und Orange ist einfach großartig und dazu die roten Trockenfrüchte… ein Gedicht!

Die Küchlein sind herrlich saftig und fruchtig und machen süchtig!

Aus dem Rezept könnt ihr entweder einen großen Gugelhupf zaubern oder mehrere kleine (je nach Größe der Form). Es gibt inzwischen eine so unglaublich große Auswahl an Formen, dass man ständig in die Versuchung kommt sich noch eine neue zu zulegen 🙂 .

 

Zutaten:

5 Eier (getrennt)

190g Butter (geschmolzen und abgekühlt)

3 Tropfen Orangenöl oder Schale von 1 Orange

etwas Salz

220g Zucker

225g Mehl

4cl Sherry (wer es alkoholfrei haben möchte kann Orangensaft verwenden)

75g getrocknete Weinbeeren

75g getrocknete Cranberrys

75g getrocknete Sauerkirschen

Puderzucker

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Zubereitung:

Eiweiß steif schlagen und kühl stellen. Eigelb, Zucker, Salz und Orangenöl oder Abrieb cremig rühren. Anschließend das Mehl unterrühren und dann die Butter und den Sherry einrühren. Nun die Trockenfrüchte dazugeben und zum Schluss den Eischnee unterheben.

Den Teig nun in gebuttert und bemehlte Formen geben und backen.

Bei einer großen Form erst 10 Minuten bei 225° und danach 40 Minuten bei 175° weiterbacken.

Bei kleineren Formen 5 Minuten bei 225° und dann ca. 25 Minuten bei 175° weiterbacken.

Wenn ihr noch kleinere Förmchen benutzt müsst ihr die Backzeit entsprechend anpassen. Nutzt einfach die Stäbchenprobe um zu sehen oder der Gugelhupf durch ist.

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Meiner Meinung nach braucht ein Gugelhupf nicht viel um toll auszusehen, weil seine charakteristische Form einfach schon großartig ist! Ein wenig Puderzucker zum Schluss und er ist perfekt!

 

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachbacken und Naschen

Eure Melissa

Pancake Muffins

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Seitdem ich einmal in Amerika war liebe ich Pancakes. Vor allem dieser leicht salzige Geschmack in Kombination mit etwas Butter und Ahornsirup… einfach himmlisch!

Das Problem das jeder kennt ist, dass bei einem Pancake- Frühstück immer jemand am Herd stehen muss während die Anderen essen. Oder man wartet und die Pancakes werden kalt oder trocken. Für dieses Problem präsentiere ich euch hier die Lösung: Pancake- Muffins!!!

Der Teig ist kinderleicht und super schnell zubereitet. Ihr können große oder kleine Muffinförmchen verwenden und am besten benutzt ihr einen Eisportionierer zum einfüllen. Achtet unbedingt darauf die Formen gut zu fetten und zu mehlen, denn die Pancakes sind so unglaublich fluffig, dass sie sonst beim Herausnehmen reißen.

Ich habe nach dem Einfüllen in die Förmchen einfach TK- Heidelbeeren darauf gestreut (die müssen nicht mal auftauen). Ihr könnt natürlich auch Apfel, Himbeeren oder Rosinen nehmen oder eben wonach euch gerade ist und natürlich auch frische Früchte!

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Zutaten für ca. 3 Personen:

180g Mehl

2TL Backpulver

45g Zucker

1/2TL Salz

200ml Milch

30g zerlassene Butter

2 Eier

 

Zubereitung:

Milch, Butter und Eier verquirlen. Den Zucker dazugeben und unterschlagen. Mehl, Backpulver und Salz mischen und unter den Teig heben und schon ist er fertig. Man sollte nur nicht zu viel rühren!

Nun portionieren und je nach Größe ca. 14-18 Minuten bei 175°C Umluft Backen.

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Wenn ihr 2 Muffinbleche habt empfehle ich gleich beide vorzubereiten und nacheinander zu backen. So kann die ganze Familie gleichzeitig essen und niemand muss am Herd stehen. Ob man sie mit Ahornsirup, Marmelade oder Nutella isst ist jedem selbst überlassen.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken und Frühstücken!

Eure Melissa

Zimt- Scones

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In einer Woche ist schon Ostern und für jeden der noch überlegt was er zum Osterbrunch mitbringen kann habe ich diesen Vorschlag: Zimt- Scones!

Ich bin ein großer Fan von Scones in vielen verschiedenen Varianten. Mal mit Schokolade und Cranberrys oder Sauerkirschen, mit Heidelbeeren oder Nüssen oder einfach nur mit Rosinen. Am liebsten esse ich sie mit Frischkäse und Marmelade, davon kann ich wirklich nicht genug bekommen 🙂 .

Diesmal wollte ich aber etwas Besonderes aus den Scones machen. Sie sollten nicht nur lecker werden, sondern auch noch besonders aussehen und da hatte ich die Idee Blumen daraus zu machen (ich hoffe man erkennt das es Blumen sein sollen 😉 ).

Anstelle der Zimtfüllung könnt ihr natürlich auch Nutella oder Marmelade oder Pflaumenmus benutzen, eben alles was ihr gern mögt.

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Zutaten für 8 Scones:

350g Mehl

75g Zucker

2TL Backpulver (leicht gehäuft)

etwas Salz

90g Butter (kalt)

160ml Sahne

1 Ei (M)

 

Für die Füllung:

2 EL Butter (weich)

4 EL Zucker

1TL Zimt (nach Geschmack mehr oder weniger)

 

Und so geht’s:

Gebt Mehl, Zucker, Backpulver und Salz in eine Schüssel und schneidet kalte Butterstücke dazu. Nun reibt ihr die Butter mit den Händen in das Mehlgemisch ein. Zum Schluss die Sahne und das Ei dazu und kneten (nicht zu lange).

Den Teig teilt ihr nun in 8 Teile zu je 89g und lasst sie 10 Minuten ruhen.

In der Zeit schneidet ihr 8 Backpapierquadrate zurecht (ca.13x13cm) und vermischt die Zutaten für die Füllung miteinander.

Dann nehmt ihr euch einen Teil vom Teig und teilt ihn in drei Teile zu je ungefähr 30g. Setzt einen Runden Keksausstecher, Dessertring oder ähnliches mit einem Durchmesser von ca. 7cm auf ein Backpapierquadrat. Nun nehmt ihr 30g Teig und drückt sie in den Ring, so dass der Teig ungefähr gerade ist. Gebt etwas von der Füllung in die Mitte und streicht sie glatt (lasst zu den Rändern einen kleinen Abstand). Nun wird ein weiterer Teil Teig (ca. 30g) in der Hand etwas platt gedrückt und in den Ring gesetzt. Dort den Teig in die Form drücken, Füllung darauf verteilen und das letzte Stück Teig ebenso darauf drücken.

Wenn ihr das geschafft habt könnt ihr den Ring abheben. Nun schneidet ihr den Kreis 6mal ein. Achtet darauf ihn nicht bis zur Mitte einzuschneiden, sondern lasst ca. 1/2cm in der Mitte frei. Jetzt könnt ihr die einzelnen Blütenblätter nacheinander vorsichtig von Backpapier lösen und um 90° drehen, so dass die Schnittkante nach oben zeigt. Tut dies mit allen Blütenblättern und achtet darauf sie immer in dieselbe Richtung zu drehen. Anschließend drückt ihr die hoch stehenden Kanten etwas flacher.

Macht dies mit allen Teiglingen und backt die Blumen dann bei 180° Umluft für ca. 20 Minuten bis sie leicht gebräunt sind.

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Ich kann euch versprechen, dass sich die Mühe lohnt! Sie sehen zum anbeißen aus und schmecken einfach herrlich!!!

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken und Naschen

Eure Melissa

Madeleines in vier Varianten

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Die Madeleines sind ein typisch französisches Gebäck. Sie sind wunderbar klein und fluffig und deshalb kann man auch ohne Probleme gleich mehrere essen 😉 .

So entstand also die Idee den Teil geschmacklich unterschiedlich einzufärben.

Hier kann man natürlich dem persönlichen Geschmack freien Lauf lassen! Von meinen vier Sorten mochte ich die Mit Tonkabohne am liebsten, aber ich liebe auch einfach diesen ganz speziellen und würzigen Geschmack dieser Bohne!

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Die anderen Sorten sind mit Vanille, Blaubeerpulver oder eine Blütenmischung. Anstelle des Blaubeerpulvers kann man auch Kakao verwenden (für alle Schokoladenliebhaber). Gut vorstellen kann ich mir außerdem Madeleines mit Orangenblütenwasser, Zimt, Zitronenschale oder Ingwer. Ihr seht schon, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt 🙂 .

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Und nun verrate ich euch das Grundrezept:

200g Butter (geschmolzen und etwas abgekühlt)

175g Mehl

2TL Backpulver

4 Eier

165g Zucker

 

Schlagt die Eier mit dem Zucker auf und gebt dann das Mehl und das Backpulver dazu. Zum Schluss rührt ihr die Butter unter. Den Teig habe ich dann in vier Portionen zu je 175g aufgeteilt und aromatisiert.

 

  1. 1 Vanilleschote
  2. 1 Messerspitze Abrieb einer Tonkabohne
  3. 2 leichte gehäufte Teelöffel Blaubeerpulver (ihr könnt auch Kakao nehmen)
  4. in die gebutterte Form jeweils etwas Blütengewürz streuen

 

Am besten füllt ihr den Teig mit einem Spritzbeutel in die gebutterten Förmchen, da der Teig sehr flüssig ist.

Gebacken werden die Madeleines dann bei Umluft 200°C für 8-11 Minuten bis die kleinen Leckerbissen schön goldbraun sind. Beim Backen entsteht auch die Typische Wölbung auf den Madeleines. Also nicht wundern: das muss so aussehen 😉

Ich habe kleine und größere Formen benutzt. Die größeren Formen sind aus Silikon und die kleinere ist eine schwere, beschichtete Teflonform. Mein Fazit ist: Beide Formen lassen sich gut benutzen und die Madeleines lassen sich ohne Probleme aus den Formen lösen. Die Backzeit muss natürlich an das Material und die Größe angepasst werden. Die kleinen Madeleines sind auch nicht wie befürchtet trocken geworden. Es gibt allerdings einen Vorteilspunkt für die Metallform. Dadurch, dass sie die Wärme besser leitet, bekommen die Madeleines etwas mehr Farbe und werden wunderbar goldbraun.

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Dies sind also meine ersten Madeleines, aber ich kann euch versprechen dass es garantiert nicht die letzten sein werden. Sie sind so schon klein und lassen sich problemlos transportieren, so dass sie sich wunderbar als Mitbringsel für jede Gelegenheit eignen.

Nun werdet also selber kreativ und zaubert euch Madeleines ganz nach eurem Geschmack und wie immer wünsche ich euch viel Spaß beim Nachbacken und Naschen!

Eure Melissa

Riesenlegobaustein

UnbenanntlogoDieser Schokoladenbaustein war für die kleine Rebecca zum dritten Geburtstag.

Zum ersten Mal habe ich eine eckige Torte mit Fondant eingedeckt und ich muss zugeben, dass ich da wohl noch etwas Übung brauche 😉 Die Ecken sind wirklich gar nicht so einfach!

Birnen-Marzipankuchen mit Pflaumenmus

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Ich präsentiere euch heute meinen Kuchen zum Sonntag.
Ich liebe Birnen im Kuchen und dieser ist wie man an den Bildern sieht auch wunderbar aufgegangen.
Zum ersten Mal habe ich auch mein neues Apfelkuchengewürz ausprobiert und bin wirklich begeistert davon! Wer kein Marzipan mag kann diesen und den Amaretto einfach weglassen und dafür 40g mehr Zucker dazugeben, das funktioniert auch wunderbar.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken und einen zauberhaften Sonntag.

Zutaten:
225g Mehl
1TL Backpulver
1 1/2 TL Apfelkuchengewürz
120g Butter
110g Zucker
2 Eier
125ml Milch
150g Marzipanrohmasse
3-4EL Amaretto
8TL Pflaumenmus
2 Birnen (frisch oder aus der Dose)

Mehl, Backpulver und Apfelkuchengewürz mischen.
Butter und Zucker schaumig rühren und anschließend die Eier unterrühren.
Unter ständigem Rühren nach und nach die Mehlmischung und die Milch zugeben.
Marzipan in Stücke schneiden, den Amaretto dazugeben, in der Mikrowelle erwärmen und vermischen.
Nun wird die Marzipanmasse in den Teig gerührt.
Den Teig anschließend in eine vorbereitete Springform mit 26cm Durchmesser geben und das Pflaumenmus daraufklecksen und mit einer Gabel unterziehen.
Zum Schluss die Birnen schälend, die Kerngehäuse entfernen, vierteln und auf den Kuchen legen.

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Nun muss der Kuchen nur noch bei 170Grad 40-45 Minuten bei Ober- und Unterhitze backen.

Kugel-Gugelhupf

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Kaum zu glauben, aber bis vor zwei Tagen besaß ich keine große Gegelhupfform. Und dabei finde ich Gugelhupfe super! Bisher hatte ich eine Silikonform für viele kleine und eine Form für die halbe Teigmenge aber nun war es an der Zeit auch eine Große Form anzuschaffen.

Schon vor einigen Monaten habe ich mich in diese Form etwas verliebt, weil sie so elegant aussieht.

Und zur Einweihung der Form habe ich auch gleich eine etwas andere Idee für euch 😉

Sie ist super vielseitig einsetzbar, deshalb erkläre ich euch das Prinzip und dann hoffe ich, dass ihr selber kreativ werdet :D.

Ihr bereitet für den Kugel-Gugelhupf einen klassischen Rührteig je nach Vorliebe zu. Ich habe ganz viel Vanille benutzt. Dann nehmt ihr einen Teil des Teigs ab und aromatisiert oder färbt ihn. Ich habe Kakaopulver und Nougat benutzt. Diesen zweiten Teig spritzt ihr in Pralinenhohlkugeln. Schicht für schicht wird etwas Grundteig in der Form verteilt und dann einige Kugeln darauf gesetzt. Ihr endet mit einer Schicht von dem Grundteig.

Das Schichten dauert etwas aber es lohnt sich am Ende.

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Es war einer meiner leckersten Kuchen bisher und ich bin schon am überlegen wie ich ihn das nächste Mal machen werden. Wahrscheinlich wird er dann fruchtig.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken und Naschen!

Apfel-Zimt-Torte

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Diese Torte passt ganz wunderbar in die kalte Jahreszeit

Für die Böden:
300g Butter
180g Zucker
180g brauner Zucker (Muscovado)
6 Eier
350g Weizenmehl
1 Pk. Backpulver
2 EL Zimt (gestrichen)
300g Apfelmus
450g grob geriebene Äpfel

650g in Apfelsaft geköchelte Apfelstückchen

für die Buttercreme:
300g Butter
250g Puderzucker
Zimt nach Geschmack

Ihr schlagt die Butter mit dem Zucker schaumig und rührt dann einzeln die Eier in je 1 Min. unter. Dann hebt ihr das Mehl, das Packpulver und den Zimt unter und rührt am Ende das Apfelmus und den geriebenen Apfel unter.

Den Teig verteilt ihr dann auf 2 Formen (26cm) oder eine hohe Form und backt die Böden ca. 40 min. bei 170°C (die Stäbchenprobe nicht vergessen!).

Wenn die Böden ausgekühlt sind, teilt ihr sie je einmal wagerecht. Zwischen den 4 Tortenböden verteilt ihr nun die Äpfelstückchen (ohne den Saft).

Für die Buttercreme schlagt ihr zimmerwarme Butter ca. 10 min. auf und rührt dann Puderzucker und Zimt unter.

Nun könnt ihr die Torte mit Buttercreme einstreichen und nach Lust und Laune dekorieren. Achtet darauf das die Buttercreme nicht zu dick ist, denn sie ist sehr mächtig.

Ich wünsche viel Spaß beim Nachbacken

P.S.: Wer möchte kann die Böden noch mit Zimtlikör beträufeln.

Lebkuchen mit Icing

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Ich möchte euch meine Lebkuchen nicht vorenthalten… Sie sind mit Icing und Stencils dekoriert. Das ging im Vergleich zu den Lebkuchen im letzten Jahr recht schnell. Ich kann es also nur empfehlen 🙂

Ich wünsche euch allen frohe Weihnachen!

„Star Wars“ meets „der Herr der Ringe“ oder auch Papas Geburtstag

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Auf diese Torte habe ich mich ganz besonders gefreut. Mein Papa hatte Geburtstag und da war die erste Frage die ich mir Stellte „Auf welche seiner Interessen soll ich mich nur beziehen?“.

Mir eine Sache herauszusuchen wäre meinem Papa nicht gerecht geworden und so entstand die Idee sie zu kombinieren. Hilfe hatte ich dabei von der Facebookgruppe „Torten dekorieren mit Spaß“! Die Mitglieder der Gruppe haben mir beim Brainstorming viele Ideen gegeben und haben bei Fragen immer schnell geholfen.

So entstand also meine erste zweistöckige Motivtorte.

Die Münzen auf der Torte sollen an den Film „der Hobbit“ erinnern. Dann natürlich der Todesstern aus „Star Wars“ und eine goldene Torte mit Bildern aus „der Herr der Ringe“. Den Todesstern habe ich als zwei Halbkugeln gebacken und die Bilder sind mit einem Lebensmittelfarbdrucker gedruckt worden. Die kleinen Norwegenflaggen im Cakeboard zeigen die Liebe meines Vaters zu diesem tollen Land.

Unter dem ganzen Fondant steckte eine Schokoladentorte (noch so eine Sache die mein Papa liebt) 😉

Zimtsternchen- so schnell wie noch nie

Dank dieser unglaublich genialen Zimtsternchenmatte ist die Produktion der beliebten Leckerbissen sehr schnell und einfach möglich.

Ich habe diese Matte von der Firma Birkmann entdeckt und mich sofort in die Idee verliebt so einfach ganz akkurate Zimtsterne produzieren zu können.

Dieses Gebäck ist eins meiner Liebsten in der Weihnachtszeit nur finde ich es schwer die richtigen zu finden, die nicht zu trocken oder zu wenig zimtig sind…

Ich habe mit der Matte das dazugelieferte Rezept getestet und bin wirklich begeistert.

Das Prinzip der Matte ist folgendes:

Man streicht den Teig mit einer Teigkarte in die Vertiefungen der Matte (vorher unbedingt Backtrennspray benutzen). Man kann zum Verteilen auch einen Spritzbeutel oder Teelöffel benutzen.

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Dann legt man eine zweite Matte darüber und verteilt die Eischneemasse darauf. Diese nimmt man dann ab, wartet 30 Minuten und schon gehen die Sternchen in den Ofen.

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Auf Youtube findet ihr ein Tutorial-Video in dem man sich das Prinzip noch einmal genau ansehen kann.

Ich für meinen Teil bin sehr zufrieden und werde meine Zimtsternchenmatte sicherlich noch einige Male vor Weihnachten benutzen.

Bratapfeltartelettes mit Lebkuchenmürbeteig

Für alle die noch nicht wissen, was sie ihren Gästen an Weihnachten zum Dessert anbieten sollen, hier ein Klassiker einmal etwas anders interpretiert. Natürlich schmeckt er auch an allen andern Tagen im Jahr aber besonders im Winter 😉

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Ich liebe ja das kleine Gebäck wo jeder sein eigenes bekommt und so wollte ich auch schon seit langem ein paar Tarteletteförmchen haben. Nun habe ich endlich welche und wollte sie natürlich auch gleich ausprobieren. Ich habe zwei verschiedene Varianten und zwar welche mit Hebeboden und welche ohne, beide von der Firma Birkmann!

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Bei diesem Rezept habe ich beide Varianten ausprobiert und muss sagen, dass ich wirklich restlos begeistert bin und zwar von beiden. Der Hebeboden ist natürlich sehr schick und kann bei etwas zerbrechlicheren Gebäcken durchaus hilfreich sein, aber wenn man ganz klassisch den Boden vorbackt und dann erst belegt macht es keinen Unterschied. Bei einer großen Form würde ich jedoch immer eine mit Hebeboden empfehlen!

Ich habe für ein leichteres Lösen zusätzlich das Backtrennspray von der Firma Birkmann verwendet. Ich habe einige ausprobiert und viele rochen unangenehm und verteilten sich nicht gut. Von diesem Trennspray bin ich sehr überzeugt. Nutzt es trotzdem am besten in der Spüle damit nicht die ganze Küche danach fettig ist. 😀

Ich habe nun also endlich Tarteletteförmchen, die schon jetzt zu meinen Lieblingsformen gehören. Ihr könnt euch also in Zukunft auf noch mehr Tarte- und Tarteletterezepte freuen.

Nun kommen wir aber erst einmal zu den Bratapfeltartelettes.

Ausschnitt

 

Zutaten für 9 Stück (Durchmesser 10cm):

Für den Mürbeteig:

125 g Butter

80g Puderzucker

etwas Salz

30g gemahlene Mandeln

1 Ei

275g Mehl

1 TL Lebkuchengewürz

 

 

Für die Füllung:

100g Marzipan

3 große Äpfel

Zucker

Butter

Rosinen nach Geschmack

3 TL Vanillepuddingpulver

etwas Apfelsaft

etwas Glühwein

Zimt

 

 

Und so geht’s:

Für den Teil Butter, Salz und Puderzucker vermischen. Nun die gemahlenen Mandeln und das Ei unterrühren. Am Schluss das Mehl dazugeben und alles zu einem glatten Teig kneten. Dieser kommt nun für mind. 1 Std. in den Kühlschrank.

Den Teig ca. 5mm dick ausrollen, passende Kreise ausstechen und in die Tarteletteförmchen legen. Den Teig schön an die Ränder drücken und den Boden mit einer Gabel einstechen. Vor dem Backen noch einmal für 30min. in den Kühlschrank stellen.

Gebacken wird der Mürbeteig bei 160°C ca. 20-25 min..

Das Marzipan wird nun in 9 gleichgroße Stücke geschnitten, diese werden ausgerollt und auf den Boden des ausgekühlten Tatelettes gelegt. Die Böden nun aus der Form nehmen.

Für die Füllung Äpfel in Würfel schneiden und 2 Äpfel in Butter und Zucker karamellisieren. Mit Rotwein ablöschen, Zimt und Rosinen dazugeben und etwas einköcheln lassen. Bei bedarf noch mehr Rotwein hinzugeben und mit Zucker abschmecken. ca. 4 min. vor Ende die restlichen Apfelwürfel hinzugeben, das Puddingpulver in Apfelsaft lösen und zu den Äpfeln geben. Das ganze muss nun einmal aufkochen und kann dann auf die Böden verteilt werden.

Ihr könnt sie wunderbar vorbereiten und in den Kühlschrank stellen. Vor dem Servieren stellt ihr sie einfach noch einmal kurz in den Ofen, denn warm schmecken sie einfach am besten!!!

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken, beim Naschen und einen wunderschönen ersten Advent.

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Daim Cookies

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Die Idee für dieses Rezept hatte ich bei meinem Urlaub in Norwegen (wo auch sonst) 😉 Dort habe ich auch die Daimstreusel gekauft. Das Rezept funktioniert aber auch mit grob gehackten Daim.

Ihr braucht:
150g Butter
150g brauner Zucker
2 Eier
1EL Amaretto
250g Haferflocken
75g Mehl
1TL Backpulver
etwas Salz
200 g Daim (gehackt oder als Streusel)

Ihr schlagt Butter und Zucker schaumig, rührt einzeln die Eier unter und dann den Amaretto. Dann fürgt ihr die restlichen Zutaten hinzu und mischt alles (Daim zum Schluss).
Setzt kleine Teigkugeln auf mit Backpapier belegte Bleche und drückt die etwas platt. Nun kommen diese für 15-20 Minuten bei 180°C in den Ofen. Sie schmecken sowohl warm als auch kalt ganz großartig!!! Man kann sie auch wunderbar zerbröseln und auf Eis streuen, einfach zum hineinlegen! Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken und Naschen

Ingwer-Zitronen Whoopie Pies

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Ich liebe die Kombination von Ingwer und Zitrone! Die obere Etage meiner Hochzeitstorte war auch mit Ingwer und Zitrone, deshalb erinnert mich die Kombination immer an diesen wunderbaren Tag 😀

Die Whoopie Pies sind schnell gemacht und sind ein tolle Mitbringsel.

Rezept für ca. 21 Stück

Für den Teig:

260g weiche Butter
300g feiner Rohrzucker
2 Eier
700g Mehl
5TL Backpulver
1TL Salz
2TL gemahlener Ingwer
300ml Buttermilch
100ml Ingwer-Zitronen-Sirup
150-200g kandierter Ingwer

Für die Creme:
1 Portion Buttercreme (funcakes) 125g
150g Butter
2TL Geschmacksstoff Zitrone (funcakes)

Butter und Zucker cremig rühren, Eier einzeln unterrühren. Trockene Zutaten miteinander mischen und abwechselnd mit den restlichen Zutaten in den Teig geben. Zum Schluss den Ingwer hacken und unterheben.
Den Teig mit dem Eisportionierer auf mehrere Bleche geben und bei 180°C ca 15 min backen.
Die Creme nach Anleitung zubereiten, den Zitronenmix unterrühren und zwischen je 2 abgekühlte Kuchen spritzen.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken und Naschen

Happy Halloween

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Ich wünsch euch allen Happy Halloween!!!

Diese Fledermaus habe ich schon im letzten Jahr modelliert. Der Plan war eigentlich sie mal auf eine schöne Halloweentorte zu setzen. Da ich aber auch in diesem Jahr wieder nicht dazu gekommen bin präsentiere ich sie euch einfach ohne Torte! Vielleicht schaffe ich es ja im nächsten Jahr 😉

Die Anleitung für diesen kleinen Vampir habe ich von CakePirate

Cake Wold Germany – GOLD in der Kekskunst

Als ich zum ersten Mal von Wettbewerben zum Thema Tortendekoration gehört habe, habe ich gleich gesagt: „da würde ich nie im Leben mitmachen…!“

Nun ratet mal, was ich gemacht hab! Genau, ich habe an einem Wettbewerb teilgenommen, aber ich habe keine Torte dekoriert ;).

Aber fangen wir von vorn an:

Im Internet habe ich von der Tortenmesse „Cake World Germany“ in Hannover erfahren. Nur so zum Spaß habe ich mir dann mal die Wettbewerbskategorien durchgelesen und da stolperte ich dann über die „Kekskunst“. Ich war sofort Feuer und Flamme für dieses Thema und seit dem ließ es mich nicht mehr los. Also habe ich mich angemeldet, ein Hotel gebucht und mir Urlaub genommen. Zwei Monate lang war ich mit Brainstorming beschäftigt, habe Themen gesucht und verworfen und bin dann bei meinem Farbschema hängen geblieben.

Die Idee war also als Thema die Farben einer Pfauenfeder zu verwenden. Dazu passten dann natürlich Schokokekse (die ich eh am liebsten mag).

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Eine Woche lang habe ich dann vor der Messe an den Keksen gearbeitet. Das heißt, ich habe 8-12 Stunden am Tag gebacken und dekoriert. Dabei lief natürlich nicht immer alles glatt und während der arbeit habe ich noch einige Details geändert.

Das alles war natürlich nur möglich, weil mein Mann in dieser Woche den Haushalt allein geschmissen hat und er hat dafür gesorgt, dass ich Pausen zum Essen und Trinken einlege.

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Es war einfach großartig einmal die Möglichkeit zu haben voll und ganz in meinem Perfektionismus aufzugehen und mich eine Woche lang ganz darauf konzentrieren zu können!!!

Auf dem Weg nach Hannover war ich dann super aufgeregt und mein Mann ist noch nie so vorsichtig Auto gefahren 😀

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Kurz vor Hannover hat dann natürlich das Navigantionsgerät den Geist aufgegeben aber zum Glück ist das Messegelände gut ausgeschildert und wir kamen pünktlich an um aufzubauen.

Die Kekse waren alle unbeschädigt und ich war einfach nur erleichtert als alles fertig auf dem Tisch stand. Ich hätte direkt für 12 stunden schlafen können 🙂

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Zwei Tage lang haben wir dann also die Messe unsicher gemacht. Es war sehr voll aber auch sehr interessant. Für meinen Geschmack war es jedoch etwas zuuu voll.

Für die Preisverleihung habe ich mir nicht viel ausgerechnet. Also ich also gesehen habe, dass neben den Schaustücken kleine Schildchen standen, die preisgaben wer eine gute Bewertung erhalten hat war ich schon überglücklich zu sehen, dass bei meinen Keksen überhaupt ein Schild stand. Als Ich dann auch noch gesehen habe, dass ich mit „GOLD“ bewertet wurde konnte ich es kaum glauben.

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Ich bin super Happy über die gute Bewertung und die tolle Erfahrung! So schnell werde ich jedoch nicht noch einmal mitmachen, ich glaube das wäre zu viel für meine Nerven 😉 aber ich kann jedem begeisterten Hobbybäcker nur empfehlen sich auch mal zu trauen.

 

Interessant ist, dass ich seitdem deutlich entspannter beim Backen bin. Ich bin deutlich weniger perfektionistisch als vor dem Wettbewerb. Jetzt kann ich mir immer sagen, dass es ruhig unperfekt und selbstgemacht aussehen darf, schließlich ist es ja nicht für einen Wettbewerb 😉

Tauftorte für Leander

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Was macht man nun also wenn eine Taufe in der Familie ansteht, aber die zeitlichen Mittel kurz vor dem Event sehr knapp sind?

Das Thema stand fest: der kleine Leander hatte schon seinen Matrosenanzug und die Einladungskarten zierte ein kleines Segelboot (so wie das auf der oberen Torte).

Aufgrund der schon erwähnten Zeitnot habe ich also beschlossen 4 fertig eingedeckte Torten vom Konditor zu bestellen und diese dann auszugarnieren.

Die Deko habe ich in den Tagen vor der Taufe schon fertig gestellt (sie bestand aus Fondant und Modelliermarzipan).

Am Tag der Taufe war dann aber doch noch einiges zu tun. Ich habe die Kordeln gerollt und mit dem weichen Fondant gekämpft (die Torten hatten wohl zu viel Feuchtigkeit abbekommen).

Während sich die Familie also über das Spanferkel hermachte, saß ich im Keller und habe vor mich hin gebastelt. Zum Glück bin ich pünktlich mit allem fertig geworden und die Torte kam bei Kindern und Erwachsenen gleichermaßen gut an.

Wie immer war ich furchtbar aufgeregt aber am Ende hat alles gut geklappt.

Wer also auch einmal trotz Zeitmangels eine individuelle Torte gestalten möchte kann ruhig beim Konditor des Vertrauens eine schlicht eingedeckte Torte kaufen und diese dann ganz individuell gestalten.

Blitzkonfekt Waldfrucht Zimt

Für alle, die noch schnell etwas fürs Wochenende zaubern möchten, hier mein Rezept für dieses fruchtige Blitzkonfekt:

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Zutaten für 30 Stück:

250g Zartbitterschokolade (ich habe Rohschokolade benutzt, deshalb sieht sie so stumpf aus)

50ml Sahne

20ml Zimtlikör (kannauch durch rum oder Sahne ersetzt werden)

1 TL Forest Fruits

und 30 Alukapseln

 

Und so einfach gehts:

Die Sahne mit dem Likör erhitzen, die Schokolade darin schmelzen und die Frucht unterrühren. Anschließend in Alukapseln geben und über Nacht an einem kühlen Ort stehen lassen. Und das war dann auch schon der ganze Zauber.

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Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachmachen, beim Naschen und ein wunderschönes Wochenende 🙂

Zuckerblumenkurs

Am vorletzten Wochenende fand nun endlich der von mir heiß ersehnte Zuckerblumenkurs statt. Heike Darmstädter kam dafür angereist und hat uns in den Räumen von AS Dreamcake dieses Blumenbouquet mit dem Titel „Landromantik“ näher gebracht.

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Ich habe lange überlegt, welchen Kurs ich machen soll, da ja inzwischen doch so einiges angeboten wird, aber als ich diesen gesehen habe musste ich nicht lange nachdenken. Die Blumen auf dem Bild sahen so echt aus und die Idee Salbei als Blattgrün zu verwenden hat mich einfach umgehauen.

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Der Kurs war großartig und ich bin immer noch ganz hin und weg.

Zwei Tage lang wurde ausgerollt, zugeschnitten, verdrahtet, geprägt, abgepudert und vieles mehr und am Ende hatte jeder sein eigenes Meisterwerk in der Hand. Das Tolle ist, dass diese wirklich ganz unterschiedlich aussahen, weil wir uns die Farben individuell aussuchen durften. So passte am Ende jedes Meisterwerk zu seinem Erschaffer. Meines trägt übrigens den Titel: „Mauerblümchen“. 🙂

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Die Runde war auch super lustig. Wir hatten viel Spaß, haben gequatscht und gelacht und auch zusammen geflucht. Besonders die Luftfeuchtigkeit hat uns an diesem Wochenende ganz schön zu schaffen gemacht. Schon morgens sah man den Nebel und ahnte nichts Gutes und leider ist das ein oder andere Blatt ohne jegliches Zutun einfach abgebrochen. Dank Heikes erster Hilfe sind aber alle Bouquets ganz wunderbar geworden.

Man merke sich also: Luftfeuchtigkeit und Zuckerblumen vertragen sich gar nicht!

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Ich habe am Ende des Kurses definitiv den gewünschten Lerneffekt davongetragen und noch vieles mehr. Ich fühle mich nun gewappnet auch in den eigenen vier Wänden die eine oder andere Blüte zu probieren und dann wird die Übung den Rest erledigen. Man darf gespannt sein. 🙂

Vintage Hutschachtel – Torte mit Hortensien

Unbenannt2Diese Torte habe ich für meine Mutter zum Geburtstag gebacken. Die Idee der Hutschachtel habe ich aus dem Buch „Zoes Vintage Cakes“ von Zoe Clark. Ein wirklich tolles Buch mit vielen faszinierenden Ideen, die jedoch für Anfänger wie mich zum Teil deutlich zu kompliziert sind. Die Hutschachtel aus dem Buch ist mit Rosen bemalt und hat ein anderes Farbschema, aber sie diente mir als Inspiration für meine Torte.

Die Basis ist der Victoria Sponge Cake von Manuela Kjeilen. In diesem Fall habe ich den Zitronensirup durch Himbeersirup ersetzt und Himbeermarmelade zwischen den Böden verteilt. Abschließend habe ich die Torte mit einer Zartbitterganache eingestrichen und versucht die Ränder so glatt wie möglich hinzubekommen. Das fällt mir immer noch schwer. Ich brauche immer ewig dafür und ganz glatt wird die Ganache trotzdem nicht, aber das stört am Ende zum Glück nicht mehr sehr doll.

Der Deckel der Schachtel ist aus Schokoladenfondant, den ich hier zum ersten Mal benutzt habe. Er lässt sich ganz toll verarbeiten und schmeckte nicht ganz so süß.

Unbenannt1Die goldenen Verzierungen waren ein wenig knifflig. Um auszuprobieren wie die Dekoration mithilfe der Schablone am besten gelingt, habe ich ein Stück Fondant ausgerollt und darauf ein paar Varianten getestet. Ich habe versucht das Goldpulver direkt durch die Schablone aufzumalen, dabei verwischte jedoch das Pulver wenn man es danach berührte. Auch das Mischen des Pulvers mit Palmin oder hochprozentigem Alkohol brachte nicht den gewünschten Effekt weil es unter die Schablone lief. Letzten Endes habe ich ein wenig royal icing angerührt, habe dieses leicht beige eingefärbt und habe es mit einem Spachtel auf die Schablone gestrichen. Als die Verzierung trocken war, habe ich jedes einzelne Element mit einer Mischung aus Goldpulver und hochprozentigem Alkohol mit einem kleinen Pinsel angemalt. Das hat zwar lange gedauert, lieferte aber das gewünschte Ergebnis.

Unbenannt3Die Hortensien habe ich selbstverständlich vorher vorbereitet, da sie zwischen den Arbeitsschritten immer wieder über Nacht trocknen mussten. Ich habe hierbei zuerst die Blütenstempel hergestellt und um Blumendrat modelliert. Am nächsten Tag habe ich die Blüten aus Blütenpaste ausgestochen, mit einem Veiner geprägt, die Ränder mit einem Balltool ausgedünnt, den Draht mit dem Blütenstempel durch die Mitte der Blüte gestochen und die Blüten zwei Tage kopfüber trocknen lassen. Anschließend habe ich sie mit Pulverfarbe von außen nach innen angemalt. Dabei sind mir leider einige Blüten zerbrochen weil sie so dünn sind, aber ich habe zum Glück genügend Blüten eingeplant. Die einzelnen Blüten habe ich dann mit Hilfe von Floristenband zu diesem Blütenstand zusammengebunden. Durch den Draht kann man die Blüten gut in Position bringen. Die Hortensie steht nun bei meiner Mutter in der Vitrine.

Es war mein erster Versuch Blüten zu formen die möglichst naturgetreu aussehen. Es hat zwar lange gedauert, aber es hat viel Spaß gemacht. Ich denke mit etwas Übung geht es sicher schneller und zu diesem Zweck besuche ich am Wochenende einen Zuckerblütenkurs in Berlin. Ich bin schon ganz gespannt und freu mich sehr darauf. Selbstverständlich werde ich danach Bericht erstatten 🙂

Doktorhut-Torte

Und hier kommt der versprochene Artikel zu der Tote, die ich für meinen Mann zum Doktortitel gebacken habe. Da mein Mann mit Schweinezellen Versuche gemacht hat und das Schwein ein gängiges Symbol für Glück IST, dachte ich mir, dass man daraus doch ein tolles Thema machen kann. Und was natürlich nicht fehlen durfte war der obligatorische Doktorhut. 🙂

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Also habe ich ein wenig geplant und Rezepte gesucht und dann ging es auch schon los.
Für die Torte habe ich den Victoria sponge cake von Manuela k als grundezep verwendet. ( gucken ob ich es im Netz finde) Anstelle von zitronensirp habe ich limonchello verwendet und zwischen die kuchenböden habe ich Lemon curd gestrichen ( kann ich auch sehr empfehlen). Die Anleitung für das Schwein aus modellierfondant habe ich von Betty Nachname von ihrer Platform cakepirat die inzwischen leider eingestellt wurde. Bei Betty handelte es sich um ein Schwein mit Flügeln und Körnchen. Ich habe daraus ein Schwein mit dokorhut und schwarzem Umhang gemacht. Solche Figuren sollte man rechtzeitig herstellen, damit sie dann fest genug sind und dadurch relativ unempfindlich. Ich brauche außerdem für solche Dinge immer ewig lange, weil ich da eine klein perfektionstsche Ader habe, die mich sehr langsam macht 🙂 . Die Figur wurde selbstverständlich nicht gegessen und steht jetzt bei uns zu Haus. So hatte man zum einen einen tollen Kuchen und zum anderen hat man noch eine Erinnerung an den Anlass.

Fruchtiges Baiser

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Ich wollte schon immer mal Baiser machen weil sie so schön aussehen und so schön süß sind. An sich sind sie auch nicht schwer herzustellen. Man muss sie allerdings lange bei geringer Temperatur im Ofen trocknen und das ist bei meinem Gasofen natürlich nicht möglich. Also habe ich mich kurzerhand in die Küche meiner Schwiegereltern einquartiert (bei so etwas kann ich ja auch wirklich parasitäre Eigenschaften entwickeln) und habe ihren Ofen nutzen dürfen. 🙂 Als Grundrezept habe ich eines von Manuela Kjeilen verwendet. Das Rezept findet ihr in ihrem Buch auf Seite 270 und in englischer Sprache auf ihrem Blog mit ganz vielen tollen Fotos. Ihr könnt aber auch jedes andere Rezept verwenden. Und nun kommen wir zu dem fruchtigen Teil des Ganzen. Ich fand die Idee schön, dass das Baiser nicht nur unterschiedlich aussieht sondern auch unterschiedlich schmeckt. Als Ideengrundlage dienten mir meine Lieblingsfarben rosa und grün, also entschied ich mich für die Geschmacksrichtungen Cassis und Limette.

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Für die Farbe habe ich Lebensmitelfarbpasten verwendet und für den fruchtigen Geschmack habe ich im Patisserieversand Fruchtpulver bestellt. Das Pulver habe ich zum Schluss untergehoben. Beim Limettenpulver muss man allerdings vorsichtig sein dass man nicht zu viel benutzt da es sehr intensiv ist. Ihr könnt selbstverständlich auch jedes andere Fruchtpulver verwenden. Ich stelle sie mir mit Mangopulver aus dem Asiamarkt auch lecker vor. Und dann geht ihr weiter vor wie im Rezept beschrieben. Auch Meringue oder Pavlova kann man toll mit dem fruchtigen Baiser kreieren. Ihr müsst nur eventuell die backzeit etwas verlängern. Also viel Spaß beim kreativ werden und Nachbacken.

Zuckersüße Babyparty- Cupcakes

Da bin ich endlich wieder (wurde ja auch Zeit) 🙂 !

Und ich beginne die neue Saison mit einer Kombination aus Buchtipp und der Präsentation meiner eigenen Ergebnisse aus Anregungen und Rezepten aus diesem Buch.

Das Buch trägt den wunderbaren Titel „Die Backfee Zuckersüß“ und ist geschrieben von der erfolgreichsten Foodbloggerin Norwegens.

Über dieses Bonbonfarbene Meisterwerk habe ich auch die Blogs von Manuela Kjeilen kennen und lieben gelernt:

passion4baking.com

lovemanuela.com

Nachdem ich das Buch zum ersten Mal durchgeblättert habe hatte ich nicht nur das Bedürfnis sofort zu backen sondern auch das Verlangen meine gesamte Wohnung zu streichen und umzudekorieren und zwar in Pastellfarben im 50er Jahre Stil. Mein Portemonnaie dankt meinem Mann, dass er mich von solchen Vorhaben gleich wieder abbringt 🙂 .

Dieses Buch ist ein Traum für alle Zuckersüchtigen und auf jeder einzelnen Seite ist die Liebe zum Backen zu spüren. Aufgeteilt ist das Buch in folgende Kapitel: Vorwort, Backtipps, Startpaket, Cupcakes, Cookies, Kuchen, Sweets und Bezugshilfen. Es sind viele einfache Rezepte, aber auch einige die etwas Übung voraussetzen darin zu finden.

Die Rezepte die ich bisher ausprobiert habe haben gut geklappt und super geschmeckt. Die deutliche Verlängerung der Backzeit schiebe ich jetzt mal auf meinen Steinzeit-Gasofen 🙂 .

Bereits zweimal habe ich den Victoria Sponge Cake von Seite 188 gebacken und als Grundlage für eine Motivtorte verwendet. Für die Doktorhut Torte für meinen Mann habe ich den Zitronensirup durch Limoncello ersetzt und zwischen die Böden Lemon Curd gestrichen (Artikel folgt). Und für die Geburtstagstorte meiner Mutter habe ich den Zitronensirup durch Himbeersirup ersetzt und Himbeermarmelade zwischen den Böden verteilt (auch dieser Artikel kommt noch).

Der Victoria Sponge Cake hat sich sehr zum Eindecken geeignet da er sehr stabil ist. Es fiel mir bisher immer schwer das richtige Rezept für Motivtorten zu finden da man ja keine Sahnefüllung verwenden darf und Biskuit häufig zu instabil ist. Rührkuchen eignen sich immer gut aber dieser hier ist besonders saftig und lässt sich gut variieren.

 

Nun kommen wir zu den Babyparty Cupcakes die ich für meine Schwester bzw. ihren Sohn gebacken habe (schließlich hatte er ja auch etwas davon 😉 ).

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Ich habe als Grundrezept die Express Vanilla Cupcakes von Seite 14 gebacken. Inzwischen bin ich ein großer Fan davon einen Eisportionierer zu verwenden. Damit haben die Cupcakes alle die gleiche Größe und es geht so wunderbar schnell.

Dazu habe ich das Strawberry Chocolate Frosting von Seite 48 mit weißer Schokolade gemacht.

Als Anregung für die Deko diente mir Seite 42 mit einer Dekoration aus weiß und babyblau und der Schleife aus der Silikon-Mould von Karen Davies. Diese habe ich mir vorher von meiner Schwester zum Geburtstag gewünscht (wie praktisch 😉 ).

Insgesamt waren es am Ende 48 Cupcakes die mit Genuss verspiesen wurden 🙂 .

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Da es mir persönlich zu viel gewesen wäre nur Fondant zu verwenden habe ich weißes Marzipan und hellblauen Fondant benutzt, so war für jeden etwas dabei.

Das Buch stammt im Übrigen von demselben Verlag wie mein Lieblingsbilderbackbuch „Süße Liebe“.

Also viel Spaß beim Stöbern im Blog oder auch im Buch, beim Sammeln von Anregungen und natürlich besonders viel Spaß beim Nachbacken!

Pralinenkurs in Berlin

Oh, was war das doch für ein süßer Tag gestern in der Süßen Werkstatt Julia in Berlin. Ich möchte mich noch einmal ganz herzlich bei Julia Humeniuk für die wertvollen Tipps und tollen Rezepte bedanken und dafür, dass ich in meinem folgenden Beitrag Fotos vor ihrer Seite verwenden darf.

Ich kam endlich dazu meinen Gutschein für einen Kurs meiner Wahl, den ich zu Weihnachten bekommen habe (vielen Dank noch einmal dafür), einzulösen. Nach langem Suchen im Internet habe ich mich also für den Schokolade/ Pralinenkurs entschieden. Die Entscheidung fiel mir nicht schwer, da ich ja bereits in meinem Artikel „Pralinen“ beschrieben habe, wie kompliziert die Herstellung ist und wie ich bisher beim Temperieren der Schokolade immer an meine Grenzen gestoßen bin. Deshalb habe ich beschlossen mich mit diesem Hand- und Kunstwerk nun einmal genauer zu beschäftigen.

Der Kurs dauert laut Plan 3,5 Stunden (wir waren 4 Stunden dort) und die Teilnehmerzahl beschränkt sich auf 4-5 Personen.

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Zu Beginn erhielten wir eine Einführung zum Thema Schokolade, deren Herstellung und deren Bestandteile und durften diese mit allen Sinnen erfassen. Ich kann behaupten: Kakaobutter ist besser als jeder Lippenpflegestift 🙂

Zwischendurch wurden wir mit Tee und Schnittchen verwöhnt, was sehr gut war, denn irgandwann braucht man beim ganzen Probieren auch mal etwas salziges.

Zum Temperieren haben wir nicht, wie in vielen Büchern propagiert, die Impfmethode verwendet sondern das Tablieren. Diese Methode ist gar nicht so kompliziert wie ich immer gedacht habe und lässt sich gut zu Hause umsetzen. Es hat mir sehr geholfen einmal genau zu erleben wie man feststellt, dass der richtige Zeitpunkt erreicht ist um die Schokolade zu verarbeiten. Und was ich als Tipp unbedingt mitgenommen habe ist immer wieder eine Probe zu machen und das Verhalten der Schokolade genau zu beobachten.

Wir haben gelernt verschiedene Füllungen herzustellen, wie Rum-, Kaffee- und Vanilleganache und eine Fruchtfüllung. Außerdem haben wie das Überziehen der Pralinen geübt und haben die Trüffel geigelt, so dass die ihre typische Struktur und ihren Namen erhalten.

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Auch das Gießen von eigenen Hohlkörpern wurde demonstriert.

Außerdem haben wir gebrannte Mandeln hergestellt und erfahren, wie man daraus ganz einfach Krokant herstellen kann.

Zum Schluss haben wir die „Reste“ zu Bruchschokolade verarbeitet, einfach köstlich.

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Die Rezepte haben wir dann auch mitnehmen dürfen, so dass der Umsetzung des Gelernten nichts im Wege steht.

Alles in Allem ganz SCHÖN viel an einem Tag (man sieht wo die Betonung liegt 🙂 ). Und die vielen schönen Ergebnisse durften wir dann auch mit nach Hause nehmen.

Mein Fazit: Absolut empfehlenswert und ich muss unbedingt eine Woche Urlaub nehmen um all meine Ideen auszuprobieren, denn am Ende ist das alles gar nicht sooo kompliziert, wenn man nur weiß wie.

Süße Liebe

Seit kurzem habe ich ein neues Lieblingsbackbuch: Süße Liebe von Åsa Swanberg und Malou Holm.

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In ihrem Vorwort schreiben sie, dass „Lustvoll“ das Stichwort ist und das sieht man auf jeder einzelnen Seite. Jedes Foto ist ein Stillleben für sich, arrangiert von Malou Holm und einfach unbeschreiblich stimmungsvoll fotografiert von Wolfgang Kleinschmidt. In meiner nächsten Wohnung werde ich eine Wand frei halten, mir noch ein Buch kaufen, die Bilder rahmen und die ganze Wand damit tapezieren. Wenn mich dann mal jemand suchen sollte weiß er genau wo er mich findet.

Ich besitze wirklich viele wunderbare Backbücher, aber dieses ist wirklich etwas ganz besonderes. Die Rezepte sind in vier Kapitel unterteilt: Schokolade, Weißes, Nüsse und Fruchtiges.

Rezepte für Kekse, Macarons, Cupcakes, Cake Pops, Kuchen, Desserts und vieles mehr findet man mit schön beschriebenen Anweisungen.

Ich empfehle dieses Buch jedem der gern backt, aber auch jedem der Sinn für das Schöne im Leben hat und sich an stimmungsvollen Stillleben erfreut.

Weihnachtslebkuchen

Die Weihnachtszeit ist doch wirklich eine wunderbare Jahreszeit. Vor allem wenn man bedenkt was man alles tolles Backen kann. Es gibt viele wunderbare Backbücher, die sich mit dem Thema Weihnachten beschäftigen aber in den meisten Backbüchern sind passende Rezepte zu finden.

Ich habe mich zu diesem Weihnachtsfest mal wieder an etwas für mich neues herangewagt, was ich schon immer mal ausprobieren wollte. Der nicht ganz neue Trend heißt Royal Icing. Hier kann Gebäck mit einer Eiweiß-Spritzglasur auf die vielfältigsten Weisen ganz kreativ und individuell verziert werden.

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Royal Icing ist dem Zuckerguss ähnlich nur wird hier zusätzlich Eiweiß oder Eiweißpulver verwendet. Dadurch wird die Verzierung sehr fest, so wie man es von Lebkuchenherzen kennt. Da ich persönlich mit frischen, rohen Eiweiß vorsichtig bin habe ich einen Royal Icing Mix verwendet, der Trockeneiweiß enthält. Die Zubereitung war wirklich einfach und das Endprodukt ist länger genießbar.

Wenn man zum ersten Mal damit arbeitet sollte man sich viel Zeit einplanen. Außerdem sollte man mit verschiedenen Konsistenzen herumexperimentieren und mit den übrig gebliebenen Resten kann man verschieden Muster auf einem Stück Backpapier üben.

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Ich habe fünf Wochen vor Weihnachten Lebkuchen gebacken und diese ziehen lassen. Kurz vor Weihnachten habe ich sie dann verziert. Dazu habe ich einen Rand aus fester Eiweißglasur verwendet um mit einem Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle einen Rand zu spritzen und diesen habe ich dann mit zähflüssigem Icing gefüllt und sofort mit Perlen bestreut. Über Nacht habe ich die kleinen Kunstwerke dann fest werden lassen. Einzeln in kleinen Flachbeuteln verpackt habe ich die Lebkuchen dann an meine Lieben verschenkt. So aufwendig verziertes Gebäck eignet sich ganz wunderbar zum Verschenken und man sieht sofort mit wie viel Liebe es zubereitet wurde. 🙂

Mini Gugelhupfe mit Pistazien und Erdbeeren

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Ich bin ein großer Fan von solch kleinem Gebäck, weil man es so wunderbar teilen kann. Jeder kann sich ganz bequem bedienen und außerdem sieht es sehr süß aus. Die Zutaten lassen sich auch nach Belieben variieren. Man kann jede Sorte von getrockneten oder auch frischen Früchten verwenden und jede Nussart. Bei den Früchten muss man darauf achten die Mengen anzupassen, da die gefriergetrockneten Erdbeeren im Verhältnis zu ihrer Masse sehr leicht sind. Ich würde sonst ca. 50-60 g Früchte verwenden.

Zutaten:

1 Vanilleschote

50 g sehr weiche Butter

30 g Puderzucker

2 Eier (M)

1 EL Milch oder Amaretto

50 g Crème fraîche

20 g gefriergetrocknete Erdbeeren (grob gehackt)

40 g gehackte Pistazien

50 g Mehl

Einfacher geht es kaum:

Die Zutaten in der oben gegebenen Reihenfolge mit einem Kochlöffel miteinander verrühren.

In die gebutterten und bemehlten Förmchen füllen und bei 200°C Ober- und Unterhitze ca. 13 min backen. Die Küchlein 10 min. in der Form abkühlen lassen, herausnehmen und auf einem Kuchenrost vollständig auskühlen lassen.

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Baklava

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ICH LIEBE BAKLAVA!!!

In den Sommerferien war ich früher fast in gedem Jahr in der Türkei und dort habe ich diese köstliche Spezialität kennen gelernt. Ich habe jeden Tag Baklava gegessen und darauf habe ich mich schon fast mehr gefreut als auf das Meer.

Baklava bedeutet für mich Sommer und Urlaub und Genuss!

Da ich in diesem Jahr nicht die Möglichkeit habe in ein Land zu reisen wo es Baklava gibt dachte ich mir ich mach einfach welches selbst und wenn man den fertigen Teig nimmt ist es auch gar nicht so schwierig.

Was die Füllung angeht kann man jede Sorte Nüsse nehmen, die einem über den Weg läuft. Wunderbar sind zum Beispiel Walnüsse und Pistazien. Ich habe diesmal Erdnüsse genommen, weil mein Mann die am liebsten mag.

 

Zutaten:

200 g gehackte Nüsse (ich habe 150g geröstete Erdnüsse ohne Salz und 50g geröstete und gesalzene Erdnüsse verwendet)

100 g gemahlene geschälte Mandeln

200 g Zucker

1/4 TL Zimt

200 g Butter

250 g Teigblätter (Filoteig oder Yufkateig)

125 ml Honig

150 ml Wasser

1/2  Zitrone

1 TL Rosenwasser

 

Ich habe dreieckige Teigblätter gekauft, man kann aber auch einfach die rechteckigen Blätter einmal diagonal durchschneiden.

Die Nüsse mit 4 EL von dem Zucker und den Zimt vermischen. Butter schmelzen.

Ein Teigdreieck mit flüssiger Butter bestreichen. Auf die untere Seite ca. 2 EL von der Nussmischung geben, sodass zu den Seiten ca. 4 cm Platz ist und nach unten ca. 2cm. Die Ecken links und rechts über des Nussstreifen legen, den unteren Teil umklappen und nach oben hin aufrollen. Dies wird wiederholt bis keine Nussmischung mehr übrig ist, oder der Teig ausgeht. Die Teigrollen werden dicht an dicht in eine gefettete Auflaufform gelegt und mit flüssiger Butter bestrichen. Bei 200°C (Umluft 180°C) ca. 25 min backen bis sie goldbraun sind (unbedingt beobachten!).

Für den Sirup Honig, Wasser und den restlichen Zucker in einen Topf geben, aufkochen und 10 min. sprudelnd kochen. Anschließend mit Rosenwasser und je nach Geschmack mit Zitronensaft abschmecken und abkühlen lassen.

Die Teigrollen aus dem Ofen nehmen, 5-10 min abkühlen lassen, an den Seiten mit einem Schahschlickspieß einstecken und mit dem Sirup übergießen. Am besten schmeckt es nach einem bis zwei Tagen wenn alles gut durchgezogen ist.

Schultütentorten

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Gestern wurden in Berlin bei strahlendem Sonnenschein knapp 30.000 Kinder eingeschult. Für sie beginnt ab morgen der Ernst des Lebens und dieser sollte definitiv so süß wie möglich sein. Das ist nicht nur meine Meinung und deshalb gibt es die Tradition der Schultüten, oder auch Zuckertüten genannt. Ich erinnere mich noch an meine Einschulung und weiß wie aufgeregt ich war und dass ich mich sehr über eine bis zum Rand mit Leckereien gefüllte Schultüte freuen durfte, die auch noch das selbe Muster hatte wir ich es mir für eine Schultasche ausgesucht habe.

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Auch gestern war ich ein Teil einer solchen Einschulungsfeier und zwar als Tante und das gleich dreifach. Da war es mir natürlich ein großes Anliegen den Tag der Kinder NOCH süßer zu machen!!! So wie ich damals durften sich auch meine Nichten das Muster ihrer Schultasche selbst aussuchen und haben passende Sporttaschen, Federtaschen, Trinkflaschen, Brotbüchsen und Regenschirme dazu bekommen und natürlich auch Schultüten. Da lag es nahe mich tortentechnisch auch an diesen Mustern zu orientieren.

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Für solch ein großes Projekt braucht es vor allem Zeit und eine gute Planung. Die Planung sollte mindestens 2 Wochen vorher beginnen, wenn man keine Übung hat sind 3 Wochen besser. Am Anfang steht das Brainstorming, weil es immer soooo viele Möglichkeiten gibt. Das macht immer viel Spaß. Man kann der Fantasie freien Lauf lassen und einfach mal ein bischen träumen. Danach muss man sich dann entscheiden und sollte unbedingt bedenken, was in der Zeit und mit den gegebenen Ressourcen möglich ist. Danach ist es sinnvoll sich einen genauen Zeitplan zu machen und aufzuschreiben wann welcher Zwischenschritt fertig sein muss. Fondantdekorationen die in Form gebracht werden müssen sollten zum Beispiel eine Woche vorher fertig sein damit sie genug Zeit zum trocknen haben (wie die Schmetterlinge). Dafür sollten sie an einen kühlen Ort mit möglichst wenig Luftfeuchtigkeit gestellt werden (also niemals in den Kühlschrank stellen). Der Kuchen sollte 2-3 Tage vorher gebacken werden. Sahnetorten eignen sich nicht weil dadurch der Fondant aufweicht. Rührteig in jeder Variation ist toll oder eine Torte mit Buttercreme. Vor dem Eindecken mit Fondant sollte die Torte mit Buttercreme, Ganache oder Marmelade bestrichen werden. Ist die Torte mit Fondant eingedeckt hält sie sich ein paar Tage. Die vorbereiteten Dekorationen können dann mit Fondantkleber oder Zuckerguss angebracht werden.

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Das Allerwichtigste ist jedoch immer daran zu denken, dass die Arbeit vor allem Spaß machen soll und nicht perfekt werden muss. Es ist eine Handarbeit und das darf man auch sehen. Und am Ende des Tages werden die Torten eh angeschnitten und gegessen.

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Zucker und Zimt Cookies

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Ich habe diese Cookies für eine Besprechung bei der Arbeit gebacken. Sie sind nämlich recht schnell gemacht und es werden wirklich viele, so dass auch jeder etwas abbekommt. Wer nicht ganz so viele dankbare Abnehmer hat kann einfach die Zutatenmengen halbieren.

 

Zutaten für 50 Cookies

380 g Mehl

2 TL Backpulver

½ TL Salz

250 g Butter

285 g Zucker

2 Pck. Vanillinzucker

2 Eier (Gr. M)

 

4 EL Zucker

3 TL Zimt

 

Butter in der Küchenmaschine gründlich aufschlagen, den Zucker zugeben, weiterschlagen, die Eier einzeln hinzugeben und 3 Minuten weiterschlagen.

Mehl, Backpulver und Salz mischen und mit einem Löffel oder einem Spachtel in die Buttermischung einarbeiten.

Mit einem Teelöffel gleichgroße Portionen abstechen und zwischen den Händen zu Kugeln rollen. Zucker und Zimt in einem tiefen Teller mischen und die Kugeln darin wälzen. Die Kugeln werden so auf ein mit Backpapier belegtes Backblech gelegt, dass mind. 5 cm Anstand sind. Beim Backen entsteht aus den Kugeln dann die typische Cookie- Form. Nun werden sie bei 180°C ca. 13 Minuten lang gebacken bis sie die gewünsche Farbe haben.

Es ist am besten, wenn man zwei bleche hat und in der Backzeit gleich die nächsten Kugeln vorbereiten kann.

Nach dem Backen die Cookies für ca. 5 Minuten auf dem Backblech abkühlen und anschließend auf einem Kuchenritter auskühlen lassen.

BildZum Verschenken ist es schön ein Paar Kekse zu stapelt und mit einem Stoffgeschenkband zusammen zu binden.

Triple Fruit Cakes

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Und passend zum sommerlichen Sonntagskaffee präsentiere ich euch meine kleinen beerigen Törtchen mit Zitrone, Himbeeren und Heidelbeeren. Sie passen wirklich toll in die Jahreszeit und das Schöne ist: Jeder bekommt sein eigenes. Außerdem kann für diese Törtchen der Ofen aus bleiben.

 

Zutaten für 6 Törtchen:

150g Butterkekse

75g Butter

1-2 EL Honig

 

500g Magerquark

500g Speisequark (40%)

150g Zucker

3 Pck. Vanillinzucker

Schale von 1 unbehandelten Zitrone

12 Blatt weiße Gelatine

40ml Zitronensaft

200g Himbeeren

200g Heidelbeeren

500ml Sahne

 

6 Dessertringe (8cm Durchmesser)

Butterbrotpapier

1 Gefrierbeutel

1 Zitrone zur Dekoration

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Dessertringe auf einen geraden Teller oder ähnliches stellen und mit je einem Streifen aus Butterbrotpapier bestücken, so dass das Papier an der Innenseite des Rings anliegt.

Für den Boden die Butterkekse (ich habe Kokosbutterkekse verwendet) fein zerbröseln. Dafür die Kekse in einen Gefrierbeutel legen und mit einem Nudelholz oder ähnlichem draufschlagen (das ist auch eine wunderbare Entspannungsmethode). Die Butter mit dem Honig schmelzen und zu den Keksbröseln geben. Die Masse wird gründlich vermengt und je nach gewünschter Bodenhöhe auf die Förmchen verteilt und festgedrückt. Die Böden kommen nun bis sie wieder gebraucht werden in den Kühlschrank.

Für die Cremes werden Magerquark, Speisequark, Zucker, Vanillinzucker und Zitronenschale miteinander vermischt. Anschließend wird die Masse auf 3 Schalen aufgeteilt (pro Schale ca. 380g. In der Zwischenzeit wird die Gelatine nach Packungsanweisung zu je 4 Blättern in kaltes Wasser gelegt. In die erste Schale wird der Zitronensaft gerührt. $ Blätter Gelatine schmelzen und etwas von der Zitronencreme in die Gelatine rühren, damit sie nicht klumpt. Anschließend die Gelatine in die Creme rühren. 160ml Sahne aufschlagen, unter die Creme rühren und mit einem Esslöffel auf die Förmchen verteilen (je 5 EL). Die Törtchen für mind. eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen, damit die Cremes nicht verlaufen.

Für die zweite Creme werden die Himbeeren durch ein Sieb gestrichen und untergerührt. Gelatine wie zuvor beschrieben schmelzen und unter die Creme rühren. 160g geschlagene Sahne unterheben und auf die Törtchen verteilen. Diese Prozedur wird mit den Heidelbeeren wiederholt.

Anschließend brauchen die Törtchen noch 3 Stunden im Kühlschrank um wirklich durchzuziehen. Die Törtchen können nun auf kleine Teller gesetzt werden. Mit leichtem Schütteln werden sie aus den Ringen befreit und das Butterbrotpapier wird vorsichtig entfernt.

Bei der Dekoration ist eurer Ideenvielfalt keine Grenze gesetzt. Ich habe eine Zitrone in dünne Scheiben geschnitten, jeweils auf einer Seite eingeschnitten und ineinander verdreht auf die Törtchen gesetzt. Ihr könnt auch Himbeeren oder Heidelbeeren verwenden oder eine Fondant- oder Schokoblume.

Wer keine Dessertringe da hat, kann auch einen Tortenring oder eine Springform mit einem Durchmesser von 26 cm benutzen. Die Creme ist so fest, dass sie auch problemlos in Stücke geschnitten werden kann und die Schichten bleiben intakt.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Ausprobieren und Genießen!!!

Schoko- Johannisbeer- Cakeballs

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Und da bin ich wieder, zurück aus meiner Frühlingspause mit vielen vielen neuen Ideen und Naschwerken.

Wir beginnen auch sogleich mit einer sommerlichen Eigenkreation die nicht nur gut schmeckt sondern auch noch toll aussieht und viel hermacht.

Schon in meinem ersten Artikel auf diesem Blog habe ich für diese kleinen Kuchenpralinen geschwärmt und das tue ich noch immer, denn sie lassen sich einfach so wunderbar variieren und sind definitiv immer ein Hingucker.

Diese Cakeballs bestehen aus einem Schokoladenteig mit Rotwein und Johannibeergelee. Es kann jedoch auch jedes andere Gelee verwendet werden und der Rotwein lässt sich auch wunderbar durch Milch oder einen Saft nach Wahl ersetzen.

 

Zutaten für 25 Cakeballs:

100g Butter

40g Zucker

2 Eier

1 Pr Salz

1 Pck Vanillezucker

180g Mehl

20g Kakaopulver

2 gestr. TL Backpulver

4 TL Rotwein

400g weiße Kuvertüre

225 g Johannisbeergelee

Deko nach Wahl

 

Und so geht’s:

Butter und Zucker schaumig rühren, Eier und Salz unterschlagen. trockene Zutaten sieben und unterrühren. Anschließend den Rotwein einrühren. Den Teig in eine gebutterte Kuchenform mit einem Durchmesser von 20 cm füllen und bei 180°C ca. 30 Minuten backen.

Am besten ist es, wenn man den Teig am Vortag herstellt.

Den ausgekühlten Teig zu feinen Krümeln reiben und mit dem Gelee vermischen, so dass eine formbare Masse entsteht. Diese wird nun zu 25 Kugeln gerollt und 60 Minuten in den Kühlschrank gestellt.

Die Kuvertüre hacken und in Wasserbad schmelzen. Die Kugeln werden nun in die Kuvertüre gelegt, so dass sie bedeckt sind und dann mit einer Gabel herausgehoben. Zum Abtropfen, die Gabel einige Male auf den Rand der Schüssel klopfen. Nun kann die Kugeln auf ein Stück Alufolie gesetzt werden. Die Dekoration sollte unbedingt dann angebracht werden, wenn die Schokolade noch flüssig ist, damit sie auch wirklich hält.

Zum Transport eignet sich eine Minimuffinform mit passenden Papierhüllen.

Ich wünsche euch allen ganz viel Freude beim Nachbacken und variieren!!!

Buchtipp

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Und hier ist es: Das aktuelle Backbuch von Cynthia Barcomi! Mich hat sie schon damals mit ihrem ersten Buch überzeugt, vor allem mit den Scones, die meiner Meinung nach die Besten sind! Es gibt kaum ein anderes Rezept, das ich so oft verwendet habe wir dieses! Und das Tolle an dem neuen Buch: Noch mehr Scones- Rezepte.

Mein Mann hat mir das Buch im Internet bestellt und ich hab mich so darüber gefreut dass ich natürlich sofort etwas daraus backen wollte. Doch zuvor habe ich es mir ganz gemütlich gemacht. Ich habe mich mit dem Buch, meiner To- Bake- Liste und einer Tasse Tee auf die Couch gesetzt und mir das komplette Buch durchgelesen. Für mich gibt es kaum etwas entspannteres als Backbücher zu lesen (dabei kann ich wirklich alles um mich herum vergessen).

Das Buch ist nach folgenden Themen gegliedert: Muffins, Scones, Breads, Quick Breads & Pizza, Spreads & Butters, Cakes & Pies, Bar Cookies & Cookies und Ice Cream.

Die Fotos sind wunderschön und inspirierend und machen große Lust darauf die köstlichen Leckereien nach zu backen. Und jetzt die Preisfrage: Wo fang ich nur mit dem Nachbacken an? Und wie viele andere Frauen tue auch ich mich schwer damit Entscheidungen zu treffen. Da mir aber das ganze Buch so gut gefällt, dachte ich mir, ich machs mir mal leicht und fang einfach vorne an. So habe ich also die „Fresh Ginger & Lemon Muffins von Seite 15 gebacken.

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Ich habe einen Teil des Teigs als Mini-Muffins gebacken und den anderen als normal große Muffins. Die Minis kann man so toll für viele viele Kollegen mitnehmen und wie nicht anders zu erwarten war kamen sie super an. Das Besondere an den kleinen Leckerbissen ist, dass sie nach dem Backen mit Zitronensirup durchtränkt werden (einfach himmlisch!).

Ich werde diese neue Entdeckung sofort zu meiner Lieblingsbuch- Liste hinzufügen und kann es jedem wärmstens empfehlen, der sich ebenso für das Back- Handwerk begeistert!

Einfach schnelle Muffins

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Das sind wirklich die einfachsten und schnellsten Muffins, die ich je gebacken habe und die Zutaten dafür hat man eigentlich immer im Haus. Das Großartige daran (und meine persönliche neue Entdeckung) sind die tiefgekühlten Kirschen. Ich habe vorher immer Kirschen aus dem Glas benutzt, aber die sind sehr weich und dadurch dass sie in Saft eingelegt sind wird der Teig um die Kirschen herum immer etwas aufgeweicht und suppt durch und die Kirschen sind alles andere als knackig. Die tiefgekühlten Kirschen kann man einfach gefroren in den Teig geben, so bleiben sie innen saftig, geben die Feuchtigkeit aber nicht an den Teig ab. Einfach genial und ich frag mich warum ich da nicht früher drauf gekommen bin. Ab jetzt werde ich immer eine Packung Kirschen in meinem Tiefkühler haben 🙂

 

Zutaten für 12 Muffins:

2 Eier

130g Dinkelmehl (Typ 630) oder 110g Weizenmehl (Typ 405)

110g weiche Butter oder Margarine (je nach Geschmack oder je nach dem was man im Haus hat)

110g Zucker

1,5 TL Backpulver

Mark von 2 Vanilleschoten (oder ersatzweise ein Teil des Zuckers durch Vanillezucker ersetzen)

24 TK Kirschen

 

Und so einfach geht’s:

Alle Zutaten bis auf die Kirschen in eine Schüssel geben, zu einem glatten Teig rühren und in die mit Papierförmchen ausgelegten Muffinmulden eines Blechs oder in Silikonförmchen füllen und ein wenig glatt streichen. Je zwei tiefgekühlte Kirschen auf den Teig legen, leicht eindrücken und bei 160°C ca. 30 min. backen.

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Wenn man möchte kann man sie auch noch durch ein Topping nach Wahl aufpeppen. Passen würde zum Beispiel eine Schokobutter- oder Frischkäsecreme und ein paar Schokostreusel oder einfach mit Sahne. Als einfache Muffins lassen sie sich wunderbar in einer Tupperbox transportieren, stapeln und zum Beispiel zu einem Picknick mitnehmen und sie schmecken einfach toll.

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Kastenkuchen mit Schokolade, Nüssen und Espresso

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Endlich gibt es mal wieder etwas Neues aus meiner Backstube: Kastenkuchen. Ich mag Kastenkuchen weil sie so schön praktisch, einfach und vielseitig sind (und sie sind super gut zu transportieren). Die Klassiker: Schokolade, Zitrone, Nuss und Marmorkuchen sind aus keiner Rezeptsammlung wegzudenken. Ich habe am Wochenende einen Kuchen mit Haselnüssen, Espresso und dunkler Schokolade gebacken. Den Kuchen habe ich zu einer gemütlichen Gesellschaftsspielrunde mitgebracht und kam nicht in die Verlegenheit etwas wieder mit nach Hause zu nehmen. Er ist schön saftig aber nicht so sehr süß so dass auch ohne Probleme noch für ein zweites Stück platz ist.

 

Zutaten:

125g Margarine

175g Rohrzucker

4 Eier

200g gemahlene Haselnüsse

50g gehackte Mandeln

2 EL Zimt

100ml starker kalter Espresso

175g Dinkelmehl (Typ 630)

1 P. Backpulver

125g dunkle Schokolade (80% Kakaoanteil)

1 Priese Salz

 

Und so einfach geht’s:

Butter und Zucker schaumig schlagen und Eigelbe einzeln kräftig unterrühren. Nüsse, Zimt und Espresso unterrühren. Mehl und Backpulver sieben und unterrühren und die gehackte Schokolade unterziehen. Das Eiweiß mit dem Salz steif schlagen und vorsichtig unter den Teig heben. Den Teig in eine ausgebutterte und bemehlte Kastenform (ca. 25×15 cm.) füllen und bei 170°C etwa eine Stunde backen. Nach dem Backen 5 Minuten ruhen lassen, auf ein Kuchengitter stürzen und auskühlen lassen.

 

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachbacken!

Hefezöpfe

Es ist wohl das typischste Ostergebäck: Der Hefezopf (oder Hefekranz)!

Ich liebe Hefegebäck sehr, es erinnert mich immer an die Hefeklöße mit Birnen von meiner Uroma und an lange Abende am Lagerfeuer mit Stockbrot.

Und das Tolle ist, dass man ihn so beliebig kombinieren kann. Klassisch kommt er mit Rosinen daher. Ich habe aber auch schon Rezepte mit Birnen und Cranberrys, Aprikosen- Mohn- Füllung oder Pflaumenmus und Marzipan gesehen.

Ich habe zu diesem Osterfest einen Hefekranz mit Marzipan und Zimt und Zucker gebacken.

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Dieses Rezept lässt sich aber auch beliebig kombinieren. Einfach einen klassischen Hefeteig mit 500g Mehl, 200 ml Milch, 1 Würfel Hefe (42 g), 50 g Zucker, Salz, 1 Ei und 50 g Butter herstellen. Dieser wird nach dem Aufgehen zu einem Rechteck von 35×65 cm ausgerollt und mit den beliebigen Zutaten belegt oder bestreut. Ich habe ihn dünn mit Butter bestrichen, geriebenes Marzipan und eine Zucker-Zimt-Mischung darüber gegeben. Der Teig wird anschließend von der Längsseite her aufgerollt und der Länge nach halbiert (dabei an einem Ende nicht ganz durchschneiden, dann lässt er sich besser schlingen). Die halbierten Teigstränge werden nun umeinander geschlungen und zu einem Kreis gelegt, dabei die Enden zusammendrücken und den Kranz mit flüssiger Butter bestreichen.

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Nach ca. 30 Minuten bei 180°C ist er auch schon fertig. Schon hat man einen individuellen Hefekranz ganz nach dem eigenen Geschmack. Und das Tolle ist: Der schmeckt nicht nur zu Ostern wunderbar!

Vanilleblumen

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Der Frühling ist da! Zumindest in meinem Herzen und ich denke es ist an der Zeit dem Schnee und dem Winterwetter etwas entgegen zu setzen. Diese kleinen Vanilleblumen zaubern den Frühling in jede Küche und passen wunderbar zu Ostern. Außen sind sie etwas knusprig und innen sind sie luftig zart. Es lässt sich selbstverständlich auch jede andere Silikonform verwenden. Die Küchlein eignen sich wunderbar zu einer Tasse Kaffee am Nachmittag, sind aber auch sehr süße Mitbringsel.

Zutaten für 15 Blumen:

60g Zucker

Mark von 1 Vanilleschote

1 Ei

4 EL Milch

80g Mehl

½ TL Backpulver

30g Butter

Und so einfach gehts:

Zucker, Vanille, Ei und Milch sehr schaumig schlagen. Mehl und Backpulver darübersieben und vorsichtig unterrühren. Butter schmelzen und Silikonförmchen einpinseln und leicht mehlen. Die restliche Butter unter den Teig rühren. Den Teig in die Förmchen füllen und bei 180°C (Umluft) 15 Minuten backen. Nach dem Backen direkt aus den Förmchen lösen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Pralinen

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Heute bleibt der Ofen aus! Für alle Schokoholics ist dies sicher eine tolle Idee: Pralinen!

Sie bestehen zu mindestens 25% aus Schokolade und lassen sich mit unglaublich vielfältigen Geschmäckern und Gewürzen kombinieren. Man unterscheidet grob zwischen Trüffeln, Schnittpralinen und gegossenen Pralinen.

Gegossene Pralinen sind hierbei die größte Herausforderung! Die Schokoladenhülle wird in spezielle Formen gegossen, mit einer relativ weichen (flüssigen) Füllung gefüllt und mit Schokolade verschlossen. (Ich kann euch sagen, dafür muss man mindestens einen halben Tag einplanen.)

Trüffel bestehen aus einer geschmeidigen Ganache, die mit einer Spritztülle portioniert, in Kuvertüre getaucht und beispielsweise in Kakao oder Puderzucker gewälzt wird.

Schnittpralinen werden aus einer festeren Ganache (man sagt auch speckige Ganache dazu) hergestellt. Die Ganache wird in einen Rahmen gegossen, nach dem Festwerden geschnitten und anschließend in temperierte Kuvertüre getaucht.

Pralinen herzustellen braucht Erfahrung, Geduld und Zeit. Besonders das Temperieren von Kuvertüre ist sehr heikel. Dabei wir die Kuvertüre gehackt und 2/3 davon werden über dem Wasserbad geschmolzen bis sie eine Temperatur von 40-45° hat. Anschließend wird die Schüssel vom Wasserbad genommen und die restliche Kuvertüre untergerührt und dabei geschmolzen. Man muss die ganze Zeit ununterbrochen rühren bis die Kuvertüre bei 27° ist. Dann wird sie über dem Wasserbad auf die optimale Verarbeitungstemperatur gebracht (weiße Schokolade 30-31°, Vollmilchschokolade 31-32° und Zartbitterkuvertüre 32-33°). Wenn bei diesen Arbeitsschritten etwas schief läuft, bekommt die Schokolade einen unansehnlichen Grauschleier und sieht alt aus.

Ich habe das schon häufiger ausprobiert und bin bisher jedes Mal an meine Grenzen gestoßen.

Deshalb habe ich mir nun eine Alternative überlegt, wie ich Pralinen herstellen kann und dabei das Temperieren der Schokolade umgehe.

Ich habe kleine Alu- Pralinenkapseln gekauft und meine speckige Ganache (also die feste für die Schnittpralinen) hineingefüllt. Nachdem die Pralinen 12 Stunden Zeit hatten um fest zu werden, lassen sie sich wunderbar herauslösen und essen.

Mein Favorit sind die wunderbar zarten Honigpralinen aus Vollmilchschokolade, die in ihren ovalen Kapseln ein wenig an Ostereier erinnern und deshalb wunderbar zur Jahreszeit passen.

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Die Espressopralinen sind mit der dunklen Schokolade und der leicht bitteren Note des Kaffees wunderbar für alle die das Herbe lieben.

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Die Rezepte habe ich aus einem ganz tollen neuen Buch von GU. In diesem Buch sind alle Grundlagen ganz großartig erklärt und die Rezepte schreien geradezu danach ausprobiert und neu kombiniert zu werden.

Amaretto- Kuchen

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Manchmal sind es die ganz einfachen Dinge, die besonders gut schmecken. In diesem Fall handelt es sich um einen wunderbar luftigen Kuchen mit Amaretto und gemahlenen Mandeln. Dabei handelt es sich um einen normalen Rührteig. Es ist also von Eiern, Butter, Zucker und gemahlenen Mandeln die gleiche Menge enthalten (200g bzw. 4 Eier, denn man rechnet ca. 50g pro Ei). Hinzu kommen 500g Mehl, 1 Päckchen Backpulver und je 120ml Amaretto und Milch. Besonders ausgewogen wird der Geschmack durch einen Spritzer Zitronensaft. Nach 50 Minuten bei 160°C ist der Kuchen auch schon fertig. Er schmeckt am besten wenn er gut ausgekühlt ist und hält sich im Kühlschrank einige Tage. Der Kuchen eignet sich auch mit Sicherheit als Boden für Schichttorten oder für einen fruchtigen Belag zum Beispiel Sahne und Erdbeeren oder eingeköchelte Aprikosen oder Pfirsiche. Ich werde diesen einfachen Rührkuchen definitiv in mein Standardrepertoire aufnehmen und kann ihn nur empfehlen.

Ahornsirup- Cookies

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Heute ist der grünste Tag des Jahres, der irische Feiertag St. Patrick´s Day!

Und selbstverständlich möchte auch dieser Feiertag dazu genutzt werden etwas thematisch Passendes zu backen und zu naschen. In meinem Fall sind das selbst kreierte Ahornsirup- Cookies (Goldtaler) mit Kleeblattdeko. Ahornsirup ist ein fester Bestandteil der irischen Küche (nicht nur der kanadischen, auch wenn ich einen kanadischen Sirup benutzt habe :)). Er wird aus dem Saft des Zuckerahorns (Acer saccarum) gewonnen. Dieser wird durch Verdampfen eingedickt sodass der typische bersteinfarbene Sirup entsteht.

Zutaten:

125 ml Ahornsirup

2 EL Zuckerrübensirup

50 g brauner Zucker

100g Butter

1 Priese Salz

½ TL Zimt

250g Mehl

½ P. Backpulver

grüner und gelber Fondant

Puderzucker

Zubereitung:

Sirup mit Zucker, Butter, Zimt und Salz schaumig rühren. Mehl und Backpulver sieben und alles miteinander verkneten. Der Teig muss nun 2 Stunden an einem kühlen Ort stehen (nicht im Kühlschrank). In dieser Zeit zieht das Mehl an so dass man ihn anschließend gut verarbeiten kann. Den Teig nun zu einer Rolle mit einem Durchmesser von 4-5 cm formen und in Frischhaltefolie rollen. Der Teig muss noch einmal ruhen und kommt dafür für 1 Stunde in den Kühlschrank. Nun wird die Rolle in ½ cm dicke Scheiben geschnitten, die für 12-15 min. bei 180°C (Umluft 160°C) gebacken werden. Da die Cookies noch aufgehen ist es wichtig etwas Abstand auf dem Blech zu behalten.

Für die Deko habe ich Kleeblätter aus grünem Fondant ausgestochen und mit etwas Zuckerguss aus Puderzucker und Wasser auf die Cookies geklebt. Die kleinen Blumen habe ich ebenso hergestellt nur dass diese vorbereitet werden müssen, damit sie ihre Form behalten.

In diesem Sinne: Einen schönen St. Patrick´s Day!